Eine Welt ohne Thomas Mann und Adolf Hitler

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Vor sieben Jahren ließ Timur Vermes Adolf Hitler plötzlich auf einem Grundstück in Berlin-Mitte erwachen. Der Mann stolpert in einer dreckigen Uniform etwas unbeholfen durch die Gegend und bekommt schließlich als vermeintliches Hitler-Double eine eigene Fernsehshow. Was aber wäre, wenn man aus Er ist wieder da ein Er war nur kurz da machen würde?

 Mit diesem Gedanken spielt Werner Bräuninger in seiner Novelle Eine bleiche Erinnerung. Der Autor ist bislang vor allem mit Büchern hervorgetreten, die sich mit der Ära des Faschismus beschäftigen. Das reicht von Biographien über Hitler und Mussolini bis hin zu mehreren Büchern über die systeminterne Opposition im Dritten Reich und eine Arbeit über die Beziehung des Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg zum Kreis des Dichters Stefan George.

Phantasie des Gewesenen

Vor drei Jahren veröffentlichte Bräuninger mit seinem Buch Kühnen: Porträt einer deutschen Karriere eine Biographie über die Neonazi-Ikone der siebziger und achtziger Jahre.

Der Sender RT Deutsch befragte Bräuninger in diesem Sommer anlässlich des 75. Jahrestags des Attentats in der Wolfsschanze zu den politisch-ideellen Hintergründen Stauffenbergs.

Nun legt Bräuninger eine Phantasie des Gewesenen vor, das er an einer entscheidenden Stelle variiert. In seiner Novelle kommt das Manuskript der Buddenbrooks, des Jahrhundertromans von Thomas Mann, im Jahr 1901 nämlich auf dem Postweg abhanden, statt – so wie es zum Glück in der Wirklichkeit war – beim S. Fischer Verlag einzugehen. Der Autor verfällt daraufhin in eine schwere Depression, die ihn zur Arbeitsunfähigkeit verdammt.

Er flieht von Stadt zu Stadt, bis er schließlich in Wien strandet, damals eine zutiefst aufgewühlte und für den weiteren Fortgang der Moderne entscheidende Metropole, in der „die Konfrontation zwischen Reaktion und Revolution, die Mesalliance von Ancien Régime und Zukunftsgesellschaft“ wie „nirgendwo sonst in Europa mit solcher Schärfe als epochaler Antagonismus“ zutage trat.

Auch in Wien kann sich Mann nur spärliche Einkünfte erschließen und ist schließlich nach Aufzehrung seines Erbes dazu gezwungen, in das Obdachlosenasyl in der Meldemannstraße zu ziehen, das für die damalige Zeit – was Bräuninger auch in seine Erzählung miteinfließen lässt – freilich eine hervorragend geführte Modelleinrichtung war.

Verkörperung zweier Grundtendenzen der damaligen Zeit

Es kann natürlich nicht ausbleiben, dass er hier unvermeidlicherweise auch dem späteren Diktator Adolf Hitler begegnet, der ja auch tatsächlich in der historischen Realität zwischen 1910 und 1913 in dem Männerwohnheim logierte.

 

 

 

 

 

 

In Bräuningers Novelle umkreisen sich die beiden Männer lange, bis sich aus ihrer gemeinsamen Passion für Richard Wagner eine Freundschaft entwickelt. Drei Jahre später siedelt das ungleiche Paar in das Münchener Bohèmeviertel Schwabing über.

Hier kühlt die Freundschaft sich freilich ab, einerseits deshalb, weil Mann seinem Freund die Grundzüge des von ihm geplanten Romans Der Tod in Venedig schildert, die Bräuningers fiktiver Hitler als zutiefst dekadent empfindet, vor allem aber, weil Mann eine Zuneigung für die bildhübsche jüdischstämmige Hannah Löwenstern entwickelt, eine der glänzendsten Partien der Stadt.

Bräuninger legt – anders als Vernes – keine bitterböse Politsatire, sondern eher ein Psychogramm der letzten Jahre vor dem Ersten Weltkrieg vor. Fast exemplarisch verkörpern seine beiden Protagonisten mächtige Grundtendenzen der damaligen Zeit: Zum einen ist da der hochgebildete, aber todessehnsüchtige Thomas Mann, der es nicht mehr fertig bringt, die Rolle innerhalb des Bürgertums zu spielen, die ihm eigentlich auf den Leib geschnitten wäre.

Zum anderen ist da der sozial deklassierte Revolutionär Adolf Hitler, der seine megalomanen Visionen im Rahmen dieser Novelle am Ende nur in Form einiger Architekturskizzen verwirklichen kann. Beide steuern in dem fiktiven Geschehen, das Bräuninger entwirft, auf ein Drama zu.

Nach dem satirischen Blick von Vermes auf den untotesten Toten aller Zeiten nun also eine tiefsinnige Phantasie über das Schicksal und die Zeit von Werner Bräuninger.

Die Novelle von Werner Bräuninger kann hier im COMPACT-Shop bestellt werden.

Über den Autor

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38 Kommentare

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    Peter Fassbender am

    StaffenbergI
    Eisenhower: „Wir stehen vor dem Angriff auf deutsches Gebiet. Es geht nicht um den Sieg über die deutsche Wehrmacht. Ich erwarte, daß jeder Deutsche in dem gesamten Gebiet, das wir einnehmen, umgebracht wird!“.
    .
    Jeder Soldat kämpfte mutig bis zur letzten Patrone.
    Jeder wußte: „Wenn wir unterliegen, folgen Mord und Vergewaltigung.Schließlich war die Niederlage trotz allen Heldenmutes unabwendbar.
    .
    Und es geschah genau das, was jeder Soldat der kämpfenden Truppe befürchtet hatte:
    MILITÄRDIKTATUR der „demokratischen“ Sieger. Von wegen „Demokratie gebracht“!
    12 Millionen Umgebrachte nach der Kapitulation, v.a. durch die Hungerkatastrophe (J. Bacque „Verschwiegene Schuld“), 20 Millionen Vertriebene (Nawratil, „Schwarzbuch“).
    46.000 Titel (nicht nur: ‚Bücher‘) vernichtet, Schulen und Universitäten geschlossen, Berufsverbot f. Lehrer und Professoren, Lizenzpresse, Patentenraub, Vernichtung der verbliebenen Industrie („Demontage“) „Umerziehung“, vielgestaltige Reparationen bis in alle Ewigkeit.

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    Peter Fassbender am

    Stauffenberg Ia

    Eisenhower: „Wir stehen vor dem Angriff auf deutsches Gebiet. Es geht nicht um den Sieg über die deutsche Wehrmacht. Ich erwarte, daß jeder Deutsche in dem gesamten Gebiet, das wir einnehmen, umgebracht wird!“
    Jeder Soldat kämpfte mutig bis zur letzten Patrone.
    Jeder wußte: „Wenn wir unterliegen, folgen Mord und Vergewaltigung.Schließlich war die Niederlage trotz allen Heldenmutes unabwendbar.
    Und es geschah genau das, was jeder Soldat der kämpfenden Truppe befürchtet hatte:
    MILITÄRDIKTATUR der „demokratischen“ Sieger. Von wegen „Demokratie gebracht“!
    12 Millionen Umgebrachte nach der Kapitulation, v.a. durch die Hungerkatastrophe (J. Bacque „Verschwiegene Schuld“), 20 Millionen Vertriebene (Nawratil, „Schwarzbuch“). 46.000 Titel (nicht: ‚Bücher‘) vernichtet, Schulen und Universitäten geschlossen, Berufsverbot f. Lehrer und Professoren, Lizenzpresse, Patentenraub, Vernichtung der verbliebenen Industrie („Demontage“) „Umerziehung“, vielgestaltige Reparationen bis in alle Ewigkeit.

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    Peter Fassbender am

    Stauffenberg II

    Verdienstvoll, daß Bräuninger auf die wahren politischen Utopien von Stauffenberg eingeht, und ihre Chancen angesichts des Vernichtungswillens der Alliierten, die sich ja als die "Vereinten Nationen" bezeichneten.
    Er forderte einen souveränen deutschen Staat in den Grenzen des deutschen Siedlungsgebietes (Grenzen von 1914 !!!), also einschließlich Ostpreußen, Pommern, Memelland, Schlesien, Oberschlesien, Danzig und Westpreußen, der Sudetengebiete, von Elsaß+Lothringen, Nordschleswig und Österreich.
    Er war wie der Freikorpskämpfer Goerdeler vökisch-nationalistisch gesinnt und Gegner der repräsentativen „Demokratie“, wie er sie im Weimarer System kennengelernt hatte, wollte in der Nachkriegsregierung aber mit Sozialisten und Kommunisten eng zusammenarbeiten.
    .
    Goerdeler wollte die Konzentrationslager nach dem Umsturz beibehalten, der Wehrmacht übergeben und die Insassen richterlich überprüfen. Der Reichsinnenminister sollte das Recht erhalten, die „weitere Verwahrung“ auch nicht straffälliger – also politischer – Häftlinge anzuordnen, „soweit diese während des Krieges zur Sicherheit des Reiches unerläßlich ist“. Die NSdAP sollte nicht aufgelöst oder verboten werden. Das Bürgerrecht sollte nur Juden gewährt werden, die sich auf eine lange Vorfahrenreihe im Land berufen konnten; die später Hinzugekommenen würden das Land verlassen müssen; Judenstaat in Kanada.

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    Peter Fassbender am

    Stauffenberg III

    In der heutigen „brd“ würden Staufenberg und Goerdeler als „Nazis“ wegen „Volksverhetzung nach § 130“ für Jahre und Jahrzehnte eingesperrt. Allerdings wurden Dutzende von Straßen, Institutionen und Preisauslobungen nach den beiden benannt, nach Goerdeler sogar ein Asteroid.
    Stauffenberg:
    „Wir wollen eine Neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt, verachten aber die Gleichheitslüge und fordern die Anerkennung der naturgegebenen Ränge. Wir wollen ein Volk, das in der Erde der Heimat verwurzelt den natürlichen Mächten nahebleibt, das im Wirken in den gegebenen Lebenskreisen sein Glück und sein Genüge findet und in freiem Stolze die niederen Triebe des Neides und der Mißgunst überwindet.“

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    Der Mann, bzw. sein Oberveschwörer wollten Führer anstelle des Führers werden. Auch stellten sie sich vor dann mit dem "Westen" einen Separatfeieden schließen zu können, sodaß man sich dann auf Rußland alleine konzentrieren könnte und so doch noch (gegen Rußland) gewinnen.
    Das hatten England und die USA aber nie vor! Dafür die Makinderregel im Kopf! D. und die SU hatten sich ja schon zu Anfang des Krieges mal vereint, was (für England) die schlimmste denkbare Möglichkeit war und ein durch D. erobertes R. bedeutete das Gleiche – nämlich die Zusammenarbeit zwischen Randland (D.) und Herzland (R.) was die Weltherrschaft der Eurasier unter Ausschluß der seit dem 18.Jh. dominierenden Seemächte. (Zunächst nur des Empire, später der USA) D. hat sich noch nie für Geostrategie interessiert und die Makinderregel (1904) kannte da wohl keiner.
    Aktuell müßten die Seemächte eher die Vereinigung des Randlandes China und des Herzlandes R. befürchten; denn China kann die Aufgaben des "alten Europas", nämlich das Wissen zu stellen, mittlerweile besser und eher erfüllen. Fragt sich auch, wie sich das Randland Indien verhält.

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    Wäre diese “Phantasie des Gewesenen” nicht für Erwachsene geschrieben, könnte man es auch Märchenbuch nennen. In Märchen gibts auch Wahrheiten und dennoch bleiben es Märchen. Die Abläufe und Geschehnisse um den ollen Adi und im Deutschen Reich sind in vielen Märchenbüchern der alliierten Geschichtsschreibung verfasst. Das hier Wikipedia als Quelle angeführt wird…oh lieber Gott. Auf der Gedenktafel in Auschwitz wurde die Opferzahl von vormals 6 Mill. auf 1,5 Mill. reduziert. Wo ist die Differenz? Im Wikipediaorbit? “Antisemitismus” bedeutet, dass der Verwender gar nichts gegen Juden hat. Warum, liegt schon im Wort begründet und könnte, evtl, vielleicht, bei genauer Betrachtung, unter Hizuziehung der Stammbäume, naja… Dresden ruft den “Nazi-Notstand” aus. Herrscht in Danzig ein so großer Mangel an Nazis, dass der Notstand ausgerufen werden muß? Und in Konstanz ist so wenig Klima, dass der Klima-Notstand ausgerufen wird. Das Totschlagen der Deutschen durch idiotische Begriffskrüppel nimmt kein Ende. Bräuningers “Biografie Michael Kühnen” liess ich ihm noch durchgehen, “Hitlers Kontrahenten in der NSDAP” nicht. "Solange ich die Partei führe, wird sie kein Debattierklub wurzelloser Literaten oder chaotischer Salon-Bolschewisten werden", äußerte sich der olle Adi im Jahr 1930. Na denn..

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    Nun,einer davon war für Deutschland jedendfalls überflüssig,und was überflüssig ist, ist schädlich. Ich sag´aber nicht wer von beide,ätsch. Liegt sowieso auf der Hand.

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      Manno, Sokidoki, Sie machen es hier aber spannend und alles bebt vor Erwartung. Ich rate mal was auf der Hand liegt und denke, Sie meinen Thomas Mann.

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        heidi heidegger am

        fifty-fifty oder watt? Soki, der olle Zocker wieder! (Fferdewetten wohl auch unn so..) LOL

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    DerSchnitter_Maxx am

    Wo ständen wohl … Engelland, USrael und das Frankenreich ohne einen Adolf Hitler heute ? 😉

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      heidi heidegger am

      Hmm, von der Maas bis an die Memel stünde Dtschld. heute wenn Hindi damals General Kurt von Schleicher (oller Querfrontler watt-der-war) nochmals gebeten und angelobt hätte, achach..

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    Paul, der Echte am

    Zitat:
    Andererseits wirft es kein besonders gutes Licht auf die Akteure des 20. Juli, daß ausgerechnet Graf Stauffenberg, der im Kriege ein Auge, den rechten Unterarm und zwei Finger der linken Hand verlor, den Mut zum Handeln aufbrachte. Es wäre bis zum Juli 1944 jederzeit möglich gewesen, Hitler in direkter Gegenüberstellung zu erschießen und sich anschließend selbst zu richten. Das aber ist nicht geschehen und der feine Graf hatte das auch nie in Erwägung gezogen

    Übrigens der Stauffenberg war keinswegs ein im Feld verwundeter Krieger!
    Der historische und allgemeine kulturelle Bildungsstand der heutigen Generationen ist aufgrund jahrzehntelanger Umerziehung im Sinne des heutigen politischen Systems äußerst unterentwickelt ist und auf einem durch die Veröffentlichte Meinung erzeugten völlig voreingenommenen und einseitig zu Lasten des Deutschen Reiches gehenden Geschichtsbildes basiert.

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      heidi heidegger am

      keinswegs ein im Feld verwundeter Krieger!

      Hmm, ich tippe (dann) auf Christel Mett Brauen und dann flog die Bude auseinander, ja? LOL

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        Paul, der Echte am

        Falsch, ein angreifender englicher Tiefflieger, der Graf stolperte da sehr ugeschickt in die Bombe.

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        Jeder hasst die Antifa am

        War das deine Bude die auseinander Flog hattest du den Führer zu Gast.LOL

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        heidi heidegger am

        Tiffi: SitzPlatzAus!..danke, Paule, ungeschickt war aber auch, dass Stauffi das ²zweite BombenPaket nicht mit in die AktenTasche reinpackte. So ein Dussel aber auch, aber die ²Geschichte ist evtl. eh faul und kolportiert und so.

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      Wenn nicht im Feld,wo denn sonst ging das gräfliche Auge usw. flöten? Schäbig war das Attentat so oder so: Erst mitmachen und dann,wenn die Sache schief geht und die Häscher kommen,schnell den eigenen Chef umbringen um die eigene Haut zu retten ndu sich den Siegern anzudienen. Schäbig,überhaupt nicht edel (adelig).

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      Klar doch, jeder an vollen Kühlschränken fettgefressener und in warmen Buden aufgezogener Wohlstands-Märtyrer hätte nicht wie der "feine Graf Stauffenberg" gekniffen, sondern Hitler in direkter Gegenüberstellung erschossen und sich danach selbst gerichtet. Dieses Volk schafft es nicht einmal Merkel und ihre Vasallen per Stimmzettel loszuwerden, aber gegen Hitler und Nazis hätten natürlich alle den "Kampf gegen Rechts" propagierenden Hohlbohnen erbitterten Widerstand bis in den Tod geleistet. Zumindest bei einem Bierchen, Kartoffelchips und von der Couch aus. So ähnlich wie die Franzacken, die waren während und vor allem nach dem Krieg alle in der Resistance.

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        Hahaha HANS ADLER. Ich habe laut gelacht über deinen Komm. So isses. Genau wie du schreibst.

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    Lila Luxemburg am

    Hitler unser/der du bist … wo-auch-immer/dein Name erscheine/dein Bild prange/jeden Tag/in irgendwelchen Medien/so wie seit Jahrzehnten/bis in Ewigkeit… Amen. 😥 😥

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      heidi heidegger am

      Hmm, verdränge (da) nix, mein Guter: er war nunmal die erste ganz große Liebe der Deitschäään, und die vergisst man nicht! Kann man nicht. Ich beschreibe nur, ohne zu wertäään.

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      Paul, der Echte am

      Da wird der Begriff "Tausendjähriges Reich" in die Praxis umgesetzt 😉
      Und das vom zittrigen Murksel …..wer hätte das je gedacht……

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        heidi heidegger am

        Der deutsche Staatshaushalt durfte ab 1935 nicht mehr veröffentlicht werden äh am 10. Juli 1939 Goebbels so: *Es ergeht deshalb der Hinweis, den Ausdruck ‚Drittes Reich‘, der ja durch die Geschehnisse bereits durch die Bezeichnung ‚Großdeutsches Reich‘ ersetzt worden ist, im Rahmen der aktuellen Pressearbeit nicht mehr zu verwenden.“ Offiziell erwünschte Bezeichnungsalternativen zu „Drittes Reich“ waren auch „nationalsozialistisches Deutschland“ und „Deutsches Reich“.*

        Also 1000jähriges hamma nicht. Wenn Du neue Begriffe einführst, dann könntest Du sie erläutäääärn, heast?!

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    heidi heidegger am

    Minute 14:30..also Stauffi und ²"dt. Sitte und Anstand" und Himmlers Posener Reden gilt es m. E. zusammen zu denken, sonst bleibt ditt Janze ein Schleichen um den heissen Brei, hah!

    — ²Die Novemberpogrome 1938..dabei wurden vom 7. bis 13. November etwa 800 Juden ermordet, 400 davon in der Nacht vom 9. auf den 10. November. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo mindestens weitere 400 ermordet wurden oder an Haftfolgen starben..– wiki

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      Paul, der Echte am

      Ja, sicher wer Wiki liest ist auf der Höhe der Zeit, aber dumm wie Klein-Oskar auf dem Waldweg 😉

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        heidi heidegger am

        jaja, bei wiki will der Paule immer eine Null weggestrichen wissään nur zu! bleibt alles schlimm genug! Ich kuck gleich nach nem Artikel aus der Frankfurter Zeitung diesbzgl. -> die durfte bis 1943 erscheinäään!

        [ Nach der Machtübernahme (??? /anm. hh) der Nationalsozialisten 1933 mussten zahlreiche jüdische Mitarbeiter die Frankfurter Zeitung verlassen, darunter so berühmte wie Siegfried Kracauer und Walter Benjamin..] wiki, ätsch!

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        Man soll der Hitlerbewegung Gerechtigkeit gewähren,wie jedem Menschen. Das ist conditio sine qua non für jeden deutschtreuen Nationalismus. Es verbietet sich also eine pauschale Diffamierung. Aber zur Gerechtikeit gehört eben auch,daß man den Judenwahn nicht schönredet oder gar rechtfertigt. Wenn die offizielle SA-Hymne den Kehrreim hatte:"Für Hitler,für Deutschland,für Arbeit und Bot,Deutschland erwache und Juda den Tod",dann kann mir keiner erzählen,den Juden wäre kein Haar gerümmt worden,als diese Sänger schließlich die Macht hatten.

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        heidi heidegger am

        sehr gut, Soki: WAHN ist hier definitiv der Schlüsselbegriff..dieser lähmt nämlich auch evtl. und dann liegt das halbe Volk auf der Couch beim überteuerten Therapeuten od. vor dem ErsatzTherapeuten, dem TV (schlechte Droge un dat).

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      Das mit den jüdischen Friedhöfen sollten Sie noch einmal überdenken. Während die deutschen Gräber nach einigen Jahrzehnten verschwinden, existieren die jüdischen Friedhöfe heute noch! Ein Sonderrecht, welches von allen deutschen Regierungen den Juden eingeräumt wurde und wird!

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        heidi heidegger am

        jein. in BG und RestBalkan wohl auch(?) sind Gräber für immer wohl..und datt gehört so wohl! Grüßle!

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    Hitler hatte zu seiner Wiener Zeit jüdische Freunde und Gönner.
    Sein Antisemitismus liegt größtenteils in Versailles und im Bolschewismus begründet.
    Herangezüchtet wurde der Antagonismus u.a. von seinen Gegnern.
    (Kein Jesus ohne Judas.)

    Thomas Mann war ein brillianter Wortkünstler und Seelenbeschreiber.
    Aber auch (Thema s.o.) – ein Verräter.

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      heidi heidegger am

      Hess und Göring und die Persilscheine vergesse er mir nicht, denn *wer Jude ist* bestimmten d i e, hah! und hier: hh ist ein brill_a_nter Wortkünstler und Unterleibsbeschreiber..*kicher

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      Paul, der Echte am

      Ein Beispiel für den Verrat
      Von März 1941 bis Mai 1945 sendete die britische Propaganda einmal monatlich für „Deutsche Hörer“ bestimmte, fünf bis acht Minuten lange Ansprachen Thomas Manns im Rundfunk.
      Für seine Radioansprachen ließ er sich bezahlen und spendete die Einkünfte an die British War Relief Society.
      In den im „Recording Department“ der BBC in Los Angeles auf Schallplatte gesprochenen und telefonisch nach London übertragenen Reden kolportierte Mann Gräuelmärchen, forderte die Deutschen zum Hochverrat auf und erging sich in Rechtfertigungsversuchen des Bombenterrors seiner alliierten Freunde.
      Nachdem bspw. die Briten in der Nacht zum 29. März 1942 seine Heimatstadt Lübeck mit Bomben überzogen hatten, meldete sich einige Tage später – Bomber-Harris hatte zwischenzeitlich schon weitere Städte bombardiert, u. a. am 30. Mai 1942 Köln mit fast 1500 Tonnen Bomben – Mann aus seinem sicheren kalifornischen Exil und erklärte mit unverfrorener Scheinheiligkeit seinen zu Tode verängstigten Landsleuten:

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        Paul, der Echte am

        „[…] ich denke an Coventry und habe nichts einzuwenden gegen die Lehre, daß alles bezahlt werden muß. Hat Deutschland geglaubt, es werde für die Untaten, die sein Vorsprung in der Barbarei ihm gestattete, niemals zu zahlen haben?“

        Daß die deutschen Luftangriffe militärische Ziele hatten, während die der Alliierten gezielt gegen Zivilisten − seine Landsleute – gerichtet waren, bekümmerte Mann offenbar nicht weiter. Er fabulierte lieber über angebliche Kriegsverbrechen,

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      Und diese Bolschewisten und Versailler trafen sich dann 1942 zur Wanseekonferenz. Ziel war die Juden zu zählen und ihnen zu helfen, da diese in Armut lebten.
      Als die Russen dann Deutschland überfielen, gab es keine Lebensmittel mehr und die Juden verhungerten.
      Aber, Hitler hat seine jüdischen Freunde vorher noch per Telefonanruf (oder SMS?) warnen können. Diese entkamen!!

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