Eilmeldung: Identitären-Chef Martin Sellner verhaftet – Update

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Der Sprecher der Identitären Bewegung in Österreich, Martin Sellner, ist laut aktuellen Medienberichten schon am Freitag während seiner Einreise nach England am Flughafen London-Luton festgenommen worden. Eigentlich hatte Sellner einen Vortrag zum Thema  “Meinungsfreiheit in der modernen Welt” halten wollen. Die Behörden fürchteten „Aufstachelung zum Rassenhass“. Kannste dir nicht ausdenken…

_ein Kommentar von Marc Dassen

Update, Montag 08:50

Sellner und seine Freundin sind zurück in Österreich – Die IB Österreich postet auf Facebook am späten Sonntagabend:

Heute Abend wurde Martin Sellner von unseren Aktivisten am Flughafen Wien Schwechat herzlich in Empfang genommen. Das gelebte Motto: Die Gedanken sind frei!

Wie offensichtlich niemandem entgangen ist, wurde Martin Sellner an seiner Einreise nach London gehindert. Der Grund: Eine geplante Rede zur Meinungsfreiheit. Gerade jene Behörden, welche jahrelangen Zuzug Fremder in ihre Heimat breitwillig akzeptierten, verwehrten nun einem jungen patriotischen Europäer die Einreise als Gastredner.

All das aufgrund seiner politischen Meinung. Da diese Attacke auf die Meinungsfreiheit inakzeptabel und doch alltäglich ist, setzen wir hiermit ein Zeichen – nicht mit uns!

Sellner selbst twitterte:

sellner twitter

Originaltext von Marc Dassen vom 11. März:

Martin Sellner ist ein gebranntes Kind, wie man so schön sagt. Als sich vor einigen Monaten Antifa-Schläger in Österreich auf offener Straße über ihn hermachen wollten, verwendete Sellner eine völlig legale Reizgaspistole zu seiner Verteidigung. Am nächsten Tag verkündete die linksgedrillte Ösi-Presse, der „Rechtsradikale“ habe wie ein Wildwest-Spinner um sich geballert. Wenn es einen politischen Aktivisten in Europa gibt, der wirklich alle Facetten von Meinungsterror, staatlicher Drangsalierung und medialer Verleumdung erlebt hat, dann ist es Martin Sellner.

Jetzt gibt es in dieser Chronologie der Unterdrückung einen neuen Höhepunkt. Er und seine Freundin, die Autorin und Aktivisten Brittany Pettibone, sollen seit zwei Tagen in der Transitzone des London-Luton-Airport festgehalten werden. Bislang ist außerdem unklar, wann die beiden wieder freigelassen werden sollen. Der Kurier gibt an, dass dies schon heute (am Sonntag) passieren könnte. Abwarten.

Martin Sellner erklärte auf Facebook zum Einreiseverbot:

„Dass das Vereinigte Königreich den Einwanderern seine Grenzen öffnet, aber gleichzeitig kritische Meinungen aussperren will hilft nur dem Wachstum der schweigenden Mehrheit, die mit dieser Politik der Regierung nicht übereinstimmt.“

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Was wird dem Aktivisten vorgeworfen? Wie man den bisherigen Medienberichten entnehmen kann, (die im Mainstream übrigens vor Häme und Jubel nur so strotzen), ist Folgendes: Laut einem Bericht des Standard sollen britische Behörden von der Einreise des angeblich gefährlichen „Rechtsextremen“ frühzeitig Wind bekommen haben – und packten dann auch beherzt zu. Der österreichische Sender ORF jubilierte:

Foto: Screenshot orf.at

Als Begründung für das Einreiseverbot scheint aber die politische Gesinnung ein wenig dünn, finden Sie nicht auch? Wäre da nicht zumindest der begründete Verdacht möglicher Straftaten zwingend? Dass London massenhaft Islamisten ins Land lässt, ein intellektueller Rechter aber sofort eingekerkert wird, lässt einen staunen. Das Blatt DerStandard hat dann aber unter Berufung auf die britischen Behörden doch noch etwas hinzuzufügen:

Foto: Screenshot derstandard.at

Da hätten wir also die billige, halbherzige Begründung: „Aufstachelung zum Rassenhass“. Jeder, der Martin Sellner kennt, selbst die schlimmsten Linken, müssen zugeben, dass diese Argumentation absolute idiotisch ist. Nein. Die Sache ist klar. Groß-Britannien hat, mindest genau so wie Deutschland, Frankreich, Italien und Co. Angst, dass der Widerstand der autochthonen Bevölkerung gegen Islamisierung und Multikulti zu sehr an Fahrt aufnimmt. Die Inhaftierung ist nichts als Zensur, Unterdrückung von Opposition, Bekämpfung des Widerstands. Mit welcher Begründung die Polizei offiziell die Handschellen klicken ließ und welche Paragraphen hier Anwendung fanden, hätte man gerne mal schwarz-auf-weiß gesehen. Beim Kurier erfährt man dazu, im Gegensatz zu den oben genannten „Befürchtungen“, Widersprüchliches:

„Eine Begründung für Sellners Festnahme lieferten die britischen Behörden den österreichischen nicht. Die soll später schriftlich nachgereicht werden, sagt Außenamts-Sprecher Thomas Schnöll zum KURIER.“

Weiter heißt es dort:

„Die britischen Identitären zeigen sich darüber empört. Es sei ein eklatanter Angriff auf das Recht zur freien Meinungsäußerung. Die Veranstaltung am Speakers Corner soll dennoch stattfinden – andere Aktivisten würden Sellners Rede verlesen.“

Beim deutschen Medium HuffingtonPost gibt man wenigstens zu, dass die Verhaftung aus politischen Gründen erfolgte, und gefälligst zu beklatschen ist:

Gehts noch peinlicher? Bild: Screenshot huffingtonpost.de

Die HuffingtonPost schreibt weiter:

„Offenbar wollten Sellner und seine Freundin in London auch den ehemaligen Vorsitzenden der rechtsextremen English Defence League (EDL) Tommy Robinson treffen. „Berichten zufolge war das mögliche Treffen der Grund für die Einreiseverweigerung.“

Tommy Robinson, ein ziemlich harter Bursche sowie verdammt unbequemer Journalist und Aktivist, hat schon vor Jahren die Islamisierung seiner Heimat als Problem erkannt und die sogenannte „English Defense League“ gegründet, die zunächst nur eins wollte: Die Einheimischen vor der massiven Gewalt von ausländischen Gangs schützen. Die wurde prompt als rechtsradikale und gewaltverherrlichende Gruppierung gebrandmarkt, ähnlich wie bei uns PEGIDA.

Tatsächlich wuchs Robinson, der selbst immer wieder massiver Gewalt und Morddrohungen gegen seine Familie ausgesetzt war, in einem Umfeld auf, in dem es richtig zur Sache ging. In den britischen Medien wird er als „Hooligan“ bezeichnet, seine Arbeit als Journalist und Aufklärer, die über jeden Zweifel erhaben ist, soll durch die Diskreditierung seiner Person mit allen Mitteln torpediert werden. Insofern sind Robinson und Sellner Leidensgenossen, von denen es im patriotischen Widerstand in Europa täglich mehr gibt.

Tommy Robinson spricht bei PEGIDA – leider keine Übersetzung, aber eine Wahnsinns Rede:

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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