KiKA-Skandal: Multikultis liefern Minderjährige ans Messer

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Der Streit um eine Sendung des Kinderkanals über die Beziehung des deutschen Mädchens Malvina zu einem Syrer ist zum Politikum geworden. Im Hessischen Rundfunk wurde jetzt darüber diskutiert: Das sei völlig unkritische und potenziell riskante Multikulti-Propaganda, sagen die Kritiker. Die jedoch haben einen schweren Stand. Ihnen wirft man bereits vor, auch diese Gelegenheit zur „Hetze“ gegen „Geflüchtete“ zu missbrauchen. Jetzt kommt heraus: Der Syrer hat eine Affinität zur Islamistenszene. 

Der Skandal um Diaa und Malvina zieht immer weitere Kreise. Nach der Erstveröffentlichung der Sendung „Malvina, Diaa und die Liebe“ Ende November war eigentlich kaum damit zu rechnen gewesen, dass sich eine derartige Welle des Protests aufschaukeln würde. Und das wäre wohl auch nicht passiert, wenn die Programmverantwortlichen die Sendung nicht erneut ausgestrahlt und dadurch manch schlafenden Hund geweckt hätten. Gut aufgepasst hatten die AfD aber auch einige umtriebige Kritiker auf Twitter (wo derzeit bereits das Maas’sche Zensurgesetz seine Arbeit tut!). Bald berichtete auch COMPACT über den Fall. Besonders die Fragen, warum die Idealisierung einer solchen Beziehung im Kinderprogramm zu finden war und ob wohl das Spiel umgekehrt – deutscher Junge, syrisches Mädchen – genau so unproblematisch gewesen wäre, beschäftigten uns…

Viele, wenn nicht sogar alle Medien griffen den Fall auf, analysierten und bewerteten ihn je nach ihrem verabredeten Grad an Naivität und Gutmenschlichkeit. Trotz aller Beschwichtigungen wurde langsam hörbarer Protest gegen das Format und den Kinderkanal laut. Das bemerkte auch der Hessische Rundfunk: „In den sozialen Netzwerken tobt ein regelrechter Shitstorm, Hass macht sich breit“, erklärt man dort. Die Chefredaktion sah sich deshalb am Samstag dazu genötigt, eine Diskussionsrunde einzurichten, in der dem deutschen Zuschauer ein für alle mal klar gemacht werden sollte: Die Kritik am KiKA ist unbegründet, die Unterwerfung einer 16-Jährigen unter die Scharia im Kinderfernsehprogramm ist unproblematisch, 17-jährige Syrer sind immer vollbärtig und auch sonst liege das Problem wohl eher bei den Kritikern selbst, nicht bei der Sendung. In bewusst manipulativer Absicht fragt der Sender deshalb auch: „Was ist los in unserer Gesellschaft, dass ein Film im Kinderkanal für so viel Aufregung sorgen kann? 

Na, also wirklich! Was ist eigentlich los mit uns Dunkeldeutschen, dass wir nicht einmal der zarten Liebe zweier junger Menschen aufgeschlossen gegenüberstehen können? Denn mal ehrlich: Was ist schon so schlimm daran, dass ein arabischer Zuwanderer einem deutschen Mädchen verbietet, kurze Rücke zu tragen, Schweinefleisch zu essen oder männliche Freunde zu treffen? Was ist schon so schlimm daran, dass Sie in dieser Beziehung immer den Kürzeren zieht? Und dass die Eltern das alles auch noch mitmachen, alles ganz normal, oder?

Ein Facebook-Post des lieben Syrers Diaa/Mohammed gibt Anlass zu Zweifeln. Was Malvina wohl dazu sagen wird?

Die folgende Antwort des Hessischen Rundfunks für die Sendung Malvina, Diaa und die Liebe ist Realsatire:

Nein, das alles ist natürlich nicht normal. Dass es in unserem GEZ-Fernsehen Personen gibt, die diese krankhafte Form der Islamisierung produzieren und auch noch rechtfertigen, macht deutlich: Unsere Kultur soll auf den Schrott geworfen werden. Anfangen tut man mit kleinen, leicht zu beeindruckenden Mädchen, deren potenziell riskante Liebesbeziehungen im Fernsehen ausgewalzt werden und von denen man nur hoffen kann, dass sie für die Dummheit ihrer Eltern keinen allzu hohen Preis werden bezahlen müssen. Es waren übrigens tatsächlich die Eltern, die diese Beziehung angeleiert haben. Dass Teile unserer Gesellschaft diese Propaganda goutieren, sie verteidigen, sie immunisieren wollen gegen Kritik, das alles sind Symptome einer wehrlos und morsch gewordenen Kultur, die verlernt hat, aufrecht zu gehen.

Tatsächlich ist der Fall Malvina bereits die Selbstaufgabe und der Kampf ums Abendland im Kleinen, den wir in der COMPACT-Januar-Ausgabe ausführlich thematisieren. Unsere Empfehlung: Lesen Sie dieses Heft, in dem unsere Redaktion endlich zum Kern unserer deutschen und europäischen Misere vorgedrungen ist – und echte Auswege aufzeigt!

Das alles ist, um es kurz und bündig zu formulieren, eine Unverschämtheit. Allein die Tatsache, dass der KiKA das Alter des Syrers offiziell von 17 auf 20 hochkorrigieren musste, zeigt doch: Beim Sender wusste man wie alt der vollbärtige Minderjährige ist und hat dennoch das Publikum vorsätzlich für dumm verkauft. Hat man sich denn keinen Ausweis geben lassen, bevor man mit so einem Herrn eine Story macht? Da hätte man dann auch herausgefunden, dass der Herr auch nicht Diaa, sondern Mohammed Diayadi heißt. Die 20 Jahre stimmen übrigens auch nicht, denn Bilder von ihm, die vor angeblich sechs Jahren gemacht wurden, zeigen ihn als 14-Jährigen bereits mit Vollbart. Das „Für-dumm-verkaufen“ ist also noch gar nicht am Ende angelangt – klar GEZ-Fernsehen halt. Dass damit aber nun die süße Liebesgeschichte eines nicht nur vollbärtigen sondern auch volljährigen Mannes zu einem minderjährigen Mädchen im Raume steht, scheint ebenfalls kaum jemanden zu stören.

Und als man dachte, peinlicher wird es wohl nicht mehr werden, da machen einige flinke Detektive in den Tiefen des World Wide Web einen Fund: Unser milder Vorzeigeflüchtling hatte vor nicht allzu langer Zeit die Facebook-Seite von Pierre Vogel mit „gefält mir markiert“ – einem salafistischen Islam-Prediger aus NRW. Die Erklärung dazu schießt den Vogel ab: Er habe die Seite nur „geliked“, weil er an einem Preisausschreiben teilnehmen wollte. Zu gewinnen gab es eine Reise nach Mekka! Die KiKA-Verantwortlichen erklären dazu lapidar: Das habe man einfach zu spät entdeckt. Kann ja mal passieren. Stellen Sie sich mal vor der Diaa reist nächste Woche mit Malvina nach Syrien aus. Wird man dann die Kritiker etwas besser verstehen können?

Martin Sellners Kommentar zum KiKA-Gate bringt es auf den Punkt:

https://www.youtube.com/watch?v=_dFhrPZSLY8

Abgesehen davon: Die Sendung des KiKA hat natürlich ganz bewusst Grenzen überschritten und auch Grenzmarkierungen verschoben – und zwar im Sinne der Multikulturalisten. Das ist eben das Problem: Der Multikulturalismus – in Form einer Lovestory vorgeführt – soll in die Köpfe besonders junger, formbarer Menschen gedrückt werden, während jede Kritik, und sei sie noch so sachlich, ganz non chalant als menschenverachtend und rassistisch geächtet wird. Diese Motiv- und Sachlage ist jedem klar ersichtlich, den die komplexen Zusammenhänge eines KiKA-Formats noch nicht überfordern.

Vom bösen Erwachen der verführten Frau…

Und doch wollen die in der HR-Diskussionsrunde vertretenen Damen und Herren, besonders der eingeladene Pädagoge, die HR-Fernsehdirektorin und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor partout nicht begreifen, was denn so schlimm sein soll daran, dass Diaa/ Mohammed seiner Freundin Kleider- und Essensvorschriften macht und das auch noch unkritisch im Kinderfernsehen gezeigt wird. Während der AfD-Bundestagspolitiker Dirk Spaniel durchweg sachlich und auf den Punkt erklärt, warum ihm die Sendung Bauchweh machte – der Mann hat selbst eine kleine Tochter! – labern Kaddor und Co. am Thema vorbei und betreiben pausenlos das klassische „derailing“. Spaniels vielleicht entscheidenster Satz: „Wir müssen unsere Kinder vor der Naivitätsfalle schützen“. Recht hat er. Das geht aber nur, wenn man de tatsächlichen Gefahren erkennt und ernst nimmt, statt sich hinter falscher Toleranz und Angst vor Rassismusvorwürfen zu verstecken. Mia ist tot. Maria L. ist tot. Viele weitere Mädchen erlitten ähnliche Schicksale. Das kann keinen Vater kalt lassen…

Eiskalt dagegen Frau Kaddor, eine Obskurantin und Islam-Apologetin, die bereits aus unerklärlichen (?) Gründen einige ihrer Schüler an den Dschihad verloren hat. Die versteigt sich in dem Zusammenhang sogar zu der Aussage, dass man in Beziehungen eben Opfer bringen müsse. Meinten Sie damit die Emanzipation, Frauenrechte oder die Unterwerfung unter die Scharia, Frau Kaddor? Oder meinen Sie das Opfer, das die 15-jährige Mia in Kandel gebracht hat? Man fragt sich ja, wie eine Frau Kaddor es wagen kann, die berechtigten Sorgen eines AfD-Politikers als rassistisch oder auch nur überzogen hinzustellen. Oder wie sie  die Aussagen der anwesenden Medienexpertin komplett ignorieren kann, die besagen, dass eine Gruppe aus 100 Mädchen zwischen 12 und 14 diese KiKA-Doku mindestens genau so kritisch gesehen hat wie der AfD-Mann, und dass besonders die Unterwerfung unter den syrischen Lover als erschreckend empfunden wurde…

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Alles in allem war die Sendung, die Sie hier anschauen können, ein Feuerwerk geballter Multikulti-Naivität, das Hoffnung macht: 2018 wird das Jahr des Erwachens sein. Die Multikulti-Agenda wird scheitern an ihrer eigenen Ignoranz und Arroganz. Jetzt müsste nur noch die gerade zusammengepfuschte GroKo-Regierung den sich drehenden Wind zu spüren kriegen und Neuwahlen erzwungen werden. Was denken Sie? Kriegt Deutschland das hin?

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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