Deutschland treibt sich ab: 101.200 Schwangerschaftsabbrüche im letzten Jahr

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Mediales Zeter und Mordio wegen angeblich 6.000 Feinstaub-Toten pro Jahr – kein Mucks bei einer jährlichen Abtreibungsziffer in Höhe der Einwohnerzahl von Cottbus. Das ist Merkel-Deutschland.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden 2017 „rund“ 101.200 Abtreibungen in Deutschland gemeldet. Gegenüber 2016 sei die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche damit um 2,5 Prozent (2.530 Abtreibungen) gestiegen.

„2.500 Kinder mehr, das ist eine Zahl, die man sich so kaum vorstellen kann“, heißt es auf einem katholisch-libertären Blog.

„Aber im Durschnitt wird es in sechs Jahren rund 100 Einschulungsklassen weniger geben, als es sie ohne diesen Anstieg der Abtreibungszahlen gegeben hätte. Abgesehen davon, dass man bei einer Klassengröße von 25 Schülern gut 4.000 Klassen in Deutschland mehr bräuchte, wenn keine Abtreibungen vorgenommen werden sollten. 4.000 Klassen … denken Sie einfach mal darüber nach: Das sind bei dreigliedrigen Grundschulen über 300 Schulen.“

Die Geburtenlücke schließen nun muslimische Einwanderer – so wie es Forscher der Abteilung für Bevölkerungsfragen der Vereinten Nationen im Jahr 2000 in ihrer Studie zur „replacement migration“ („Austauschmigration“) vorgeschlagen haben. Allein über den Familiennachzug wird die Abtreibungsrate fast ausgeglichen. Wie in der aktuellen COMPACT nachzulesen ist, sind seit 2015 durchschnittlich 8.000 Menschen pro Monat so nach Deutschland gekommen.

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Knapp drei Viertel (72 Prozent) der Frauen, die 2017 abgetrieben haben, seien laut Statistischem Bundesamt zwischen 18 und 34 Jahre alt gewesen. Die ständige Gleichheits- und Feministenpropaganda hat de Wunsch nach Familie zu einem Stigma gemacht. Dazu kommt die soziale Ungerechtigkeit im Merkel-Land. Ein Kind zu bekommen ist für Viele ein ernstzunehmendes Armutsrisiko.

Den migrationsbesoffensten Fraktionen geht das Massenabtreiben noch nicht weit genug. Die Bundesfamilienministerin (und nächste Justizministerin) Katarina Barley (SPD) unterstützt die Abschaffung des Strafrechtsparagrafen 219a, der Werbung für Abtreibungen noch verbietet. Die Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Brandenburg und Thüringen hatten einen dementsprechenden Antrag im Bundesrat eingereicht. In der für Deutschland-Abschaffer typischen Diktion verwies Barley im Dezember darauf, dass der Paragraf aus dem Jahr 1933 stamme…

In der neolinken taz wird für ein Ende des Werbeverbots plädiert. Unter dem Titel „Der lange Weg zur Abtreibung“ klagt eine junge Autorin am 8. März: „Vielerorts ist die Versorgung extrem dünn – und das kann sich in den kommenden Jahren noch verschärfen. Denn in ganz Deutschland gehen immer mehr Ärzt*innen, die Abtreibung durchführen, in Rente – und es fehlt an Nachwuchs.“

SPD, Linke und Grüne fordern die Streichung des Paragrafen, die FDP möchte aus dem Bestand der Straftat eine Ordnungswidrigkeit machen. In einem diesbezüglichen Schreiben der designierten CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer heißt es: „Aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird es keine Unterstützung geben.“ Das hat man schon öfters gehört. Keine Frage: in den kommenden vier Jahren wird das Werben für Abtreibungen denselben Weg gehen wie die sogenannte Ehe für alle…

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Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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