Vor 270 Jahren hing mit dem Siebenjährigen Kriegs das Schicksal Preußens am seidenen Faden. Es ging am Ende gut. Das ist eines der Themen im neuen COMPACT-Geschichtsheft „Preußens Glanz“. Hier mehr erfahren.
Von besonderer Bedeutung für das Deutsche Reich war das Jahr 1740. In Wien starb Kaiser Karl VI., und in Preußen schloss Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig, für immer die Augen. Neues Haupt des Hauses Habsburg in Wien wurde Maria Theresia, eine der bemerkenswertesten Herrschergestalten Deutschlands. In Berlin regierte fortan, fast ein halbes Jahrhundert lang Friedrich II., von den Zeitgenossen mit ehrfürchtigem Respekt Alter Fritz genannt und sehr, sehr zutreffend, der Große.
Zankapfel Schlesien
Beinahe wäre es zum Bündnis der beiden jungen Monarchen gekommen; Maria Theresia war bei der Regierungsübernahme 23 Jahre alt, Friedrich 28. Er schlug ihr vor, ihren Kampf um den Machterhalt zu unterstützen, denn die junge Monarchin hatte schwere Rivalitätskämpfe zu bestehen. Als Gegenleistung verlangte der Preußenkönig vom katholischen Habsburg das überwiegend protestantische Schlesien. Ein Reizthema! Auf Schlesien hatte schon der Große Kurfürst Ansprüche angemeldet, diese jedoch nicht durchsetzen können.
Maria wies Friedrichs Ansinnen ab. Sie empfand sein Verlangen nach Schlesien als Anmaßung und Gefährdung des Bestandes ihres Staates. Es folgten ebenso blutige wie lähmende deutsche Bruderkriege zwischen Preußen und Österreich um den Besitz Schlesiens.
Rettung durch Russland
Auswärtige Mächte, die ihr Glück über das deutsche Blutvergießen kaum fassen konnten, mischten dabei eifrig mit, teils offen, teils im Hintergrund. So wurde eine große europäische Koalition gegen Friedrich geschmiedet. Sie brachte den König und seinen preußischen Staat im Verlaufe des Siebenjährigen Krieges von 1756 bis 1773 an den Rand des Untergangs. Um ein Haar wäre Friedrich nicht etwa als der Große in die Geschichte eingegangen, sondern als ein Herrscher, unter dem Preußen vernichtet worden wäre.
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Russlands Ausscheren aus der antipreußischen Koalition brachte die Rettung aus der eigentlich ausweglosen Lage. Die preußenfeindliche Zarin verstarb. Ihr Nachfolger war ein Bewunderer des Preußenkönigs und seines aufgeklärten Absolutismus („Ich bin der erste Diener meines Staates“). Der Zar verband sich mit Friedrich. So entging Preußen im letzten Augenblick dem Untergang, und der Siebenjährige Krieg endete mit einem Triumph Friedrichs; ein Meilenstein der deutschen Geschichtsschreibung!
Der Ausgleich mit Russland erwies sich in der Folgezeit denn auch als außerordentlich hilfreich. Im Bündnis mit Russland gelang es ein halbes Jahrhundert später, den für Deutschland todgefährlichen napoleonischen Imperialismus zu bezwingen. Hätte Russland 1870 nicht zumindest wohlwollende Neutralität gewahrt, wäre es Bismarck kaum gelungen, das Zweite Deutsche Reich zu schaffen.
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