Der Kampf um Deutschlands Restdemokratie wird in Hamburg ausgetragen

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Während das Merkel-Regime sich über eine Aschermittwochsrede aufregt, lässt es in der Hansestadt zurzeit die Maske fallen. Die Organisatorin der Merkel-muss-weg-Demos muss sich angesichts massiven Antifa-Terrors gegen ihre Familie nach zweieinhalb Wochen zurückziehen. Gewonnen haben die Linksfaschisten aber nicht. Am Montag wird es weitergehen! Am Montag muss es weitergehen!

Update: Termin steht! Montag, 19.02.; Gänsemarkt, auf dem Platz Höhe Nr. 36 (Finanzbehörde)
Infos und Verhaltensregeln hier.

Allen, die noch immer glauben, Deutschland sei noch immer ein funktionierender Rechtsstaat, dem sei Uta Ogilvies Geschichte ans Herz gelegt.

„Falls jetzt jemand enttäuscht von mir sein sollte, der mich unterstützt hatte“, sagt die Initiatorin der Hamburger Merkel-Muss-weg-Demos, um Fassung bemüht, im Gespräch mit den Aktivisten Oliver Flesch und Johannes Thiesen, „bitte seht mir das nach. Ich habe meine Meinung nicht geändert, das werde ich nie tun. Aber mein Schutz geht vor. Ich habe Kinder.“

Die lebenslustige, mutige Frau erinnert: „Ich bin vor 14 Tagen mit einem rosa Schild und einer Idee auf die Straße gegangen. Was mir seitdem passiert ist, das passiert anderen Leuten in zwei Leben nicht.“

Ein Demokratieexperiment

Am 29. Januar hatte sich Uta Ogilvie ein rosafarbenes Schild gebastelt und drei Wörter darauf geschrieben: „Merkel muss weg“. Ganz allein begab sie sich damit zum Jungfernstieg am südlichen Ufer der Binnenalster in der Hamburger Innenstadt. Dort lief sie eine Weile auf und ab –  still, nachdenklich. Als sie am darauffolgenden Montag zurückkehrte, schlossen sich ihr schon rund 60 Menschen an. Die Faschisten der Antifa wurden aufmerksam…

Foto: Uta Ogilvie

Ogilvie erhielt Drohungen, aber keinen Polizeischutz. In der Nacht auf vergangenen Montag, den dritten Demotermin, verübten linke Terroristen einen Anschlag auf ihr Wohnhaus – dabei warfen sie ein mit brauner Farbe befülltes Eimachglas durch ein Fenster in das Kinderzimmer! (Foto rechts) Dass dabei niemand verletzt werden würde, konnten die Täter nicht ahnen, sie nahmen es also in Kauf!

Ogilvie blieb standhaft: „Wenn wir das jetzt nicht machen, dann wird es später noch viel schlimmer“, erklärte sie tapfer, bevor es wieder an den Jungfernstieg ging. „Und davor hab‘ ich viel, viel größere Sorge, als vor dem, was heute Abend passiert.“

1.214 Polizisten waren laut eigener Angabe im Einsatz, um die nunmehr 120 Teilnehmer der dritten Merkel-muss-weg-Demonstration am 12. Februar von rund 250 hochaggressiven Linksextremisten zu trennen. „Es wären doppelt so viele gekommen“, sagt Ogilvie, „aber die wurden alle von der Antifa abgehalten. Die kamen nicht durch.“

uta ogilvie

Foto: Uta Ogilvie

An jenem Abend zeigten die vermeintlichen Antifaschisten ihr wahres Gesicht. Auf dem Weg zur Demo attackierten sie die zierlich gebaute Ogilvie und ihren 79-jährigen Vater. Die Faschisten rempelten an und schrien. „Im letzten Augenblick hat die Polizei mich und meinen Vater da rausgefischt“, schildert sie später.

Von der Polizei eingezäunt, von Linksfaschisten bedroht, fand die Demonstration schließlich statt (Video hier). Ogilvie beschreibt die Teilnehmer als einen „bunt gemischten Haufen aus allen möglichen Schichten. Keine Leute in Springerstiefeln. (…) Sehr nett, sehr liebenswert und total friedlich. Wir haben keine Parolen skandiert. Keine Trillerpfeifen. Ich habe noch nicht mal ein Megafon.“

Aufgrund der Antifa, sollten die friedlichen Demonstranten mit einer eigenen U-Bahn weggefahren werden! Unbeeindruckt von der polizeilichen Eskorte, welche die Teilnehmer auf dem Weg zur U-Bahn-Station beschützen sollte, warfen Linksextremisten mehrere Steine in die Menge. Trotzdem könne Ogilvie vor der Leistung der Einsatzkräfte „nur den Hut ziehen“.

Doch habe ihr „Demokratie-Experiment“ der Mutter klipp und klar vor Augen geführt: „Wir leben nicht in einer Demokratie.“ Obwohl sie bei derlei Zuschreibungen eigentlich stets vorsichtig sei, stellt sie heute fest: „Das ist diktatorisch, (…) so empfinde ich das.“

uta ogilvie facebook

Zum bewegenden Interview geht’s hier.

„Der Staat macht mich mundtot“

„Wer sind diese Anti-Faschisten?“ fragt sie auf Facebook:

„Ich habe mich damit nun auseinandersetzen müssen und bin zu dem Schluss gekommen, das „Anti“ zu streichen. Denn bei diesem Verein handelt es sich um Faschisten. Wer finanziert diese Faschisten? Der Staat selber und zwar mit unseren Steuergeldern. (…) Kurzum: Der Staat macht mich mundtot.“

Wie Recht sie hat, können Interessierte schwarz auf weiß nachlesen im COMPACT-Magazin Geheimakte Antifa. Hier erhältlich.

Am 14. Februar erklärte Ogilvie, keine vierte Demonstration mehr organisieren zu wollen. Der Grund sollte allen zu denken geben, die linke Gewalt noch immer für vernachlässigenswert halten und jenen ihre Stimme geben, die der Antifa schützend vorstehen. Ogilvie zieht sich zurück, das sie verhindern möchte, dass beim nächsten Mal kein Einmachglas mit brauner Farbe durchs Fenster fliegt, sondern „etwas, das brennt“.

„Ich habe mich mit vielen Leuten unterhalten. Das ist definitiv im Bereich des Möglichen“, glaubt sie leider zu Recht.

„Wir leben in einem Land, in dem ich mein Recht auf freie Meinungsäußerung nicht nachgehen kann“, fasst sie das Erlebte zusammen, „weil ich so unter Druck gesetzt werde – von staatlich geförderten ‚Antifaschisten‘, dass mir das nicht gelingt“. Man müsse die Dinge beim Namen nennen, sagt Ogilvie: „Das ist keine linke Gewalt mehr. Das ist Terrorismus.“

wirsinduta

Netzfund

Kein Fall fürs NetzDG

Das Haus ihrer Familie steht jetzt unter privatem Schutz. Sie fühle sich „definitiv weiterhin bedroht“. Dass sie damit wohl leider richtig liegt, zeigt ein kürzlicher Kommentar auf ihrer Facebook-Seite: „Du stehst trotzdem auf der Liste. Als ob die Nazischl**pe jetzt geleutert ist.“

Nun werde sie sich nun erst einmal zurückziehen und nachdenken. „Doch keine Sorge“, schreibt sie auf Facebook, „mein Löwenherz wird keiner brechen“.

An die Menschen, die nun weitermachen wollen, hat sie einen dringenden Apell:

„Werdet Euch bewusst darüber, dass es eine unheimlich breite Unterstützung für die Sache gibt, für die ich stehe. Haltet zusammen. Macht was. Geht auch auf die Straße, egal wie weh es tut. Irgendwann wird der Druck zu groß. Und dann wird sich etwas verändern.“

Es geht weiter…

Als ihr Gesprächspartner Oliver Flesch berichtet, dass die Demos in Hamburg dennoch weitergehen werden, muss sie mit Tränen kämpfen. „Sonst hätte die Antifa gewonnen“, sagt Flesch. „Das dürfen wir nicht zulassen.“

Eine weitere Frau werde nun das Zepter übernehmen. Sie sei um die 30, noch ohne Kinder.

Schon am kommenden Montag wird es in Deutschlands bekanntester Hafenstadt wieder heißen: „Merkel muss weg“. COMPACT wird die Veranstaltungsdetails in Kürze an dieser Stelle mitteilen. Wir ermutigen JEDEN, der die Regeln der Veranstalter respektiert, unbedingt an der Demo teilzunehmen.

Update: Termin steht! Montag, 19.02.; Gänsemarkt, auf dem Platz Höhe Nr. 36 (Finanzbehörde)
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Am Montag bietet sich in Hamburg nicht weniger als die Chance auf eine neue Bewegung, die dem ganzen Westen der Republik Vorbild sein kann. Das zarte Pflänzchen, das Uta Ogilvie vor rund drei Wochen gesetzt hat, muss weiter wachsen, muss stark und widerstandsfähig werden, das sind wir ihr schuldig.

„Wollen wir den neuen Totalitarismus verhindern, müssen wir lernen, wieder physisch statt elektronisch zusammenzukommen“ heißt es in der aktuellen COMPACT. „Ein Gespräch, ein Händedruck, ein Kuss – so wachsen Vertrauen, Zuneigung, Mut, Liebe.“ Was haben verblödete Antifanten dem schon entgegenzusetzen?

Compact-Magazin Februar 2018 Stasi 2.0

Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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