Der Fall Lübcke (Teil 4) – Warum die Tatort-Forensik einen rechten „Wut-Täter“ ausschließt​

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Was passierte in der Nacht des 2. Juni im Haus des Regierungspräsidenten Lübcke? Unmittelbar vor dem tödlichen Schuss?​

Vierter Teil der Artikelserie „Der Fall Lübcke – Was wir wissen und was wir nie erfahren werden“ von Wolfgang Eggert.

Bekannte berichten, dass der Politiker an diesem Abend nicht zur nahegelegenen Kirmes ging – seine Gattin und er sollen angeblich (Zufälle wie dieser sind grundsätzlich hinterfragenswert) zum ersten Mal ihr Enkelkind (vom älteren Sohn) zur Üـbernachtung im Haus gehabt haben. Während Lübckes Ehefrau und das Enkelkind, Angaben zufolge auch dessen Mutter, bald zu Bett gingen, blieb der Hausherr noch wach. ​

Gelächter sei zu hören gewesen, so Anwohner – es war noch Besuch auf der Terrasse. ​Dass die Nachbarn das Gelächter hörten, nicht aber den späteren Schuss ist ein Rätsel – das nur erklärt werden kann, wenn dieser 1. erst gegen Mitternacht – also zur Schlafenszeit – fiel, und 2. unter Verwendung eines Schalldämpfers ausgeführt wurde.​

Interessanter noch ist die Aussage der Nachbarn laut Faz, wonach es sich bei den Gästen um „vermutlich“ gute Bekannte gehandelt habe:​ „Wie aus Ermittlerkreisen weiter zu hören ist, sind die Beamten derzeit damit beschäftigt, die Tage und Stunden vor dem Tod des CDU-Politikers zu rekonstruieren. So soll er zwar am Freitagabend auf der Kirmes gewesen sein, nicht aber am Samstag. An diesem Abend habe er in seinem Haus Besuch von mehreren Personen gehabt, die Nachbarn als „vermutlich gute Bekannte“ beschrieben….“ Das heißt: die Nachbarn konnten die Gäste nicht identifizieren. In einem so kleinen Ort, wo jeder jeden kennt ungewöhnlich – es waren also keine Einheimischen.

Die Tatsache, dass die Ermittler im Dunkeln tappen, belegt ferner, dass auch die Familie, die die Ankunft der Gäste noch mitbekommen haben dürfte, nichts über die Identität der Besucher sagen konnte oder wollte. Die von Lübcke eingelassenen und bewirteten Unbekannten scheinen sich nicht bei der Polizei gemeldet zu haben, was ihren Auftritt verdächtig macht.​ Der Besuch soll am späteren Abend das Grundstück verlassen haben, fast alle Medien sagen „um 22.30“ (vergl. lokalo24.de), die Hessenschau spricht von 23 Uhr. Der ermittelnde Staatsanwalt wollte sich auf der Pressekonferenz der Polizei am 3.6. auf Nachfrage dazu nicht äußern. ​

Eine spazierende Nachbarin soll laut landeszeitung.de Lübcke laut Aussage eines männlichen Anwohners eine Stunde vor seiner Auffindung ein letztes Mal gegen 23.30 Uhr rauchend auf seinem (Schlafzimmer-?)Balkon gesehen haben, sie hätten sich noch gegrüßt. ​Wenn die Sicht um 23.3o Uhr so gut war, dass man gar die Zigarette sah, dann ist eine Tat in diesem Samstagabend-Zeitfenster durchaus „mutig“ zu nennen. Jedenfalls für einen Einzeltäter.​

Bei Kirmes – so schreibt ein wacher Kommentator auf einem Diskussionsforum – „läuft alle paar Minuten ein besoffener Dorfbewohner durch die Strasse, weil er sein Haus nicht mehr wiederfindet, der Loisl aus dem Nachbarort sucht sein Auto und die Zenzi knutscht genau hinter diesem Auto mit dem Xaver – es herrscht ungeahntes Leben in den Gassen.“ ​ Das ist richtig beobachtet. Findet das Volksfest quasi in Sichtweite des Tatorts, auf der anderen Strassenseite statt (und das war tatsächlich der Fall), muss der Mörder ständig mit Kirmesgänger, Gassigeher, Liebespärchen und Spaziergängern rechnen.​

Der Mordfall Lübcke wird von Medien und Politik als eine Art NSU 2.0 aufbereitet. Tatsächlich gibt es zahlreiche Parallelen – aber anders, als von der Lügenpresse eingestanden, deuten sie wie bei Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt auf eine Geheimdienstoperation hin: Lübcke war zuletzt Dienstherr des VS-Agenten Andreas Temme, der zur Tatzeit am Tatort des Mordes an Halit Yozgat war (angeblich NSU-Opfer Nr. 9). Wie beim NSU verschwand auch beim Lübcke-Mordverdächtigen die Verfassungsschutzakte. Lesen Sie mehr über diese Parallelen in COMPACT-Edition „NSU – Die Geheimakten“ mit zahlreichen unerwünschten Originaldokumenten der Untersuchungsausschüsse.


Und er hat dabei noch in Rechnung zu stellen, daß darunter Personenschützer sind, die sich im übrigen auch als Küchenpersonal im Haus befinden können. Wo sich an diesem Wochenende tatsächlich noch einige Personen mehr aufhielten – ein mehr oder weniger wild umher streunender Naziattentäter konnte nicht wissen, WER das war; er musste aber sehen dass in der Einfahrt des Hauses verschiedene Autos parkten.​

Es gibt jede Menge mehr Fragen, Hindernisse und Gefahrenpunkte für einen einzelnen, aufs Geratewohl auftrumpfenden Amateurkiller: ​Würde Lübcke überhaupt noch so spät, nach 23.00 „auf“ sein? Und wenn ja: Bekommt man – angesichts der Frechheit, zu derart später Stunde unangemeldet zu klingeln – noch aufgemacht? Ist es dann der Regierungspräsident höchstselbst, der sich an die Tür bemüht oder jemand anderes, z.B. die Frau oder Kinder?​ Wie bekommt ein Mörder sein Anschlagsopfer gegen Mitternacht vor die Tür ohne dass er sich als Unverdächtig oder als Bekannter avisiert, z.B. per Anruf bzw. Gegensprechanlage?​ Woher weiss ein komplett Unbekannter, dass es an der Tür, im Haus und/oder im Garten keine Videoüberwachung gibt? Bei einem hochstehenden politischen Beamten dieser Ordnung nicht davon auszugehen oder es einfach drauf ankommen zu lassen, wäre grob fahrlässig.​

Nur Lübcke und seine Familie waren in der Lage, auf all diese Fragen Antworten zu geben, dazu vielleicht einige Freunde und Geschäftskollegen. Außerhalb dieses Zirkels konnten eigentlich nur Sicherheitsprofis, möglicherweise auch, wenn sie entsprechende Expertise mitbrachten, die Besucher dieses Abends, die meisten Punkte eruieren und mattsetzen. Keinesfalls aber unser Hauptverdächtiger, der den Typ blinder, unbekannter Eindringling darstellt.​

Mit etwas Recherche hätte er auch bei Google herausgefunden, dass Dr. Lübcke passionierter Jäger war. Und als solcher vermutlich ein routinierter und treffsicherer Schütze. Der angebräunte Täter hätte also bei einem Anschlag nicht nur die Polizei zu fürchten, sondern auch Widerstand von Lübcke selbst. Diese Überlegung müsste bei einem planenden Täter zu der Erkenntnis führen, einen Ort für einen Anschlag zu wählen, an welchem das Opfer keinen Zugriff auf seine Jagdwaffen hat.​ Hinzu kam, dass ein ausgebildeter Jagdhund mittlerer Grösse ein zusätzliches Risiko für den Täter darstellt.​

Noch obenauf, am Tag eines biergetränkten Weizenfests, Polizei- & Alkoholkontrollen rund um den Ort.​Hat ein flüchtender Täter Pech, dann befindet sich gerade ein Funkstreifenwagen um die Ecke – d.h. des Bürgers Freunde und Helfer stehen stehen schon vor ihm, wenn er gerade das Grundstück verlässt.​

All das sagt uns: ​War es ein Anschlag von Außen, dann wurde dieser durch mehrere Täter vorgetragen, und zwar durch Vollprofis, die sowas nicht zum ersten mal machten. Mafia bzw. Organisierte Kriminalität kommt hier in Frage, Polizei bzw. Geheimdienste, wo man mit den entsprechenden Polizeikontrollen überwindenden Ausweisen „bewaffnet“ ist, ebenfalls. Man hat Personengruppen in Betracht zu ziehen, die über ihren Einfluss, Geld oder Kontakte sicherheitssensible Erkundigungen einziehen konnten. Leute, die die Lage an diesem Abend kannten. ​

Möglicherweise rief noch einmal einer der Abendgäste an, weil er etwas liegengelassen hatte. Möglicherweise war es auch jemand anderer, der dann aber ebenfalls ein Bekannter gewesen sein muss, der sich avisieren konnte, um vorgelassen zu werden. ​

Aber eines war diese Person ganz sicher nicht. Ein unbekannter Nazi.​

Heute (Sonntag, 23.06.) Nachmittag lesen Sie den 5. und letzten Teil

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23 Kommentare

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    Warum haben sich die unbekannten Bekannten, die bis 22.30 oder 23.00 Uhr da waren, nicht schon lange selbst gemeldet ?
    Warum haben der Sohn und der Freund (Sanitäter) nicht die Polizei / Notarzt gerufen, sondern zuerst den Tatort ‚gesäubert‘ ?

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    Wenn sie – wie sie meinen bzw. vorgeben – den richtigen "Täter" bereits inhaftiert haben und dieser somit nicht mehr mit eventuellen Komplizen kommunizieren können, ist das Argument des kriminaltaktischen Schweigens nicht mehr gültig.
    Warum dann aber schweigt die Staatsanwaltschaft zu Fragen zum Fall, wenn sie doch so überzeugt sind, der pöhse pöhse Neonazi und/oder der mitspielende Haldenwangstasiagent sei der "Täter"? Kann es sein, daß sich die korrupten, also gekauften oder gar für einen Staatsmord instruierten Behörden erst Instruktionen von den Hintermännern z.B. der hessischen oder Bundes-CDU oder von Haldenwang selbst holen müssen, um sich nicht in Widersprüche zu verwickeln?
    Der Fall stinkt doch mindestens wie die Fälle Barschel und die Dönermorde! Wie in diesen steckt auch hier die Staatsmafia tief drin oder ist gar Auftraggeber?!?

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      Könnte es sein, daß der Linksstaat ingestalt von Haldenwang den Mord an Lübcke gar eingefädelt hat, um einem Staatsstreich wie damals beim Reichstagsbrand die Opposition zu verbieten? Warum kommen just zu diesem Fall vom ausrangierten CDU-Generalsekretär Tauber wie dem ausrangierten CSU-Vorsitzenden Drehhofer Forderungen, jegliche Opposition ihrer Grundrechte zu berauben und sie vogelfrei zu erklären? Sollen die Mordversuche/Übungen (wie bei Magnitz) jetzt in den blutigen Alltag übergehen? Die gelenkten und mit Linksextremisten durchsetzten Behörden stechen Namen und Adressen von Oppositionellen an die Brandstifter, Schläger und Bombenbauer der Antifa-RAF zu damit diese mit finanzieller Unterstützung des Regimes da zu morden beginnt, wo es der regulären Truppe (noch) verwehrt ist?

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    Jeder hasst die Antifa am

    Es ist von der Lügenpresse so festgelegt worden es muss ein Rechter Täter sein und das wird jetzt durchgezogen egal was für Fakten es gibt und die AfD hat mitgeschossen so verlangen es die feuchten Träume des Linksgrünen Kartells.

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    Andreas Walter am

    Habe jetzt alles auf dem Schirm, nur nicht, wo die Leiche/der Schwerverletzte gefunden wurde, und wohin, auf welche Terrasse sie/er dann durch den befreundeten Sanitäter (allein?) verbracht wurde (oder umgekehrt?).

    Im Vorgarten, dem zur Strasse hin? Im grossen Garten westlich vom Haus? Zu oder von der kleinen Frontterrasse (die zur Strasse hin), oder zu von der grossen runden Terrasse auf der Westseite des Hauses?

    Doch wie kommt der Schuss dann auf die rechte Kopfseite? Jeder normale Mann sitzt mit den Rücken zur Wand, sprich, in dem Fall zum Haus. Oder er muss genau in dem Moment Richtung Haus gestanden haben oder gerade gelaufen sein. Falls der Täter von der Strasse kam. Oder er kam von Westen oder Norden über das Feld, denn ein Fernschuss (mit Gewehr und Zielfernrohr) soll es ja angeblich nicht gewesen sein.

    Aber was, wenn eh alles völlig anders war, und man manches der Presse lediglich erzählt, um den Nazieffekt so kurz vor den Wahlen im Osten zu haben. Was, wenn die DNA-Spur lediglich gelegt wurde, durch irgendeinen korrupten Beamten im politischen Auftrag? Man den angeblichen Täter lediglich in eine Falle gelockt hat.

    Oder man jetzt sogar schon ahnt, dass er es nicht war, man das Ganze aber aus politischen Gründen noch eine Weile hinauszögert, um ihn erst später wieder laufen zu lassen? Nach den Wahlen im Osten?

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      Wenn der Sohn die Waffe führte und den Alten erschoß fände ich das stimmig. Ob nun mit Kirmeslärm aus der Umgebung ohne Schalldämpfer oder im Haus mit Schalldämpfer. Siehe Kommentar von mir bei Teil 5

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    Thorsten Bunte am

    Barschel, Möllemann, Haider…..alles,irgendwie dasselbe. Wir kleinen Steuerzahler werden doch wieder mal belogen, dass sich die Balken biegen.
    Akten verschwinden oder werden für 120 Jahre gesperrt.
    Und die Leute haben morgen eh schon vergessen, was heute passiert ist.

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    Irgendwehr am

    "Aber eines war diese Person ganz sicher nicht. Ein unbekannter Nazi.​" Ich ergänze:
    Aber eines war diese Person ganz sicher nicht. Ein bekannter Nazi.​
    Fairness gebietet, dass man von Herrn Eggert keine seherischen Fähigkeiten erwartet. Was er schildert ist das Resultat von fehlenden Informationen und Fehlinformationen. Daher sind das gute Denkanstösse, jedoch ohne Beweislast. Auffällig in der Berichterstattung ist jedenfalls die Standardphrase, die bei jedem Messermörder herhalten muss: "mutmasslicher Täter". Das scheint auf S.E. nicht angebracht? Bei einem Tathergang der so viele Fragen aufwirft ist es verdammt fragwürdig, den S.E. überhaupt noch festzuhalten. Da erklärt sich sehr schnell, warum der Generalbundesanwalt übernommen hat. Der kann nämlich machen was er will, so lange es dem System dienlich ist. Hier seine Definition die einiges erklärt: Der Generalbundesanwalt ist ein politischer Beamter. Er soll die kriminal- und sicherheitspolitischen Ansichten und Ziele der jeweils amtierenden Bundesregierung teilen und kann jederzeit in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Mit anderen Worten, Horst Seehofer hat den mächtig bei den Eiern.

    • Iris N. Masson
      Iris N. Masson am

      Es ist journalistisches Gebot, solange von "mutmaßlich" zu schreiben, bis der Täter definitiv verurteilt wurde!

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        Irgendwehr am

        Wollte ich ja auch so andeuten und war nicht auf Euch gemünzt. Leider behalten es sich die Leitmedien vor, dem Gebot zu folgen oder besser nicht. Bei S.E. spielen sich die Leitmedien zu Staatsanwalt und Richter in einer Person auf, kein Wort mehr von mutmaßlich.

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    Rumpelstielz am

    Es gibt Verdachtsmomente, dass sich der Ehrenwerte mit der ortsansässigen Mafia eingelassen hatte. So soll den Mafiosi eine Schrottimmobilie angedreht worden sein. Da ist viel mehr als man sagt, denn so ist der Tod von Nutzen – die Aufklärung des Mordes schädlich.

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    Ja Herr eggert jetzt haben sie mich überzeugt. Bei solch stichhaltigen Fakten

    Ein Opa nimmt zum ersten mal seinen Enkel über Nacht mit zu sich…….niemals

    Die Sicht war so gut dass man eine Zigarette klimmen gesehen …. Nein der Täter kann bei Nazi sein

    Die Nachbarn kannten nicht jeden gast und jeden bekannten von Regierungsrat lübke, einer Person die viel unterwegs ist…..Polizei oder CIA sind dran schuld

    Und überhaupt der Mord bei einem dorfest…wo 10 tausende von Polizisten da sind, alles ganz ruhig ist, keiner betrunken und jeder fremde sofort auffällt….Nein Der Täter war alles aber kein Nazi

    Liebes Compact team solltet ihr ernsthaft in Erwägung ziehen eure Leserschaft auszuweiten…und vielleicht nicht nur wut sondern auch Bildungsbürger überzeugen….dann solltet ihr so was lassen…..5 sinnfreie Artikel ohne auch nur einen einzigen Fakt….Hirngespinste…da ist es kein Wunder damit ihr nur ausgelacht werdet

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      es ging eggert darum, die in den mainstream-medien transportierte aussage "ein nazi wars" anzuzweifeln. siehe christchurch. der dortige täter war laut compact kein nazi, sondern ein "öko-faschist" – also ein grüner. neusprech à la compact. nazis sind bei compact nie die schuldigen, sondern allenfalls opfer der "merkel-junta." dasselbe konnte man im fall der ukraine beobachten. als auf dem maidan ein paar rechtsradikale ukrainer gewaltsam für ihr land eintraten, verhielt sich compact nicht etwa solidarisch. nein, es galt, den gegner dieser leute zu pampern – den angeblichen "antifaschisten im kreml", den lieben führer wladi, der natürlich in wahrheit mindestens so rechtsradikal tickt wie die ukrainischen nazis auf dem maidan – nur halt zum wohle russlands und auf kosten der nachbarstaaten (siehe krim-annexion). compact ähnelt sehr der wählerbasis trumps in den usa, die zu einer sekte mutiert ist. egal, was agent orange sagt oder tut, es wird abgefeiert. kritikloses jubelpersertum.
      prognose: der bundespolizist, der heute in ostritz mit rechtsradikalen anteckern geknipst wurde und deshalb zurecht einen shitstorm auslöste, wird morgen bei compact abgefeiert. *facepalm*

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        HAGEN
        Nimm doch bitte erstmal die rot eingefärbte Kommunistenbrille ab und laß Dir bei Fielmann eine in der richtigen Sehstärke anfertigen. Damit erkennst Du dann ganz schnell und einfach den geistigen Dünnp…f, welchen Du hier fast täglich abläßt.

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        » siehe christchurch. der dortige täter war laut compact kein nazi, sondern ein "öko-faschist" «

        Wir wissen doch überhaupt nicht, was dort vorgefallen ist. Ein echtes Massaker oder nur eine Inszenierung ohne Tote?

        Auffällig war doch dort der Fokus in der Berichterstattung auf einen ganz schrecklichen Livestream, der aber nicht mehr verfügbar war, alle Kopien gelöscht, nur Eingeweihte haben ihn gesehen, und wer ihn teilt, der wandert in den Knast. Siehe SPIEGEL: "Neuseeländer muss wegen Verbreitung von Terrorvideo 21 Monate in Haft ".

        Weiterhin auffällig der Name "Christchurch" … ein Wink mit dem Zaunpfahl. Huntington und "Clash of Civilizations". Die üblichen Verdächtigen, die üblichen Profiteure.

        Nichts genaues weiß man nicht.

        Von daher meine Meinung bis zum Beweis des Gegenteils: Christchurch war ein Hoks so wie Bataclan.

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    Fischer's Fritz am

    "Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum" (Faust I).

    Hochinteressante Spekulationen, aber hoffentlich blamiert sich der Verfasser im Nachhinein mit seinen Thesen nicht allzusehr.

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      Thüringer I. am

      Warum sollte sich der Verfasser blamieren wenn es nicht stimmen sollte? Immerhin werden hier mögliche Varianten dargelegt. Genauso sollte auch die Kriminalistik herangehen. Alle Varianten durchgehen.
      Höchst unseriös dagegen ist eine einseitige Berichterstattung von einer zu über 75% rot-grün-wählenden Presse weil es politisch von den Altparteien so forciert wird. Alles was geht muss für den Kampf gegen rechts benutzt werden.
      Und dann wundern sie sich wenn man keinen Respekt mehr vor diesen Politdarstellern hat und die Mainstreammedien Lügenpresse nennt.

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        Ute Schindler am

        Nochmal: Herr Eggert wirft Fragen auf, mögliche Abläufe werden beleuchtet, Einwände gegen " feststehende Pressedarstellungen" getätigt ……
        Er gibt Denkanstöße, mehr eigentlich nicht— ist das verboten? Ich habe bei vielen seiner Argumente zugestimmt, manche konnte ich nicht verinnerlichen, so ist das normal.
        Eins wissen aber alle: Solche und ähnliche Fälle hatten fast immer einen ganz anderen Verlauf, als uns offiziell dargestellt wurde, es ist also völlig legitim, sich Gedanken zu machen, wie sich die Dinge tatsächlich zugetragen haben könnten.

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        Fischer's Fritz am

        @THÜRINGER (Rostbratwurst)
        "…Genauso sollte auch die Kriminalistik herangehen. Alle Varianten durchgehen…"

        Wollen Sie Oberschlaumeier den zuständigen Kriminalbeamten ihre Arbeit erklären?

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    DerSchnitter_Maxx am

    Dieser Mord war kein Zufall und wohl ausgewählt … so wie sich die "Leidmedien" darauf stürzen und die Administrative diesen Mordfall, extrem, instrumentalisieren … zeigt uns, das der Administrativen, dieser Mord … mehr als gelegen kommt – und in ihre -ausgelutschten- Grand Overt Nazi-Karten spielt ! Nicht vergessen … es liegt immer ein Plan X in der Schublade … bei den Strippen-Masters of Disaters … 😉

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    Thomas Walde am

    Das sind alles offene Fragen. Wer will denn wirklich herausfinden, wie es war? Sicher nicht diejenigen, welche einen Nazi brauchen, um vor den anstehenden Landtagswahlen gegen die AfD zu wettern. Argumente haben sie nicht, also muss Angst gemacht werden.

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    Hervorragend ausrecherchierte Darstellung der Ereignisse mit der einzig richtigen Schlußfolgerung. Jetzt darf man gespannt sein, wann das große unverhoffte ,,Zeugenableben" beginnt.

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