Die Antideutschen, die uns heute regieren, wollen unsere Geschichte ausradieren und uns für ewig ins Büßergewand stecken. COMPACT hält dagegen! Das Sonderheft “Deutsche Helden – Unser Vermächtnis aus 2000 Jahren” portraitiert 15 herausragende Persönlichkeiten – von Arminius, dem Römerschreck, bis zum Wüstenfuchs Erwin Rommel. Hier stellt die Redaktion ihre Lieblingshelden vor. Am Beitragsende fragen wir: Wen verehren Sie am meisten?

    Das sind die Lieblinge der COMPACT-Redaktion:

    Jürgen Elsässer: Mein schwäbischer Landsmann Erwin Rommel. Der Wüstenfuchs war ein brillanter Feldherr, hat immer selbst den Kopf hingehalten und keinerlei Kriegsverbrechen begangen. Ein leuchtendes Gegenbild zu Hitler.

    Erwin Rommel
    Generalfeldmarschall Erwin Rommel (Mitte), mit deutschen und italienischen Offizieren in Afrika © Bundesarchiv, Bild 101I-786-0327-19 / Otto / CC-BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

    Jonas Glaser: Eine Weltmacht (Rom) hält sich dank ihrer Unterdrückungskompetenzen für alternativlos und duldet keine Aussteiger durch Selbstversorgung. Arminius identifiziert sich zunächst mit dem Aggressor (Stockholm-Syndrom), bis er irgendwann die Maschinerie durchschaut und den arroganten Herrschern am Tiber die verdiente Schocktherapie verpasst.

    Der Künstler Johannes Gehrts (1855–1921) schuf 1884 das Gemälde mit dem Titel Armin verabschiedet sich von Thusnelda. Beide verband eine tiefe aber unglückliche Liebe. Bild: Public domain, Wikimedia Commons

    Martin Müller-Mertens: Die Freischärlerin Eleonore Prochaska. Kein Nafri wäre vor ihr sicher: Preußens Lara Croft lehrte bei den Lützower Jägern die französischen Besatzer das Fürchten und opferte sich für die Heimat. „Ihr Leben und Kampf gehören zu den unverzichtbaren fortschrittlichen Traditionen“, hieß es einst in ihrer Heimatstadt Potsdam.

    Eleonore_Prochaska
    „Eleonore Prohaska’s Tod. Originalzeichnung von W. Lindenschmitt, Wikimedia Commons

    Marc Dassen: Am meisten beeindruckt hat mich “der Retter des deutschen Ordens”, Heinrich von Plauen, ein Krieger, Stratege und Edelmann vor dem Herrn. Bei der Verteidigung der Marienburg 1410 hielt er selbst die Knochen hin, verteidigte die Keimzelle Westpreußens mit scharfer Klinge gegen eine Übermacht polnisch-litauischer Belagerer und wurde dafür zum Hochmeister des Ritterbundes gewählt.

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    Vor dem Plauener Rathaus sieht man Heinrichs Standbild. Statue (1923) von Bildhauer Selmar Werner (1864–1953). Foto: N8eule78, CC BY3.0, Wikimedia Commons

    Tino Perlick: Der Oberbefehlshaber des weströmischen Heeres, Flavius Stilicho. Als das römische Imperium mit seinen offenen Grenzen in den letzten Zügen lag, nahm es der Germane nicht nur mit den kreisenden Geiern auf, sondern auch mit seinen tatenlosen Politikern. Wer verteidigt heute Europas Hochkultur, bevor auch sie untergeht?

    stilicho
    Stilicho war der letzte Rettungsanker des Imperiums. Relieftafel im Dom von Monza, 1932.
    Foto: Marsyas, Public domain, Wikimedia Commons

    Daniell Pföhringer: Carl Klinke. Erstens, weil sein Einsatz dazu führte, dass ganz Schleswig-Holstein – “up ewig ungedeelt” – der dänischen Herrschaft entrissen wurde. Zweitens, weil er ein gutes Beispiel dafür ist, dass zur Erreichung eines Ziels hohe Opfer notwendig sein können.

    carl klinke
    Das einzige Denkmal für Carl Klinke steht in Berlin-Spandau. Bild: Doris Antony, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

    Das waren unsere Favoriten. Bevor Sie gefragt sind, präsentieren wir kurz die weiteren Helden aus COMPACT-Geschichte:  “Deutsche Helden – Unser Vermächtnis aus 2000 Jahren”

    Der erste Kaiser des Heiligen Reichs: Otto der Große gilt als Urvater Deutschlands. Als Heerführer wie als Kulturschöpfer begeisterte er die Fürsten und das Volk.

    Der erste Kaiser des Heiligen Reiches: Otto, der Große. Quelle: Axel Mauruszat, Wikimedia Commons

    Der Vater, der Feldherr, der Volksheld: Eberhard der Rauschebart griff in einer Zeit der Gesetzlosigkeit entschlossen gegen die habgierigen Eliten durch und vereinte die Schwaben.

    Eberhard der Rauschebart
    Nach der unglücklichen Schlacht bei Reutlingen schneidet Eberhard 1377 das Tischtuch zwischen sich und seinem Sohn entzwei. Gemälde von Gustav König (1808–1869). Bild: Repro «Bilder deutscher Geschichte», Cigaretten-Bilderdienst, Altona-Bahrenfeld 1936

    Beherrscher der Meere: Paul Beneke steht zu Unrecht im Schatten von Klaus Störtebeker: Der mutige
    Seemann war kein Pirat auf eigene Rechnung, sondern kämpfte für die Hanse.

    Peter von Danzig Schiff von Paul Beneke
    Mit dem «Peter von Danzig» (re.) errang Beneke mehrere Seesiege über englische und französische Geschwader. Gemälde des Marinemalers Alexander Kircher
    (1867–1939). Bild: Historischer Bilderdienst

    Vater der Landsknechte: Georg von Frundsberg war einer der großen Ritter des Mittelalters – Vorbild für seine Männer in Zucht und Disziplin, als Kommandeur und im Zweikampf unübertroffen.

    Georg_von_Frundsberg
    Frundsbergs Motto: «Viel Feind – viel Ehr!» Bild: Public domain, Wikimedia Commons

    Der Schrecken der Türken: Ernst Rüdiger von Starhemberg ist der unvergessene Verteidiger von Wien. Ohne seinen Kampfgeist und Weitblick hätte die Hauptstadt der Habsburger nicht überlebt.

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    Soldat und Kämpfer aus Berufung – der Feldherr Starhemberg. Bild: Peter Schenk (1645-1715) , Wikimedia Commons
    Der edle Ritter: Prinz Eugen von Savoyen war ein Schlachtengott, ein militärisches Genie und ein
    geopolitischer Stratege. Er jagte die Osmanen weit hinter ihre Grenzen zurück.

    eugen von savoyen
    Auf sämtlichen Schlachtfeldern siegreich – der schmächtige Savoyer war ein Vorbild seiner Männer. Gemälde (1718) von Jacob van Schuppen (1670–1751). Bild: Public domain, Wikimedia Commons

    Held der Kavallerie: Friedrich Wilhelm von Seydlitz kann als Idealbild des preußischen Offiziers gelten: Seine Siege gründeten nicht auf Kadavergehorsam, sondern auf Eigeninitiative.

    Friedrich Wilhelm von Seydlitz
    Wenn seine Tabakspfeife in die Luft flog, wusste Preußens Reiterei: Die Attacke beginnt. Bild: Public domain, Wikimedia Commons

    Engel für die Freiheit: Wie Eleonore Prochaska steht auch Johanna Stegen stellvertretend für die tapferen
    Frauen, die sich an den Befreiungskriegen gegen Napoleon beteiligten.

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    Johanna Stegen entschied mit ihrem heroischen Einsatz das Gefecht bei Lüneburg im April 1813. Gemälde des deutschen Historienmalers Richard Knötel (1857–1914). Bild: Repro, Die deutschen Befreiungskriege 1806–1815, Berlin 1901

    Der Rote Baron: Manfred von Richthofen verbreitete als Flieger im Ersten Weltkrieg Furcht und Schrecken
    an allen Fronten: Keiner beherrschte die Maschine so wie er.

    manfred von richthofen
    Von Richthofen avancierte zum populärsten Fliegerhelden des Krieges. Foto: Nicola Perscheid, Public domain, Wikimedia Commons, Kolorierung IF

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    „Deutsche Helden – Unser Vermächtnis aus 2000 Jahren“ ist im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich. Hier können Sie nachschauen, ob das Heft auch in Ihrer Nähe verfügbar ist. Sie bekommen es natürlich auch jederzeit im COMPACT-Shop.

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