COMPACT-Liveticker: COMPACT-Konferenz 2015 – Freiheit für Deutschland

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Das Warten hat ein Ende: Endlich ist es soweit! Die mittlerweile vierte und bisher größte COMPACT-Souveränitätskonferenz „Freiheit für Deutschland! Für das Ende jeder Besatzung – Für Frieden in Europa“ beginnt in wenigen Minuten. Über 1.000 Gäste haben sich heute in Berlin eingefunden, um die gemeinsame Sache zu unterstützen und den vielen hochkarätigen Referenten zu lauschen. Das „Who is Who“ der deutschen und europäischen Vorkämpfer für Freiheit und Souveränität gibt sich heute die Klinke in die Hand. Ein besonderer Höhepunkt wird die Videobotschaft des US-Politikers und Republikaners Ron Paul sein, der als gestandener Patriot seit Jahr und Tag für den Rückzug der amerikanischen Kriegsmaschine von allen Kriegsschauplätzen der Welt plädiert. Heute wird endlich abgerechnet: Mit der Besatzungsmacht USA, mit den Kriegstreibern von NATO und EU, mit den Feinden der nationalen Selbstbestimmung und ihren Helfershelfern in Politik, Geheimdiensten und Militär. COMPACT – Das Sturmgeschütz der deutschen Souveränität – macht’s möglich.

Jetzt endlich zahlt sich die monatelange harte Arbeit des gesamten Teams aus. Wir sind stolz und erleichtert, dass alles so reibungslos geklappt hat und können es kaum noch erwarten, endlich loszulegen. Während unsere Techniker hinter den Kulissen noch die letzten Feinabstimmungen vornehmen, Mikrofone checken, Beleuchtung optimieren  und die letzten Handgriffe tun, strömen unsere Gäste in den Konferenzsaal. Die Besucher erwartet ein Tag voller einmaliger Erkenntnisse und Erfahrungen. Was sie hier geboten bekommen, das gibt es nirgendwo sonst – auch darauf ist COMPACT stolz.

Wir werden Sie per Live-Ticker den ganzen Tag über auf dem Laufenden halten. Falls Sie also nicht zu den Glücklichen gehören, die eine Karte für die Konferenz ergattern konnten, dann haben Sie hier die Möglichkeit, das Geschehen aus der Ferne zu verfolgen. Nochmals herzlichen Dank an alle Teilnehmer, Referenten und Unterstützer, die dieses Event möglich gemacht haben! Ein besonderer Dank geht an unsere Abonnenten, die den Löwenanteil dazu beigetragen haben, solche Veranstaltungen finanziell stemmen zu können! Für euer Vertrauen und eure Treue ein riesen Dankeschön! Falls Sie noch Abonnent werden und sich die vielen Vorteile sichern wollen – hier geht’s zum Abo-Abschluss!

Der Blick in den Saal aus der Redakteurs-Perspektive…gleich geht’s los!

Der Blick in den Saal aus der Redakteurs-Perspektive…gleich geht’s los! Foto: Marc Dassen.

8:45 Uhr:

Die Veranstaltung hat noch nicht einmal begonnen und gleich der erste Hammer: Unser wachsamer Sicherheitsdienst hat im Gepäck einiger Gäste Waffen (Messer und Gaspistolen!) und Pfefferspray gefunden. Offenbar haben ein paar Provokateure versucht, sich bei uns einzuschleichen. Gut aufgepasst! Der Veranstaltungsbeginn verzögert sich daher noch um wenige Minuten – Sicherheit geht vor!

Die Atmosphäre ist dennoch ruhig und entspannt – man sieht den ankommenden Besuchern ihre Vorfreude richtig an.  Mittlerweile ist der Raum auch schon prall gefüllt. Unsere Gäste vertreiben sich in entspannter Lounge-Atmosphäre die Zeit noch mit einem Blick in das Programmheft, informieren sich an unserem Büchertisch über die heißesten Neuerscheinungen und Angebote, stecken bei einem guten Kaffee die Köpfe zusammen und diskutieren angeregt. So ist das auf der COMPACT-Konferenz – wer dabei ist, der findet immer interessante Gesprächspartner und knüpft Kontakte. Wir wünschen allen Teilnehmern einen interessanten und aufschlussreichen Tag!

9:30 Uhr:

Kai Homilius begrüßt die Gäste der diesjährigen großen COMPACT-Souveränitätskonferenz und bedankt sich für das riesengroße Interesse. Foto: Michael Jeinsen.

Kai Homilius begrüßt die Gäste der diesjährigen großen COMPACT-Souveränitätskonferenz und bedankt sich für das riesengroße Interesse. Foto: Michael Jeinsen.

Endlich! Der Startschuss ist gefallen! Der Veranstalter und COMPACT-Mitbegründer Kai Homilius richtet in diesem Moment sein Grußwort an die versammelten Gäste. Der Applaus von über 1.000 Besuchern kracht nur so durch den Saal, als er die Erfolge des COMPACT-Magazins in den letzten Wochen und Monaten rekapituliert. Die Auflage des Monatsmagazins knackt gerade die 50.000er Marke, das COMPACT-Spezial Nr. 6 „Ami Go Home“ muss nun schon zum zweiten Mal nachgedruckt werden. Ein riesen Erfolg, der uns und unserer Linie Recht gibt.

Der Hass, der uns von Seiten der Mainstreammedien entgegenschlägt, die Diffamierungen und die üble Nachrede funktionieren nicht mehr, so Homilius. Wer heute dabei ist, kann sehen, dass hier nicht Rechte oder andere randständige Radikale zusammenkommen, sondern ein bunter Querschnitt der Gesellschaft ein Stelldichein feiert. Zu dem Vorwurf, bei COMPACT würden die Medien ausgegrenzt, da wir keine Medienvertreter der Mainstream-Presse auf unseren Veranstaltungen zulassen, erklärt Homilius, dass dies mit den Erfahrungswerten der letzten Jahre zu tun hat – wer unsere Gäste bedrängt und fotografiert oder filmt, wer nur gekommen ist, um uns und unsere Arbeit in ein schlechtes Licht zu rücken, auf den kann COMPACT verzichten.

 

9:45 Uhr:

Natalia Narotschnitskaja – Die Präsidentin des IDC begrüßt unsere Gäste

Natalia Narotschnitskaja – Die Präsidentin des IDC begrüßt unsere Gäste Foto: Michael Jeinsen.

Natalia Narotschnitskaja, die Präsidentin des Institut de la Democratie er de la Coopération (IDC) in Paris spricht nun ihr Grußwort und beschreibt den politischen und zeitgeschichtlichen Zusammenhang, in dem unsere Konferenz heute stattfindet. Die geopolitische Situation, der Konflikt zwischen Ost und West und die Interessenlage der USA und Russlands sind ihr Thema. Wie immer ordnet sie die Bedeutung auch dieser Konferenz in den Gesamtzusammenhang der aktuellen Lage ein. „Die Freiheit Deutschlands wird durch die Politik der Kanzlerin zerstört“, weil sie sich den Mächten  beugt, die Deutschland und die Deutschen verachten und besetzt halten. „Das amerikanische Dollar-Imperium kann nicht existieren“, wenn es nicht alle Staaten der Welt unter Druck setzt und manipuliert. „Deutschland muss endlich etwas tun, damit diese Politik beendet wird“, fordert Sie und das Publikum gibt ihr Recht. Ein Ausweg aus der geostrategischen Zwickmühle wäre eine engere Kooperation von Deutschland und Russland, die sich gemeinsam gegen den Alleinherrschaftsanspruch des anglo-amerikanischen System erwehren könnten. Für den Mut der Versammelten bedankt sie sich ganz herzlich und freut sich, dass so viele Menschen heute die Reise auf sich genommen haben, um dabei zu sein, wenn die Freiheit Deutschlands verteidigt wird…

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10:00 Uhr:

Das Motto der Konferenz: Aktueller denn je…

Das Motto der Konferenz: Aktueller denn je… Foto: Michael Jeinsen.

„Mein Name ist Jürgen Elsässer und meine Zielgruppe ist das Volk!“ So beginnt der COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer seine Rede und wird von einem Sturm der Begeisterung begrüßt!

An der Besetzung Deutschlands gibt es keinen Zweifel. Aber was gerade passiert, ist eine zweite Besetzung, eine „Flutung“ Deutschlands mit Asylbewerbern, der niemand mehr Herr werden kann. Was passiert, wenn nun der Winter kommt und die vielen Flüchtlinge in ihren Zelten keine Überlebenschance mehr haben, kommt dann der Aufstand? Elsässer warnt vor der gefährlichen Zuspitzung der Lage bis Jahresende. „Ich stehe hier für unsere Kinder, unsere Schülerinnen und Schüler“, die durch den Asylwahnsinn der letzten Monate immer stärker in Bedrängnis gebracht werden. „Ich stehe hier auch für unsere Frauen“, die sich in den No-go-Areas vieler Städte nicht mehr auf die Straße trauen und von jungen Migranten schlecht behandelt werden, weil sie „ihre Hormone nicht im Griff haben“ oder weil Frauen für sie keinen Wert haben. Auch will sich Elsässer für diejenigen  stark machen, die in den vielen überfüllten Asylbewerberheimen in Deutschland ihren Dienst tun und dabei zum Teil Unsägliches ertragen müssen. Auch für die Polizisten und Soldaten, die von den Politikern in Berlin missbraucht und verheizt werden, bricht er eine Lanze: „Ihr gehört zu Deutschland und wir sind stolz auf euch“. Nicht nur die Wiedereinführung der Grenzkontrollen, sondern die vorübergehende Schließung der Grenzen ist jetzt das Gebot der Stunde.

Ganz besonders aber spricht Elsässer auch für junge Migranten und Einwanderer, die hier in Deutschland leben, Deutschland lieben und selbst nicht glauben können, was zur Zeit mit Deutschland passiert. Das Land, dass aufgrund seiner Freiheiten und Werte so attraktiv war für Zuwanderer aus aller Herren Länder verwandelt sich immer mehr in ein Land, dass selbst der Durchschnittsdeutsche nicht mehr wiedererkennt. All jene die vor religiösem Fanatismus, vor Terror, Krieg und Armut geflohen sind, müssen jetzt erleben, wie die vielen Millionen Einwanderer ihre Konflikte aus ihrem Heimatland importieren…das darf nicht sein!

Elsässer verurteilt den „Humanitätsschwindel“ hinter den Kriegen im Nahen Osten, für den Deutschland den Preis bezahlen soll. Die USA und die Golfstaaten haben die Verantwortung für das Chaos, dass in Syrien durch den IS und andere Dschihadisten angerichtet worden ist – nicht Deutschland. Gleichzeitig verweigern die USA jegliche Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise. „Warum räumt ihr nicht einfach eure Stützpunkte in Deutschland“ und holt eure Truppen Nachhause, fragt er. Damit wäre allen geholfen. Zum Humanitätsschwindel gehört auch, dass das Vermögen des Deutschen Volkes für Asylbewerber – die zum Teil herzzerreissende Schicksale hinter sich haben und Hilfe verdienen – aufgewendet wird, nicht aber für die vielen Deutschen, die selbst in Armut oder ohne ein Dach über dem Kopf leben müssen. „Was wäre, wenn endlich wieder die Nächstenliebe an die Stelle der Fremdenliebe träte?“ fragt er und erinnert, dass es in Deutschland viel zu tun gibt…

Jürgen Elsässer – Chefredakeur von COMPACT – meint es Ernst

Jürgen Elsässer – Chefredakeur von COMPACT – meint es Ernst. Foto: Michael Jeinsen.

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Deutschland hat viele Feinde rund um die Welt, doch der Hauptfeind steht im eigenen Land – es ist die Bundeskanzlerin Angela Merkel, so Elsässer. Ihre hypnotische Rhetorik des „Wir schaffen das“ ist nicht mehr hinzunehmen. Die „Basta-Kanzlerin“, die „eiserne Kanzlerin“ Merkel stellt sich immer verlässlich gegen die Interessen des eigenen Volkes. „Diese Frau ist eine Zeitbombe“ erklärt er. Ihr Regierungsstil erinnere an die ersten Jahre der Nazi-Diktatur, nur mit dem Unterschied, dass sie keinen Nationalsozialismus sondern einen „Anti-Nationalsozialismus“ zu ihrem Dogma erhoben hat. Ihre Politik erinnert immer mehr an die letzten Tage im Führerbunker – in völliger Verblendung tüftelt sie im Alleingang einsame Entscheidungen aus, die immer stärker gegen die Interessen  der Deutschen gerichtet sind. „Es gibt Situationen, in denen muss entschieden werden“ – mit diesen und ähnlichen Floskeln führt sie Deutschland an den Abgrund. „Dieses Regime muss fallen!“, damit die Katastrophe in Deutschland noch abgewendet werden kann.

Es wird Zeit, so Elsässer, sich endlich auf den Widerstandsparagraphen zu berufen und zu tun, was nötig ist, um Recht und Freiheit in Deutschland zu erhalten. Die Devise muss sein: „Deutschland muss Deutschland bleiben!“ Die Radikalen und Fanatiker sind nicht jene Menschen, die Montag für Montag auf die Straße gehen, es ist nicht das Volk, das sich zu recht Sorgen macht, es sind die Machthaber in Berlin, die uns an den Rand des Chaos bringen. „Die Wiederherstellung von Staatlichkeit und Souveränität“ muss das Ziel bleiben. Die Kanzlerin aber forciert den revolutionären Zustand und versucht den arabischen Frühling auf deutschem Boden nachzuspielen.

Trotz aller verständlichen Emotionalität, die in dieser Debatte zunehmend Einzug hält, ist es wichtig, so Elsässer, dass die Sprache den Zwecken angemessen bleibt. Die bürgerliche Mitte zu gewinnen, dass geht nur, wenn man sich auch in der zurzeit katastrophalen Lage nicht provozieren lässt und nicht über die Grenzen des Vertretbaren hinausgeht. Die Skandalisierung des Pegida-Galgenmanns hat gezeigt, wie diese medialen Mechanismen funktionieren. Unsere Sprache muss deutlich machen: wir sind keine Extremisten, wir wollen den Dialog, wir wollen debattieren – die wahren Extremisten sitzen in der Regierung. Das allerwichtigste ist zurzeit, so betont Elsässer nachdrücklich, dass wir uns nicht spalten und auseinander dividieren lassen. Jetzt gilts! Die Grabenkämpfe, die sich zurzeit etwa bei der AfD zwischen Frauke Petry und Björn Höcke entwickeln, sind kontraproduktiv und führen zu nichts! Der Wandel muss jetzt passieren! „Wir können dabei nicht auf Wahlen setzen“, so Elsässer, denn „wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“ Was wir jetzt brauchen sind massenhafte Straßenproteste – nicht tausend oder zehntausend Menschen sondern Millionen müssen es werden. Der COMPACT-Chefredakteur bittet alle Anwesenden inständig, selbst auf die Straße zu gehen und ein Teil der Wende zu sein. In diesem Sinne ruft er: „Wir treffen uns auf der Straße, wir sind das Volk!“

 

11:30  Uhr:

Andreas von Bülow begeistert mit Insiderwissen und nimmt mal wieder kein Blatt vor den Mund

Andreas von Bülow begeistert mit Insiderwissen und nimmt mal wieder kein Blatt vor den Mund. Foto: Michael Jeinsen.

Jetzt spricht Andreas von Bülow über die nationale Souveränität im Bann der einzig verbliebenen Supermacht.  Sein Verhältnis zur USA ist eine enttäuschte Liebe: Als Kind erlebte er den Einmarsch der Amerikaner als „positiven Eindruck“ – es gab Herzlichkeit, Handschläge und Schokolade für die Kinder – ein „Regimechange auf der kleinsten Ebene“. Umso größer wuchs seine Enttäuschung über den US-Imperialismus im Erwachsenenalter.

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Beispiel für Beispiel zeigt der Politik- und Geheimdienstexperte auf, wie die USA weltweit Konfliktherde schüren, um ihre geostrategischen Interessen ohne jeden Skrupel durchzusetzen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die gesamte Elite der antikolonialen Freiheitsbewegungen vernichtet  – ob in Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen Syrien. Gegen geltendes Völkerrecht mischen sich die Amerikaner in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten ein, zuletzt in der Ukraine, wo die Orangene Revolution und die Maidan-Revolte mit fünf Milliarden Dollar gefördert wurden! Hier geht es freilich nicht um Demokratie oder Menschenrechte: Nach Ende des Kalten Krieges hat sich die NATO gegen alle Vereinbarungen immer weiter nach Osten ausgedehnt, um den wiedererstarkten Konkurrenten Russland einzukreisen. Doch anstatt darüber zu berichten, stellen sich die deutsche Poltik und Medien in den Dienst der USA, diffamieren jeden Kritiker. Die Kanzlerin und die Regierung handeln nicht im Interesse des Volkes! Alle Medien sind gleichgeschaltet: Es wird nicht diskutiert.

Von Bülow stellt sich darüber hinaus die Frage, ob das Auslösen von Flüchtlingsströmen zu den Aktionsplänen der CIA gehört. Hinweise gebe es zur genüge: In Syrien lebten viele verschiedene Ethnien und Religionen friedlichen nebeneinander, bis amerikanische Operationen von Außen radikale Desperados aus aller Welt unterstützten. Auch kursiert ein vielsprachiger Leitfaden zum Weg nach Europa an den Fluchtrouten, hinter dem die Open Society Foundation des US-Investors George Soros steckt. Fakt ist, so von Bülow, dass der islamistische Terror der vergangenen Jahre, von 9/11 bis Charlie Hebdo, immer dem Hegemon genutzt habe – das solle uns zu Denken geben.

Es ist an der Zeit, sich nicht länger benutzen zu lassen. Deutschland aber kann sich nicht im Alleingang souverän machen. Europa muss sich zusammentun und 500 Millionen Menschen müssen endlich eine Presse zustande bringen, die uns die Wahrheit sagt: Die Reichen entscheiden die Politik der USA! Der Gegner ist folglich nicht das amerikanische Volk: Eine kleine Minderheit stellt die amerikansiche Verfassung auf den Kopf: So glauben 83% der Amerikaner nicht mehr, dass der Kongress ihre Interessen vertritt. Zum Schluss reicht von Bülow der Mehrheit des amerikanischen Volkes die Hand, gemeinsam gegen ihre korrupte Regierung vorzugehen und den menschenverachtenden Kriegen endlich ein Ende zu setzen.

„Wir müssen das Dummhalten der Massen unterbinden!“

 

12:00 Uhr:

Alles was Recht ist: Professor Schachtschneider klärt auf.

Alles was Recht ist: Professor Schachtschneider klärt auf. Foto: Michael Jeinsen.

Nach der Pause geht es weiter mit dem renommierten deutschen Verfassungsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider. Seine Rede beginnt mit deutlichen Worten: „Der Gegensatz zwischen Politik und Volk ist unüberwindbar geworden!“ Merkels eigenmächtige Politik in der Asylkrise bricht geltendes Recht, erklärt er. Ihre Alleingänge entsprechen Carl Schmitts Auffassung des Rechts im berüchtigten Aufsatz „Der Führer setzt das Recht“ – doch das widerspreche der im Grundgesetz verankerten Volkssouveränität der Demokratie. „Wenn aber die Organe des Staates – allen voran die Regierung – die Gesetze verletzen, verletzen sie die Freiheit der Bürger! Das kann sich kein Bürger gefallen lassen, er muss dagegen aufstehen!“

Es gibt kein Asylrecht für Einwanderer aus sicheren Drittstaaten. In Grundgesetz gibt es ein Schutzrecht für politisch Verfolgte – nicht für Bürgerkriegsflüchtlinge und erst recht nicht für so genannte Wirtschaftsflüchtlinge. Alle über den Landweg nach Deutschland kommenden Asylbewerber halten sich folglich illegal in Deutschland auf. „Die Befürworter der Masseneinwanderung sagen zwar: Es geht nicht um Recht, sondern um den einzelnen Menschen. Aber ohne Rechtlichkeit gibt es auch keine Menschlichkeit“. Indem sie illegale Einwanderer das Asylrecht missbrauchen lässt, stellt die Regierung den Moralismus über das Recht. Ihr Kampf gegen Rechts ist zu einem Kampf gegen das Recht geworden. „Deutschland ist kein Einwanderungsland!“, ruft der Professor, und erntet dafür tosenden Beifall. Die Regierung Merkel tauscht das deutsche Volk aus, dass dem Grundgesetz nach der Souverän in unserem Land ist. Die derzeitige Asylpolitik der Regierung ist daher ein Angriff auf den Souverän und damit ein Angriff auf die Verfassung! Wenn aber die Regierung das Recht bricht, dann gibt es für die Bürger auch keine Notwendigkeit des Gehorsams mehr. Hier greift Artikel 20, Absatz 4 des Grundgesetzes: Das Recht auf Widerstand!

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13:00 Uhr:

 

Gespanntes Zuhören beim Diskussionspanel kurz vor der Mittagspause. Foto: Michael Jeinsen.

Gespanntes Zuhören beim Diskussionspanel kurz vor der Mittagspause. Foto: Michael Jeinsen.

Zum Abschluss der ersten Halbzeit unseres Konferenztages folgt nun ein Diskussionspanel mit mehreren Teilnehmern: André Poggenburg, der „künftige Fraktionsvorsitzende der Alternative für Deutschland in Sachsen-Anhalt“, Götz Kubitschek von der Zeitschrift „Sezession“ und Karl Albrecht Schachtschneider werden zusammen mit COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer , dem Repräsentanten der Identitären Bewegung in Österreich Martin Sellner und „COMPACT-Hausphilosoph“ Peter Feist über „Perspektiven für eine deutsche Freiheitsbewegung“ diskutieren.

„Hier stehen wir und können nicht anders“ sagt Kubitschek, denn es gibt für uns – so wie für Neo aus dem Film die Matrix – keine Alternative mehr. Diese Konferenz ist für Ihn ein Zeichen dafür, dass der Widerstand in unserem Land endlich erwacht ist. „Der große Austausch“ des Volkes in Deutschland – die Zerstörung der deutschen Identität durch einen weltfremden „Willkommensrausch“, wie er von der Bundeskanzlerin praktiziert wird, muss gestoppt werden. Dabei ist es auch entscheidend, dass wir uns zwischen dem Taumel der Gutmenschen und der Hetze des „hässlichen Deutschen“ positionieren – die Mobilisierung des Volkes wird nur gelingen, wenn sie zwischen diesen Extremen bleibt, eine klare Sprache spricht und ohne Hass oder Gewalt an den eigenen Positionen festhält, so Kubitschek.

Die Aussetzung des Schengen-Abkommens, die Durchsetzung geltender Gesetze, die Neuregelung des Asylrechts auf europäischer Ebene unter Berücksichtigung nationaler Interessen, das sind Kubitscheks Forderungen. Diese umzusetzen, ist das Gebot der Stunde. Auch muss das deutsche Volk zwingend über neue und wirksame Protestformen nachdenken, die zivilen Ungehorsam einschließen. Der „Widerstand gegen Chaos und Anarchie“ und der Schutz von Recht und Ordnung in Deutschland müssen das zentrale Motiv der Mobilisierung bleiben.

Nachdem Karl Albrecht Schachtschneider einige weitere Bemerkungen zu den rechtlichen Möglichkeiten und Voraussetzungen einer solchen Protestbewegung formuliert hat, geht das Wort an André Poggenburg, der die Aufgabe der Partei Alternative für Deutschland genau darin sieht, den Bürgerprotest in eine wirksame, politische Richtung zu kanalisieren und zu verstärken. Die AfD ist derzeit die einzige Partei in der Bundesrepublik, die sich dem aktuellen Massenzustrom und den Problemen, die damit verbunden sind annimmt, statt diese schön- oder wegzureden, so Poggenburg.

 

13:45 Uhr: 

Mit etwa einer Stunde Verspätung geht die Konferenz nun in die Halbzeitpause. Gemerkt hat es keiner, denn bei den bisherigen Vorträgen und Diskussionen kann man die Zeit schon mal vergessen. Jetzt haben sich aber alle Teilnehmer und natürlich die Referenten erst einmal ein gutes Mittagessen und ein paar Erfrischungen verdient! Das COMPACT-Team arbeitet derweil weiter unermüdlich hinter den Kulissen. Bisher war es schon ein sehr angenehmer und aufschlussreicher Vormittag – doch auch am Nachmittag wird es nochmal heiß. Der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth wird zu der Notwendigkeit des Ausstiegs Deutschlands aus der NATO sprechen, Autor Wolfgang Effenberger zeigt die Rolle Deutschlands als militärischem Brückenkopf und Vasall der USA. Im Anschluss spricht dann Annie Machon, eine ehemalige Agentin des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, über die Rolle von NSA und CIA in Deutschland. Das und vieles mehr erwartet sie in wenigen Minuten…

Unsere Referenten haben die volle Aufmerksamkeit des Chefredakteurs Jürgen Elsässer Foto: Michael Jeinsen.

Unsere Referenten haben die volle Aufmerksamkeit des Chefredakteurs Jürgen Elsässer Foto: Michael Jeinsen.

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14:28 Uhr:

Der Dramatiker und Schriftsteller Rolf Hochhuth - einer der letzten mutigen Intellektuellen unseres Landes. Foto: Michael Jeinsen.

Der Dramatiker und Schriftsteller Rolf Hochhuth – einer der letzten mutigen Intellektuellen unseres Landes. Foto: Michael Jeinsen.

Der Gong ertönt… alle Besucher werden gebeten wieder auf ihre Plätze zurückzukehren, langsam ebben die Gespräche ab, Ruhe kehrt ein und alle freuen sich auf Rolf Hochhuth, der trotz seines Alters von fast 85 Jahren immer noch kein bisschen leise ist. Er ist einer der größten und bedeutendsten deutschen Intellektuellen und Schrifsteller – und er lässt sich nicht den Mund verbieten, auch wenn die Mainstreampresse im Vorfeld erheblichen Druck auf Ihn ausübte, nicht zur Konferenz zu erscheinen. Darauf hat er selbstverständlich gepfiffen. Jürgen Elsässer holt Ihn auf die Bühne und der Applaus ist ihm sicher.

Hochhuths Anliegen ist es heute, seinen offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bundespräsidenten Joachim Gauck zu verlesen, den er verfasste, um auf die brandgefährliche Situation dieser Tage hinzuweisen. Die Provokationen der NATO schüren das Feuer und werden ins Verderben führen. 100 Meter vor der russischen Grenze hielt die NATO kürzlich ein Militärmanöver ab, NATO-Kriegsschiffe kreuzten im schwarzen Meer – wozu das alles? Um einen neuen heißen Krieg mit Russland zu provozieren?, fragt der erfahrene Beobachter des politischen Tagesgeschehens. Die Versprechen des Kanzlers Kohl an Gorbatschow, das westliche Bündnis nicht weiter nach Osten auszudehnen, sind ebenso vergessen wie die Gefahr, der Deutschland und die Deutschen bei einem solchen Kriegsabenteuer ins Auge sehen würden. „Deutschland, Trojanischer Esel der NATO, wird vorgeschickt im Krieg gegen Russland auf Geheiß des Pentagon“, beschreibt Hochhuth die Lage. Seine Rede ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Kriegstreiberei der NATO, für friedliche Zusammenarbeit, rhetorische Abrüstung und Deeskalation zwischen ehemals besten Freunden. Deutschland und Russland verbinde so viel, was den geschichtsvergessenen Politikern und Medienmachern kaum noch klar ist. Stehende Ovationen begleiten ihn von der Bühne. Danke für diese aufrüttelnde Rede, Herr Hochhuth!

15:00 UhDer Buchautor Wolfgang Effenberger erhielt zu seiner Zeit als Angehöriger der Streitkräfte Einblick in die atomaren Vernichtungspläne der NATO. Er spricht heute besonders über die anglo-amerikanische Geostrategie, die Logik der Abschreckung und von dem Traum der US-Elite, endlich die absolute Weltherrschaft zu erringen. Die Geschichte, ganz besonders die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, haben gezeigt, welch diabolische Pläne aus den Büros des Pentagons regelmäßig ihren Weg in die Wirklichkeit finden. Mehrfach haben die Amerikaner seit Ende des Weltkrieges Pläne ausgearbeitet, um die Sowjetunion mit Atomwaffen restlos zu vernichten. Mehrfach konnten diese Pläne nur im letzten Moment verhindert werden. Auch John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow gebührt Dank dafür, dass Sie einer Eskalation des Konflikts zwischen den Supermächten vorbeugen konnten.

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Die vielen Anekdoten aus der militärischen Giftküche der USA, die vielen Pläne zur Stationierung oder zum Einsatz atomarer Waffen in Deutschland  durch die USA, machen sprachlos. Effenberger weiß aus erster Hand, welche Alpträume dort in die Realität umgesetzt werden sollten. Mit sogenannten „Mini-Nukes“, sprich kleinen, strategisch-einsetzbaren Atombomben, sollte Deutschlands Infrastruktur bei Bedarf zerstört werden – das wusste sogar Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Die zynische Kriegsbegeisterung der Amerikaner und ihre geostrategischen Pläne waren, sind und bleiben eine existentielle Bedrohung für all jene Völker, die sich dem Dominanzstreben der USA entgegenstellen. „Das moderne Kriegstheater“ der USA setzt heute auf Drohnen und Söldnerarmeen, so Effenberger. Damit hat sich der Krieg zu einem Schattenkrieg entwickelt – offene Konflikte werden zu verdeckter Kriegsführung, bei der die involvierten Parteien nicht mehr klar zu erkennen sind – das ist zuletzt in der Ukraine sichtbar geworden.

Auch die Migration wird laut strategischer Studien des US-Militärs als Kriegswaffe eingesetzt und zwar seit mindestens 50 Jahren. Nationen werden unter Druck gesetzt, destabilisiert, indem künstlich geschaffene Konflikte ausgelöst und die fliehenden Massen in die betreffenden Länder umgeleitet werden. Da Deutschland nach wie vor keinen Friedensvertrag hat, die UN-Feindstaatenklausel immer noch gilt, der Kriegszustand immer noch nicht verlassen wurde, ist auch der Einsatz der Migrationswaffe gegen Deutschland nicht nur denkbar, sondern mittlerweile sichtbar geworden. Effenbergers Kenntnisse historischer und aktueller Militärstrategie und die Rolle Deutschlands im transatlantischen Spinnennetz sind ebenso fundiert wie schockierend. Er beendet seinen Vortrag mit dem Appell, den auch der US-Politiker und Republikaner Ron Paul bereits vor kurzem äußerte: „Beendet das Imperium!“

15:30 Uhr:

Annie Machon, die ehemalige Agentin des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, berichtet aus der Höhle des Löwen. Aus ihrer Zeit beim Geheimdienst weiß sie, dass die Methoden und Techniken der Dienste mehr als unmoralisch sind. Nicht selten führen die Schlapphüte auch die eigenen Regierungen in die Irre und spielen Spielchen, bei denen sie regelmäßig über Leichen gehen. Machons Geschichte erinnert stark an Edward Snowdens Flucht vor den Diensten, nur dass sie bereits 17 Jahre vor ihm die Flucht ergreifen musste.

Die Zusammenarbeit von nationalen Geheimdiensten mit anderen  solchen Spionen im Ausland sollte als Hochverrat angesehen werden, so Machon. Dieser Verrat wurde bei Snowden und auch in Deutschland während der NSA und BND-Affäre mehr als deutlich. Die Verstrickungen amerikanischer und deutscher Nachrichtendienste wurde von allen verantwortlichen – inklusive der Kanzlerin Merkel – schlichtweg geleugnet. Haben Sie gelogen oder haben die Spione ihre Tätigkeiten einfach nur zu gut versteckt? Es stellte sich später heraus, dass auf der britischen und amerikanischen Botschaft in Berlin Abhöranlagen installiert waren, die die Politiker ausspionierten. Sogar Merkels privates Handy wurde überwacht – doch Obama erklärte wenig später, dass sei ein Versehen gewesen und komme nie wieder vor. Das spielte in Wahrheit keine Rolle, denn die US-Regierung und ihre Dienste überwachten derweil über 320 deutsche Regierungsbeamte.

Statt die Kooperation mit den USA und Großbritannien zu beenden, taten die deutschen Behörden nichts, um die Verbrechen zu ahnden. Im Gegenteil bewarb sich Deutschland für eine Mitgliedschaft in der sogenannten „Five Eyes“ – Gruppe (Pakt zwischen Großbritannien, USA, Neuseeland, Australien, Kanada). Eine weitere Demütigung brachte die Angelegenheit um Edward Snowden. Als einige deutsche Politiker dessen Befragung forderten, drohten die USA mit der Einstellung aller diplomatischen Beziehungen.

Warum lassen die Deutschen sich von den Amerikanern immer und immer wieder so vorführen? fragt Machon und fügt hinzu, dass sie das als eine ehemalige MI5-Agentin sagt. Der MI5 ist der NSA sogar noch sehr viel höriger als jeder andere Dienst.  Immer wenn ein weiterer Fall von illegaler Spionage bekannt wird, sträuben sich die Dienste und die Regierungen, die sie zu überwachen haben, die Vorfälle wirklich aufzuklären. Immer wieder muss man sich hier die Frage stellen, wer die Geheimdienste eigentlich dazu ermächtigt hat, sich selbst grenzenlose Freiheit und Rechte einzuräumen, alles und jeden auszuspionieren.

Ohne Privatsphäre, resümiert Annie Machon, können wir auch keine Demokratie haben. Unsere Vorfahren haben für die Grundrechte, die für uns heute selbstverständlich sind, gekämpft. Ihre Rede endet mit einem Appell: Tragen wir dazu bei, dass auch unsere Kinder diese Rechte noch genießen können! Geben wir dem Überwachungsstaat keine Chance! Lautstarker Applaus.

16:10 Uhr

Sein Kommen war keine Selbstverständlichkeit: Zu Beginn seiner Rede dankt Thierry Meyssan – französischer Journalist und Friedensaktivist – den deutschen Behörden, dass sie seine Einreise als politisch Verfolgter möglich gemacht haben.

Seine Rede führt uns wenige Jahre zurück in den so genannten Arabischen Frühling, der sich bald als tiefster Winter herausstellte. Die Destabilisierung einer gesamten Region, die in einem islamistischen Rollback endete, war – so Meyssan – eine Operation der US-Geheimdienste mit dem Ziel, die Muslimbruderschaft in allen arabischen Ländern an die Macht zu bringen. Er bringt zahlreiche Beispiele der Vorbereitung, Durchführung und Kommunikation der gemachten Revolutionen in Libyen, Syrien, Irak, Jemen. Auch das Aufkommen des Islamischen Staates führt er auf amerikanische Geheimdienstaktivitäten zurück. So seien nach bekanntem Muster sunnitische und gleichzeitig schiitische Gruppen gestärkt, um gegeneinander zu kämpfen. Das Resultat war, dass der IS-Staat nicht mehr gegen die westliche Besatzung, sondern gegen die eigenen Landsleute kämpfen. Hierbei haben saudiarabische und türkische Geheimdienste geholfen. Diese Strategie war erfolgreich, der IS auf dem Vormarsch – bis Russland mit gezielten Bombardements der gewählten syrischen Regierung zu Hilfe geeilt ist. Die militärischen Erfolge sind durchschlagend, die Islamisten auf dem Rückzug. Russland ist damit gelungen, was die NATO nicht leisten konnte oder vielmehr nicht leisten wollte. „Das bedeutet, dass die NATO nicht mehr als führende militärische Weltmacht betrachtet werden kann“. Am Ende stehen alle im Saal auf bedanken sich mit stehenden Ovationen. Der Applaus gilt Meyssan, wie auch Putin!

16:55 Uhr

Zu einer Compact-Konferenz gehören Sprecher aus Russland. Man erwartet sie. Der nächste Redner jedoch stammt aus den Vereinigten Staaten: Live zugeschaltet aus Texas ist Ron Paul, republikanischer Rebell und ehemaliger Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur (2008 und 2012). Ron Paul hat eine klare Botschaft mitgebracht: Holt unsere Soldaten heim – Imperialismus nutzt nur den Mächtigen, niemals dem Volk! Er betont die Bedeutung von Souveränität und kritisiert die unausgesprochene Kriegserklärung der USA an Russland und wirbt sogar für einen Austritt aus der NATO und die Schließung der FED.

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Jawohl, Sir – Danke für so klare Worte! Ron Paul hofft auf ein Wiedersehen, nächstes Mal in Deutschland. Dieser Amerikaner ist uns herzlich willkommen!

17:20 Uhr: 

Der Gründer der slowakischen Partei „Freiheit und Solidarität“ Richard Sulik ist seit 2014 Mitglied des europäischen Parlaments. Zwischen 2010 und 2011 war er slowakischer Parlamentspräsident. Er ist für die Konferenz extra aus Wien angereist und spricht heute ungeschönt über die Merkel’sche Politik der offenen Grenzen. Humorvoll beschreibt er seine Verwunderung, dass eine große Zahl der Flüchtlinge niemals das Smartphone verliert, dagegen regelmäßig den eigenen Reisepass und dadurch versucht, sich ein Recht auf Asyl zu erschleichen. Es ist nichts Falsches dabei, wenn ein Land dafür einsteht, dass die eigenen Bürger mehr Rechte haben als die zugewanderten Personen, so Sulik. Alles andere würde dem Selbstbestimmungsrecht und der Demokratie zuwiderlaufen. Es ist geradezu logisch, dass die Menschen, die als Bürger in einem land das Wahlrecht genießen, darüber entscheiden sollten, wer ins Land hinein darf und wer nicht. Es ist, so Sulik, ebenso legitim, wenn Menschen nach einem besseren Leben suchen. Genau so legitim ist es aber, wenn die Bürger eines Landes diesen Wunsch ablehnen und Nein zur Einwanderung sagen.

Der Schutz der europäischen Grenzen ist nach Sulik durchweg ungenügend. Er zweifelt grundsätzlich an der Philosophie der Multikulti-Kultur à la Merkel, besonders weil die Gewährung von Asyl längst die Grenze der Solidarität überschritten hat. Wer Menschen helfen will, der ist solidarisch. Das ist wunderbar. Wenn daraus aber ein Zwang zur Unterstützung wird oder Völker sogar dazu gedrängt werden sollen, auch solche Migranten aufzunehmen, die kein Recht auf Asyl haben, dann ist das nicht mehr akzeptabel, wie Sulik deutlich macht.

Merkels Flüchtlingspolitik ist einfach „dumm“ und darüber hinaus verlogen, so Sulik, da solche Maßnahmen, die im Krisenland selber wirken könnten, abgelehnt werden. Stattdessen wird der Massenexodus der Menschen geradezu befeuert und damit das Elend nur verschlimmert. Gleichzeitig ist Merkels Asylpolitik auch „vernichtend“, da auch ein Land wie Deutschland nicht auf Dauer die Belastungen stemmen kann, die durch diese Politik auf uns zukommen. 80 Prozent der ankommenden Asylbewerber sind Muslime, was nicht grundsätzlich ein Problem ist. Doch, so gibt Sulik zu bedenken, manch einer wird sich daran stören, dass diese Muslime ihre eigenen kulturellen Werte mitbringen, die nicht selten den unseren entgegenstehen. Darüber hinaus ist Merkels Politik sogar verfassungswidrig, wie Sulik beschreibt. Da Deutschland von sicheren Drittländern umgeben ist, kann es keine legitimen Asylanträge in Deutschland geben. Was derzeit in Deutschland und anderen Ländern passiert, „ist ein Angriff auf die europäische Zivilisation und Kultur“.

Sulik betont auch, dass die tatsächlichen Ausmaße der sozialen Probleme, die mit der Flüchtlingswelle auf uns zurollen, heute noch gar nicht absehbar sind oder bestenfalls erahnt werden können. In wenigen Generationen wird das ganze Ausmaß der Misere deutlich werden. Dann aber wird es zu spät sein. Hinzukommt das Problem des „Anstiegs von Rechtsextremismus und Rassenhass“, der durch eine solche Politik maßgeblich befeuert wird.  Seine zentralen Forderungen: Europa muss seine Grenzen wieder schützen, auch wenn das bedeutet einen Zaun zu errichten. Zweitens: Große Aufnahmelager außerhalb von Europa, in den Nachbarländern der Krisenregionen, sind die wahre Lösung, weil dadurch die vielen Toten vermieden werden können, die die Flucht über tausende Kilometer fordert. Drittens: „Ausnahmslos alle, die sich illegal in Europa befinden, sollten aufgegriffen und in genau diese Asyllager verbracht werden“, bis ihr Status geklärt ist oder der Krieg in ihrer Heimat beendet wurde.

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17:55 Uhr:

John Laughland ist ein britischer Historiker und Völkerrechtsexperte. Sein Vortrag versetzt den Hörer zurück in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg,und zwar exakt in die historische Situation, in der die supranationalen Strukturen der EU entstanden sind, die heute im Ergebnis die nationale Souveränität untergraben. Der Plan, alle Nationen Europas zu entmachten und in einem EU-Regime aufzusaugen, begann bereits bevor die Kohle und Stahl-Union (Montan-Union) gegründet wurde.

Bis heute kämpfen die Verfechter zwischenstaatlicher Organisationsmodelle gegen jene, die überstaatliche Strukturen befürworten. Zentralisten und Föderalisten standen einander immer unversöhnlich gegenüber. Die „politische Transformation“ Europas lag selten in der Hand der europäischen Völker und zumeist in den Händen der Briten und Amerikaner – Die Dulles Brüder Alan und John spielen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle.

Die Überzeugung, dass Nationalstaaten kriegerisch sind und diese nur zivilisiert werden können, wenn überstaatliche Strukturen die freien Völker zum Gehorsam zwingen, gehört in die Ideologie jener Politiker, die ein neues Völkerrecht etablieren wollten. Die Neue Weltordnung folgt dieser Logik und fordert nichts weniger, als dass die Nationen „im Namen des Friedens“ abgeschafft werden sollten. Die historisch gewachsenen Nationen werden aber nicht versehentlich, sondern durch geplante Entscheidungen abgeschafft – unter anderem durch die Ideologie der multikulturellen Gesellschaft.

Die Gründung der NATO, die Gründung des Europarats und die Teilung Deutschlands  im Jahre 1949 sind nur zusammen, als Schritte in Richtung einer europäischen Regierung, zu verstehen. Der europäische Einigungsprozess verlief in der ersten Zeit unter absoluter Geheimhaltung, später lancierten interessierte Kreise regelrechte Propaganda-Kampagne, die das Projekt Europa als Friedenswerk darstellen sollten. Diese Propaganda wirkt bis heute. In Anlehnung an die berühmte Maxime Immanuel Kants verkündet Laughland: „Die Freiheit für Deutschland ist der Ausgang aus einer 70-jährigen Vormundschaft durch die Amerikaner.“

 

18:20 Uhr:

Susanne Winter, Mitglied der österreichischen Partei FPÖ, hat sich heute bereit erklärt, über ihr Heimatland, das Thema Souveränität und die Flüchtlingskrise in Europa zu sprechen. Zunächst allerdings begrüßt sie die Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, die „ganz sicher unter uns sind“ und sorgt damit für einen Lacher. Die Asyl- und Flüchtlingspolitik ist aus ihrer Sicht natürlich verfehlt, dennoch glaubt sie im Gegensatz zu einigen ihrer Vorredner nicht, dass die Errichtung eines Zauns die „Massenzuwanderung“ bremsen wird.

„Die Wiedererlangung der Souveränität und der demokratischen Grundrechte“ in europäischen Ländern bedeutet: Sowohl klare Botschaften an alle Feinde der Freiheit und Souveränität zu senden, (dazu gehören sowohl die Islamisten, wie auch die NATO-Kriegstreiber und die gleichgeschalteten Medien) als auch denjenigen das Handwerk zu legen, „die einfach über die Köpfe der Menschen hinwegregieren“.

Kurios: Frau Winter wurde in Österreich zu 25.000€ Strafe verurteilt, weil sie im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise von einem „Tsunami“ gesprochen hatte, was ihr als Volksverhetzung ausgelegt wurde – auch hier quittiert das Publikum ihre Aussagen mit einem Lacher. Der einzig gangbare Weg, die Ursachen der Flüchtlingsproblematik wirklich in den Griff zu kriegen, führe über die Abschaffung der NATO, die ebenso wie der Warschauer Pakt auf die Müllhalde der Geschichte gehöre. Frau Winter steht ein für die nationale Souveränität ihres Landes und bleibt in Bezug auf den Superstaat EU skeptisch: „Das Haus Europa ist ein morsches Gebäude, das abgerissen gehört“, so Winter. Da will sie gerne mithelfen, die „Abrissbirne“ zu sein. „Der Wille des Volkes muss endlich wieder der Maßstab politischen Handelns und Entscheidens sein“, betont sie. Die dynamische Politikerin ist überzeugt: Wir sollten alle zusammen dafür Sorgen, dass Politiker wie Frau Merkel oder Herr Faymann in Österreich in Frührente geschickt werden – sie haben ihre Macht missbraucht und dürfen daher keine politische Zukunft mehr haben. Dem stimmt der gesamte Saal vollumfänglich zu…

 18:35 Uhr:

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Der vorletzte Redner des Tages ist der junge und explosive Martin Sellner – Mitglied der Identitären Bewegung in Österreich. Seinen Vortrag beginnt er mit einer Umfrage: Wieviele Gäste kennen die Identitären noch nicht? Gut zwei Drittel der Besucher heben den Arm – „dann gebe ich eine kurze Einführung“, so Sellner. Die IB sei eine Art „patriotische NGO“, die gegen die multikulturelle Gesellschaft und für die Erhaltung der nationalen Identitäten der europäischen Völker streitet.

„Die Masseneinwanderung zerstört unsere Demokratie“ ist sich Sellner sicher. Denn: Je mehr Einwanderer ein Land bekommt, umso weniger wird die angestammte Bevölkerung in der Lage sein, ihre eigenen Interessen durchzusetzen – eines Tages könnten auch Deutsche in Deutschland in der Minderheit sein. Aber: Die wahren Feinde gilt es zu bekämpfen, nicht die Ausländer, nicht die Flüchtlinge, sondern die Parlamentarier und Politiker, die ihr eigenes Volk betrogen haben und diesen Bevölkerungsaustausch befürworten. Das Merkel’sche Credo „Wir schaffen das“ funktioniert Sellner kurzerhand um, dreht es gegen die Multikulti-Märchen – seine Hoffnung: Die Wiedergeburt eines Europa der Vaterländer.

 

18:45 Uhr:

Auch wenn der Tag bereits lang war, die Geduld der Gäste schon arg strapaziert wurde und eine unglaubliche Menge an Information verdaut werden muss: Niemand verlässt den Saal als der letzte Redner ans Pult tritt. Algis Klimaitis ist den Wenigsten bekannt, doch in kürzester Zeit geht den Zuhörern auch bei ihm das Herz auf, denn was er zu sagen hat, trifft ins Schwarze. Er ist der Herausgeber der in Wien erscheinenden „Osteuropa-Nachrichten“ und hat kürzlich sein Buch „Europäischer Kontinentalismus“ veröffentlicht. Sein Vortrag stellt endlich auch mal die Sicht der Osteuropäer im Zusammenhang mit den Fragen nationaler Selbstbestimmung und Souveränität dar. „Hoch die nationale Solidarität!“ fordert Klimaitis, der auch in der christlichen Moral keinen Zwang zu einer selbstzerstörerischen Solidarität mit  der ganzen Welt erkennen kann. Im Gegenteil: „Was ist einem näher als die eigene Familie und das Volk, zu dem man gehört?“, fragt Klimaitis und fordert eine Abkehr von den falschen Werten der Multikulti-Gesellschaft und heuchlerischem Moralismus, den die Politik wie eine Waffe gegen die Menschen in Stellung gebracht hat. Die Verbundenheit mit der eigenen Heimat und den Willen, die eigene Kraft für die eigenen Landsleute einzusetzen, hält Klimaitis für Zeichen eines gesunden Solidaritätsverständnisses, dass sich nicht an den Dogmen der Post-Moderne orientiert.

 

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Abschlussbemerkungen:

Peter Feist – der COMPACT-Philosoph – fasst nochmal einige zentrale Gedanken des Tages zusammen:

1.Die Auflösung der Gehorsamspflicht – wie sie viele Soldaten und Offiziere in der ehemaligen DDR umgesetzt haben, um die friedliche Revolution möglich zu machen – ist der Schlüssel, um das System zu kippen!

2. „Es gibt keinen Gegensatz von Rechtlichkeit und Menschlichkeit“ – Das was Recht ist, kann nicht         unmenschlich sein!

3. „Wenn eine Ideologie an der Realität scheitert, beginnt ihr Untergang. Das hat die Politikerkaste nur noch nicht gemerkt!“ Die Multikulti-Ideologie ist an der Wirklichkeit zerschellt und wird nie wieder aufstehen! Ebenso: „Die Idee vom geeinten Europa ist gescheitert!“ – „Es gibt kein Zentralverwaltungs-Europa gegen den Willen der Völker!“

4. „Politik muss sich auf Tatsachen gründen – nicht auf Illusionen!“

 

Peter Feist fragt: Was können wir tun?

  1. Generalstreik! Wenn sich daran 80 Prozent der Menschen beteiligen, dann ist der Wandel genau so wenig aufzuhalten wie der nächste Sonnenuntergang!

      2. Verfassungsklage gegen die kriminelle Politik von Merkel und Co!

3. Endlich ein echter Friedensvertrag und eine eigenständige Verfassung für Deutschland!

 

COMPACT-Moderatorin Katrin Ziske verabschiedet sich von ihren Gästen und bedankt sich für den Zuspruch der Leser und Konferenz-Besucher. Foto: Michael Jeinsen.

COMPACT-Moderatorin Katrin Ziske verabschiedet sich von ihren Gästen und bedankt sich für den Zuspruch der Leser und Konferenz-Besucher. Foto: Michael Jeinsen.

Das war’s von der COMPACT-Konferenz 2015. Wir hoffen wie immer sehr, dass es allen Teilnehmern und Lesern gefallen hat und Sie alle mit einem guten Gefühl und vielen neuen Erkenntnissen nach Hause gehen! Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, bei allen Freunden und Helfern, besonders aber bei unseren Abonnenten! Alles Gute für Sie und ihre Familien und bis bald!

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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