Was die Presse verschweigt und die Bilder nicht zeigen dürfen, warum das Recht nie weichen darf und wie ein paar Hundert Demonstranten es schließlich doch noch durchsetzen.

    _ von R. Rade

    Ich bin, erschüttert über den Mord an Daniel Hillig, mit meiner Familie am Samstag nach Chemnitz gefahren, um auf der AfD-Demonstration Gesicht gegen eine Regierung zu zeigen, die das Leben fast aller Sachsen und auch unserer Familie seit drei Jahren durch vorsätzliche Unterlassungen bedroht und permanent verschlechtert.

    Bereits auf der Anfahrt beobachteten wir die typischen Anzeichen des absichtlichen Staatsversagens, das immer dann auftritt, wenn das Merkelregime das Volk maßregeln will: Zufahrtsstraßen waren willkürlich und ohne entsprechende Vorab-Beschilderung gesperrt, Fahrzeuge mussten auf der Fahrbahn wenden, Verkehrspolizei war trotz mehrerer genehmigter Großveranstaltungen nirgends zu sehen, die Platzanzeigetafeln der Parkgaragen waren ausgeschaltet.

    Nachdem ein Parkhaus gefunden war, bewegten wir uns durch eine mit viel Polizei abgesicherte Innenstadt erst zum Karl-Marx-Denkmal, um uns die dortige Demonstration von Pro Chemnitz anzusehen. Es waren mehrere tausend, völlig friedliche, überwiegend sächsische Bürger anwesend. Nachdem die Veranstaltungsleitung bemerkt hatte, dass das Ordnungsamt der Stadt Chemnitz angeblich die jeweiligen Demonstrationen (absichtlich?) so gelegt hatte, dass die Wege sich kreuzten beziehungsweise teilweise gegenläufig auf der gleichen Straße verliefen, wurde eine spontane (Volks)-Abstimmung durchgeführt, die eindeutig ergab, die Veranstaltung von Pro Chemnitz zu beenden, um es den Anwesenden zu ermöglichen, sich individuell der AfD-Veranstaltung anzuschließen, soweit diese das wünschte.

    Die zu dieser Zeit bereits länger stattfindende, sogenannte Gegendemonstration (gegen was?) der Vertreter und Anhänger des Merkelregimes fand in rund 500 Meter Entfernung statt und war zur Innenstadt hin von der Polizei am dortigen Demonstrationsort wirksam abgeriegelt.

    Mängel in der Demo-Leitung

    Wir gingen den kurzen Weg vom Karl-Marx Denkmal zum Sammlungsort des AfD-/PEGIDA-Trauerumzuges. Vor dem AfD-Büro, dem Ausgangspunkt des Trauermarsches, versammelten sich in der Folge geschätzt rund 8.000 Menschen, darunter auch zahlreiche Frauen, Kinder sowie auch körperlich Behinderte.

    Die Organisation der AfD für ein Großereignis dieser Art war erkennbar mangelhaft. Dies mag einer nur eingeschränkten Erfahrung mit Demonstrationen dieser Art geschuldet sein, ist für die größte Oppositionspartei im Land gleichwohl nicht statthaft. Größter Schwachpunkt war ein unterdimensioniertes Lautsprechersystem, das in seinem Aufbau, ebenso wie das Trägerfahrzeug, bereits optisch ungenügend wirkte. Durch die unzureichende Lautsprecherleistung konnten die Demonstrationsteilnehmer daher zu keiner Zeit zureichend informiert werden.


    Schon vor Ort war der Unmut der anwesenden PEGIDA-Organisatoren über die Art der Veranstaltungsleitung deutlich wahrnehmbar (und in der Sache auch berechtigt).

    Der eigentlich für 17:00 Uhr angekündigte Beginn des Trauerumzugs verschob sich immer wieder, ohne dass den Wartenden mitgeteilt wurde, warum. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass das Ordnungsamt die Zahl der Ordner bemängelt habe. Auch ich meldete mich und schrieb mich daraufhin als Ordner ein, um den Beginn des Trauerumzuges zu gewährleisten.

    Nachdem die Anzahl der Ordner nunmehr ausreichend war, forderte das Ordnungsamt eine Alkoholkontrolle der Ordner. Wieder verzögerte sich der Beginn, während die wartende Menge ungeduldiger wurde, zumal keinerlei Toiletten vorhanden waren und die überwiegende Zahl der Gaststätten, vermutlich auf Anweisung, geschlossen war. Im Aufstellgebiet des Trauerumzugs war bezeichnenderweise nur ein Geschäft geöffnet, ein von arabischen Migranten die ganze Zeit über gut frequentierter Frisörladen.

    Ein Spießrutenlauf

    Durch das Verzögern des Beginns und das Fehlen jedweder Toiletten sollten offenkundig entsprechend erwünschte Bilder von Wildpinklern barbarisch-sächsischer Abstammung erzeugt werden, die sodann weltweit das richtige Bild des „sächsischen Untermenschen“ transportiert hätten.

    Es war zu diesem Zeitpunkt der Aufstellung bereits leicht zu erkennen, dass von Seiten der Vertreter des Merkelregimes die Erzwingung eines vorzeitigen Abbruchs des Trauerumzugs geplant und langfristig vorbereitet war, um in Folge die vom Regime dringend benötigten Bilder von Zusammenstößen zwischen frustrierten Demonstranten und der Polizei erzeugen zu können.

    Nicht zuletzt gehörte die grundlose Absage des Fußballspiels in Dresden zu dieser Eskalationsstrategie, um das Potential an leichter reizbaren Umzugsteilnehmern zu erhöhen. Mehr als zehn Wasserwerfer 10000 (Stückpreis rund eine Million Euro) wurden im Rücken und seitwärts der völlig friedlichen Teilnehmer aufgefahren, wobei die Waffenrohre auf die Versammelten gerichtet wurden und diese zusätzlich mit den extrem leistungsstarken Halogendachscheinwerfern der Fahrzeuge provozierend geblendet wurden.

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    Am hinteren Ende des Aufstellungsortes wurde eine martialische Schützenkette von nicht sächsischen Kampfeinheiten aufgestellt, die bereits die Aufstellung der Teilnehmer behinderte, und die auf den Beginn Wartenden rückseitig einkesselte und durch Bedrängung „verdichtete“. Auf mehrfache direkte Ansprache hin beendete der Diensthabende allerdings diesen Zustand, nahm die Kette deutlich zurück und erweiterte die Lücken, um entsprechende Zu- und Abgangsmöglichkeiten zu schaffen.

    Der Trauerumzug setzte sich mit über einstündiger Verspätung zögerlich in Bewegung, um nach wenigen hundert Metern direkt vor dem Karl-Marx Denkmal zum Stillstand zu kommen, ohne dass irgendeine Notwendigkeit hierfür erkennbar gewesen wäre. Durchsagen der AfD waren für die Teilnehmer überwiegend nicht hörbar, so sie denn überhaupt stattfanden.

    Zwischenzeitlich stellte ich fest, dass Dunja Hayali mit einem Fernsehteam sich am hinteren Ende des Umzugs in die Versammlung begeben hatte. Eine Teilnehmerin des Umzugs hat ihr alle Antworten gegeben, das Video ist auf YouTube verlinkt. Alle anderen Teilnehmer waren friedlich und höflich, ein ordnendes Eingreifen in keiner Weise nötig.

    Als ich mich daraufhin kurzzeitig zurück zu meiner Familie begeben hatte, stellte sich durch die mittlerweile stundenlangen Verzögerungen die Notwendigkeit eines dringenden Toilettengangs eines meiner Kinder, das deswegen bereits weinte, heraus. Ich verließ daher seitwärts in Richtung Karl-Marx-Denkmal über die Treppen den Umzug, um zu der mir bekannten Systemgastronomie auf der anderen Straßenseite zu gelangen.

    Auf dem Weg hörte ich die Information, dass die Demonstration offiziell vom Versammlungsleiter der AfD beendet sei. Ich ging daher mit meinem Kind wieder zurück auf den Gehsteig vor dem Denkmal, um das Lokal auf kürzestem Weg anzusteuern. Wir trafen dort auf eine Sperrkette von Personen (Polizisten) in schwarzen Kampfanzügen, die offenbar von ihrer Führung über das Ende der Veranstaltung noch nicht ausreichend in Kenntnis gesetzt waren, obwohl sie sämtlich über integrierte Funkgeräte verfügten.


    Ich bat den Polizisten vor mir, mich schnellstmöglich mit meinem Kind aus den angezeigten Gründen passieren zu lassen, was er verweigerte und mir beschied, in den Umzug zurückzukehren. Durch den vorzeitig erzwungenen Abbruch der Veranstaltung waren inzwischen hunderte der Teilnehmer links von uns (am Denkmal) vorbei über eine Wiese in den Rücken der vor uns befindlichen Sperrkette gelangt, so dass diese eine teilende (unsinnige) Barriere inmitten der (ehemaligen) Umzugsteilnehmer bildete. Ich wies auf diesen Umstand hin und forderte ihn erneut auf, mir und meinem Kind das gesetzlich vorgeschriebene jederzeitige Verlassen des Umzugsortes zu ermöglichen.

    Der offensichtlich überforderte Uniformierte geriet mit mir in ein hitziges Schreiduell, wobei ich ihn wiederholt auf die Rechtswidrigkeit seines Handelns hinwies. Von dem, was er schrie, konnte ich fast nichts verstehen, weil er das Visier seines Kampfhelms geschlossen hielt.
    Zwischenzeitlich hatte sich eine größere Menschenmenge hinter der Polizeikette und um uns angesammelt, die in Sprechchören „schämt Euch, schämt Euch“ skandierte.

    Ob aus diesem Grund oder einem anderen, meinem Kind und mir wurde plötzlich der Weg freigegeben. Nachdem wir Durchlass durch eine weitere Postenkette erhielten, waren wir letztendlich aus dem Kessel „entkommen“.


    Der Vorfall hatte mich jedoch stark aufgeregt, da aus dem unlogischen und provokativen Verhalten der Polizeikräfte deutlich ersichtlich wurde, dass die Teilnehmer der AfD-Veranstaltung maximal erniedrigt werden sollten.

    Der Abbruch der Demo: unnötig

    So wurde nicht nur unter falschen und fadenscheinigen Aussagen ein (völlig unnötiger) Abbruch der Veranstaltung erzwungen; die Teilnehmer sollten nach dem Abbruch als zusätzliche Demütigung auch noch zum Ausgangsort des Umzuges zurückkehren, so wie man einem Hund nicht nur einen Befehl erteilt, sondern mit dem Finger auch noch eine Rückkehr ins Körbchen anweist. Damit sollte vordergründig verhindert werden, dass die Teilnehmer ihre weißen Rosen und Blumengebinde am Mordort ablegen und friedlich trauern können, denn diese Bilder sind die gefährlichsten für das Merkelregime überhaupt.
    Die Teilnehmer sollten sich damit vom Hauptbahnhof wegbewegen, obwohl sehr viele genau dort zum Antritt einer Heimfahrt hinmussten.

    Dies zeigt die vorsätzliche Schikane seitens der Bundespolizeibehörden.
    Nachdem mein Kind versorgt und meine Familie die Heimreise angetreten hatte, kehrte ich mit meinem Neffen zum Karl-Marx-Denkmal zurück, vor dem sich geschätzt noch rund zweitausend Leute aufhielten.
    Zu diesem Zeitpunkt waren alle angrenzenden Straßen, auch der Mordort selbst, völlig frei von Merkelanhängern und durch eine Vielzahl von Polizeikräften bestens abgesichert.

    Mehrere Anwesende, fast alle Chemnitzer, bekundeten ihr Unverständnis, dass ihnen durch das Merkelregime (Bundespolizei) der Zugang zum Mordort verwehrt wurde. Immer wieder drängten daher Gruppen von frustrierten Gedemütigten in Richtung des Mordortes. Ich stieß vor dem Denkmal auch auf eine Gruppe um Michael Stürzenberger, die ein Blumengebinde mit sich führte, welches seinen Bestimmungsort noch erreichen sollte.

    Wir setzen unser Recht durch

    Aufgrund der unübersichtlichen, teilweise eskalierenden Lage und dem teilweise provokativen Auftreten der ortsfremden Polizeikräfte entschied ich mich, eine Spontandemonstration mit 100 Teilnehmern anzumelden, um den Vorgängen erst mal einen gesetzlichen Rahmen zu geben.
    Nachdem verschiedenste der anwesenden Bundespolizeiführer ihre jeweilige Zuständig- beziehungsweise Unzuständigkeit bekundet hatten, nahm ein Beamter die Anmeldung an und notierte meine Daten nebst Telefonnummer. Zwischenzeitlich wuchs die Anzahl derer, die noch keine Absicht hatten, gedemütigt nach Hause zu gehen.

    Die Bayerncover-Ausgabe zum Start des bayerischen Grenzschutz-Volksbegehrens.

    Nach kurzer Zeit wurde mir beschieden, meine angemeldete Demonstration (zum Mordort zur Blumenablage und Schweigeminute/ Gebet) sei nicht genehmigt. Auf Nachfrage konnte der Beamte weder erläutern, wer diese verfassungswidrige Entscheidung getroffen habe, noch wo ich dagegen Rechtsmittel einlegen könne. Ich wies die Beamten wiederholt auf ihr rechtswidriges Vorgehen hin und bezweifelte im Übrigen sowohl das Vorliegen eines Notstandes (der von der Polizei auch nicht behauptet wurde), als auch, dass ein Bundespolizist die Ordnungsbehörde der Stadt Chemnitz überhaupt wirksam vertreten könne.

    Auf Hinweis bestätigte einer der Polizeiführer zumindest, dass auch ihm ein Passus aus unseren Gesetzen geläufig sei, der eine generelle Genehmigungspflicht für Versammlungen unbewaffneter Deutscher unter freiem Himmel eigentlich nicht vorsieht, wobei allerdings nicht ganz klar wurde, ob aus seiner Sicht Sachsen auch Deutsche sind.
    Nachdem die Bundespolizei zur Kenntnis nehmen musste, dass die zwischenzeitlich rund 100 Versammelten auf die Ausübung ihrer durch das Grundgesetz garantierten Rechte bestehen würden und ich erneut die mögliche Amtsanmaßung durch Bundesbehörden gerügt hatte, wurde mir mitgeteilt, dass ich vom Leiter des Ordnungsamtes angerufen werde.

    Unmittelbar darauf erfolgte ein Anruf von der Nummer 0371 3872140. Diese Nummer ist zumindest nach den Webseiten der Stadt Chemnitz kein Anschluss des Ordnungsamtes, daher veröffentliche ich sie an dieser Stelle für weitere Recherchen.

    Es entspann sich ein an Realsatire grenzendes Gespräch, das im Kern darum ging, dass er, Herr X, die Demonstration verbiete und uns beseitigen werde. Eine immer größere Zahl von Umstehende folgte zunehmend belustigt dem immer skurriler werdenden Dialog. Eine Rechtsgrundlage für sein Verbot wollte er nicht benennen und derer bedürfe es auch angeblich nicht. Tonart und Klang sowie Inhalt der wirren und völlig unjuristischen Ausführungen ließen eine Alkoholisierung vermuten, so dass ich Herrn X höflich fragte, ob er getrunken habe oder es andere Gründe geben könne, dass er das Gesagte eigentlich nicht ernsthaft meine oder wolle. Als Herr X endlich verstand, dass an diesem Tag kein weiterer Rechtsbruch mehr akzeptiert werden würde, knickte er ein und benannte einen Herrn Haller, der vor Ort sei und eine Blumenablage sowie ein individuelles Gedenken ermöglichen würde.

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    Die zwischenzeitlich rund 400 Anwesenden gingen mit mir in Richtung Mordort, von dem uns aber immer noch eine Polizeikette aus Fahrzeugen, Kampfanzugsträgern und berittener Polizei trennte, während ich lautstark nach Herrn Haller rief. Teile dieses Geschehens wurden im Livestream von RUPTLY TV veröffentlicht. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, das während meines langen Gesprächs mit Herrn X sämtliche Bundespolizei abgezogen worden war und nunmehr plötzlich ausschließlich sächsische Polizisten die anwesenden Einsatzkräfte bildeten. Dies bestärkt mich in meinem Verdacht bezüglich der Verfassungswidrigkeit des Auftretens der Bundespolizei vor Ort.

    An der Polizeiblockade heizte sich zwischenzeitlich die Stimmung erneut auf, weil der ominöse Ordnungsamtsmitarbeiter Herr Haller ein Phantom blieb. Die Menge skandierte inzwischen im Zustand steigenden Unmutes ob der Schikanen „gebt die Straße frei“ und andere Parolen. Ein verantwortungsbewusster und freundlicher sächsischer Polizeiführer versprach, sich der Angelegenheit anzunehmen, während es mir mit einigen Helfern gelang, selbst die erregtesten Teilnehmer zu beruhigen, was uns vor allem durch den Hinweis gelang, dass sämtliche Polizeikräfte nunmehr Sachsen wären und sich die Anhänger des Merkelregimes keine besseren Bilder des heutigen Tages wünschen könnten, als dass der Sachse den Sachsen schlägt.

    Einen einzelnen Schlag in Richtung der Polizisten konnte ich trotz sofortigen Dazwischengehens nicht verhindern. Er hat niemanden beschädigt, ist gleichwohl bereits in der Presse erschienen. Vermutlich handelt es sich um die Tat eines eingeschleusten V-Mannes des Merkelregimes.

    Wenige Augenblicke später durften erste Teilnehmer die Sperre passieren, um zum Mordort zu gelangen, und die Situation entspannte sich schlagartig. Die anwesende sächsische Polizeiführung honorierte das disziplinierte Verhalten unserer Teilnehmer umgehend, indem sie nach wenigen Minuten die Sperre vollständig öffnete und die rund 400 Teilnehmer geschlossen zum Mordort vorließ. Am Mordort angekommen bildeten wir einen Kreis und knieten nieder, um dem Mordopfer Daniel Hillig unseren Respekt zu erweisen. Die Beteiligten fassten sich an den Händen und verharrten in würdevoller Andacht, die weit über die übliche Schweigeminute hinausging.

    Demo in Chemnitz, 01.09.2018. Screenshot youtube

    Ein Freund von Daniel, sicher kein sogenannter Rechter, wenn überhaupt politisch positioniert, der direkt neben mir stand, hielt eine kurze Ansprache, wobei er ein Foto des Ermordeten, das wenige Stunden vor dessen Ermordung aufgenommen worden war, in die Höhe hielt. Seine kurze, in einfachen und direkten Worten gehaltene Ansprache hat uns alle tief berührt und den Toten in einer Weise gewürdigt und für uns begreifbar gemacht, wie es keine aufgesetzte Politikeransprache je könnte.

    Neues zum Tathergang

    Aus seiner detaillierten Schilderung ging unzweifelhaft und glaubwürdig hervor, dass es sich um einen Raubmord durch mehrere Täter ohne jede Tötungshemmung gehandelt hat. Dass einer dieser Täter mehrfach vorbestraft und unter Bewährung stehend längst hätte abgeschoben sein müssen, verleiht dieser unbegreiflichen Tat eine weitere obszöne Note.
    Es war offensichtlich, dass dieser dauerstraffällige schwerkriminelle Scheinasylant eines Tages bis zum Letzten gehen würde. Man hat ihn weder inhaftiert noch abgeschoben, obwohl beides möglich gewesen wäre. Dies kommt somit einem Mord durch Unterlassen gleich, auch wenn dieser von und bei Dienern des Merkelregimes nie verfolgt werden würde.

    Das Messer in der Hand dieser hirnlosen Bestie hing letztendlich über feine Fäden durch das Ausländeramt der Stadt Chemnitz direkt am Spreebogen im Haus der kinderlosen Frau mit dem steinernen Herz, die unser Volk noch mehr hasst als sich selbst.

    Zum Abschluss wurde von allen das Lied der Deutschen gesungen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand.
    Für Daniel hat unser Glück als Volk nicht mehr getragen, weil wir alle zugelassen haben, dass Recht und Freiheit jeden Tag ein Stück mehr verschwinden. Die Einigkeit ist schon lange weg.

    Auch in diesem stillen Moment des Gedenkens am Mordort konnten die Lügenmäuler der Systempresse ihre Provokationen nicht unterlassen, wobei ein Vertreter des MDR wieder besonders negativ auffiel. Wir haben uns nicht provozieren lassen, und er lügt frech, wenn er behauptet, die Polizei habe ihn schützen müssen, weil er sonst Schaden genommen hätte. Sein „Kollege“ vom Fernsehen in Südtirol dagegen hat gewartet, bis das Gedenken beendet war und dann gerne jede Frage beantwortet bekommen. Aber er ist eben Italiener und über Stil lässt sich schwer streiten, wenn man keinen hat.

    Auf dem Rückweg trafen wir am Bahnhof noch kurz Feroz Khan (Youtube), einen Deutschen pakistanischer Abstammung, der an diesem Tag in Chemnitz der ganzen Welt gezeigt hat, wie das Ergebnis einer gelungenen Integration aussieht und wie das Merkelregime hemmungslos lügt. Neben uns wurde gerade die Merkeljugend von der Bundespolizei zu ihrem Bahnsteig geleitet. Weil die Antifa so friedlich ist.

    Der 1.9.2018 in Chemnitz hat eines gezeigt: Das Recht weicht nicht, denn sonst übernimmt das Unrecht die Herrschaft. Die derzeitige Herrschaft des Unrechts aber hat Daniel Hillig und vielen anderen den Tod gebracht, mitten unter uns, vor unser aller Augen. Es gibt keinen Grund, sich vom Merkelregime und seinen kriminellen Anhängern vorführen zu lassen. Am 01.09.2018 gingen sämtliche schwerwiegenden Rechtsbrüche allein von einer Seite aus: den Organen und Anhängern des Merkelregimes.

    Die sächsische Polizei ist besonnen und auf der Seite unseres Volkes. Daher produzieren Bundesbehörden und deren V-Männer offenkundig auf Anweisung und unter Regie aus Berlin fortwährend Rechtsbrüche, um eine spannungsgeladene Situation zu erzeugen. Im entscheidenden Moment ziehen sich die Bundesbehörden blitzartig zurück, um sächsische Polizisten auf zu Recht wütende sächsische Bürger prallen zu lassen.

    Die zuständige Führung der AfD hätte auf der genehmigten Demonstrationsstrecke den Trauerumzug durchführen sollen. Es war genug Zeit, alles in Ruhe zu klären. Ein Abbruchversuch als Behördenschikane ist durch geeignete, rechtlich einwandfreie Maßnahmen zu kontern. Das schulden wir nicht zuletzt den jetzt schon unzählbaren Opfern und auch denen, die in Chemnitz und anderswo mutig Gesicht für eine Republik des Rechts zeigen, die jeden Tag mehr verschwindet.

    Es war mir eine Ehre, am 01.09.2018 zumindest 400 Menschen in Chemnitz teilweise die Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Rechte mitermöglicht zu haben und dem profaschistischen Merkelregime kurzzeitig mit der schärfsten Waffe, die wir haben, dem Recht, entgegengetreten zu sein. Ich danke allen, die mir dabei geholfen haben. Sollte sich ein Betroffener beleidigt oder durch meine Lautstärke gekränkt gefühlt haben, so entschuldige ich mich hiermit ausdrücklich und aufrichtig.

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