Britische Ärzte sollen das Wort „Mutter“ vermeiden – Schwangere könnten Männer sein!

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Stattdessen solle von „schwangeren Personen“ gesprochen werden. Die staatliche Gesundheitsbehörde und ihre größte Gewerkschaft stehen hinter dem Vorschlag.

Ärzte, die dem staatlichen Gesundheitssystem (NHS) des Vereinigten Königreichs unterstehen, sollen es fortan vermeiden, von „werdenden Müttern“ zu sprechen. Diese Formulierung sei hinsichtlich biologischer Frauen, die sich als Männer identifizierten, nicht „inklusiv“.

Die Daily Mail veröffentlichte einen 14-seitigen Leitfaden für Ärzte und Medizinstudenten mit dem Titel „Anleitung zur effektiven Kommunikation: Inklusive Sprache am Arbeitsplatz“. Darin heißt es, eine „große Mehrheit von Menschen, die schwanger werden oder ein Kind entbinden, identifizieren sich als Frauen“. Jedoch sei die Vermeidung des Wortes „Mutter“ notwendig, weil „es einige intersexuelle Männer und Trans-Männer gibt, die schwanger werden könnten“.

Diese Minderheit könne berücksichtigt werden, indem Ärzte anstelle von „werdenden Müttern“ fortan besser von „schwangeren Personen“ sprächen, so der Ratgeber. Auch sollten neugeborene Babys nicht länger als „männlich“ oder „weiblich“ beschrieben werden. Diese Begriffe würden „ein komplexes Thema zu sehr vereinfachen“. Die 160.000 Ärzte vertretende British Medical Association hat den Leitfaden herausgegeben. Die empfohlene Umstellung solle dazu beitragen, „Vielfalt zu feiern“.

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http://www.dailymail.co.uk/news/article-4167632/Don-t-call-pregnant-patients-mothers.html

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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