Die Schriftstellerin Charlotte Link hat Merkels Asylpolitik scharf kritisiert. In der ZDF-Sendung von Markus Lanz erklärte sie: „Wir haben damals einem großartigen Kontrollverlust zuschauen müssen.“

    Außerdem sagte die 55-jährige Bestsellerautorin: „Man hatte den Eindruck, die Regierung stößt etwas an, und dann läuft es aus dem Ruder und sie verliert die Kontrolle über die Situation. Das finde ich erschreckend.“ Ihr missfiel auch, dass Merkel damals sagte:

    Ich weiß auch nicht, wie viele noch kommen. Man kann das auch überhaupt nicht kontrollieren, Grenzen kann man nicht schützen und jetzt müssen wir eben damit leben.

    Was im Jahr 2015 passierte, empfindet die Autorin laut Welt bis heute als Kontrollverlust des Staates. Sie habe das Gefühl, damals wurden die Grenzen „ohne irgendeinen Plan oder irgendein Konzept“ geöffnet, wie mit den ganzen Migranten umzugehen sei. Link machte jedoch deutlich, dass sie ihre Kritik nicht nur auf die damalige Flüchtlingsbewegung gemünzt wissen will.

    Vielmehr findet sie es unabhängig vom Thema erschreckend, wenn die Regierung eines Landes die Kontrolle über eine Situation verliert. Das mag zwar sein, aber wie COMPACT mehr als einmal belegt hat, sind diese Asylströme sehr wohl eine Bedrohung; zahlreiche von Medien und Politik als Einzelfälle heruntergespielte Verbrechen zeigen das.

    Aber immerhin beklagte die Autorin zu Recht die oftmalige Einteilung von Diskursteilnehmern in gut und böse. „Wenn man nicht hundertprozentig auf dem totalen Willkommenstrip von Angela Merkel ist, dann ist man irgendwie in der Wahrnehmung sofort schon rechts außen. Und das ist einfach Blödsinn!“

    Gleichzeitig fand Link lobende Worte für Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Seinem Druck sei es zu verdanken gewesen, dass sich Merkel im Sommer um eine europäische Lösung in der Migrationskrise bemüht habe. Das mutet, angesichts Seehofers Wendehalsverhalten im internen Streit von CDU/CSU, jedoch etwas befremdlich an.

    Und die Autorin erklärte, ihre eigene Arbeit mit Flüchtlingen sei „eine großartige Erfahrung, auch weil mir ganz viele Schicksale so nah gekommen sind“. Aus abstrakten Nachrichten würden so „Geschichten mit Gesichtern und mit Menschen, die man kennt“. Link ist in der Flüchtlingshilfe engagiert und gibt hier Deutsch-Unterricht für Migranten.

    Ob und wenn ja inwieweit ihre Arbeit hilfreich ist, sei dahingestellt. Eine Unterstützung in den Herkunftsländern wäre in jedem Falle besser, weil dadurch die Überfremdung Deutschlands einerseits und die Entvölkerung von Ländern wie Syrien andererseits verhindert würden.

    Zudem erscheint es mehr als fraglich, dass Merkel sich die durchaus berechtigte Kritik der Autorin zu Herzen nehmen wird. Ihr Plan, den UN-Migrationspakt zu unterzeichnen, wird nämlich der unkontrollierten Masseneinwanderung nicht nur Tür und Tor öffnen, sondern Tür und Tor regelrecht in Stücke sprengen! Wenn Sie das nicht wollen, empfehlen wir Ihnen hier etwas gegen den gloablen Migrationspakt zu unternehmen und auch COMPACT bei seinen Grenzschutzplänen zu unterstützen.

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    Das guter Grenzschutz dringend notwendig ist, zeigen die gestrigen Ereignisse in Melilla. Dort versuchten mehr als 300 Migranten aus Afrika von Marokko aus, die spanischen Grenzzäune zu stürmen. Etwa 200 von ihnen gelang mit Gewalt der Durchbruch, woraufhin sie „Bossa, bossa, bossa“ jubelten, was auf Deutsch „Sieg, Sieg, Sieg“ bedeutet. Wollen wir sowas in unserem Land erleben?

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