Beschimpft, bespuckt, geschlagen, mit Mord bedroht: Unsere Schüler und Lehrer im Visier von Migrantenkindern

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Gewalt an Schulen: Sie rückt seit dem Vorfall von Créteil, da ein Schüler (16) seiner Lehrerin eine Pistole an die Schläfe hielt, wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und sorgt für überregionale Schlagzeilen. Denn sie ist nicht auf Frankreich beschränkt, sondern gehört insbesondere seit Merkels widergesetzlicher Grenzöffnung für Kulturfremde auch zum dramatischen Alltag alleuropäischer wie deutscher Lehrkräfte.

Créteil hat wie nahezu alle Vororte (Banlieues) von französischen (und deutschen) Städten mit zunehmender Gewalt durch Schüler zu kämpfen. Zugeschrieben wird dies deren angeblicher Perspektivlosigkeit, ihrer vorgeblichen Ausgrenzung sowie (Frankreichs) vermeintlich desaströser Integrationspolitik. In den Sozialwohnungen der „Cités“ mit ihren in den 50er und 50er Jahren aus dem Boden gestampften Hochhaussiedlungen für Arbeiter leben heute überwiegend Erwerbslose, die ihr Lebensmodell auf ihren Nachwuchs übertragen.

Big bullies taking on small boy | Foto: Twin Design, shutterstock.com

Jeder ist seines Glückes Schmied, besagt eine Weisheit. Doch anders als Migrantenabkömmlinge anderer Glaubensrichtungen wie etwa Japaner, Koreaner oder Chinesen, die die Riege der Universitätsstudenten gar anführen, nimmt der Nachwuchs aus muslimischen Familien Hammer und Amboss vergleichsweise seltener in die Hand – und nicht wenige verlassen die Schule ohne Abschluss. „Das Niveau schulischer Bildung ist bei Menschen mit Migrationshintergrund durchschnittlich niedriger als in der angestammten Gesellschaft. Speziell unter den Zuwanderern aus muslimischen Herkunftsländern weisen Muslime ein niedrigeres Bildungsniveau auf als Angehörige anderer Religionsgemeinschaften (…).“ (Quelle: deutsche-islam-konferenz.de)

 Viele Muslime aus Nahem Osten und Afrika ohne Schulabschluss

Eine Studie des Bundesamtes belegt, „dass die Gruppe der türkischstämmigen Muslime den höchsten Bildungsrückstand aufweist: Einem Anteil von 17 Prozent ohne Schulabschluss stehen nur 28 Prozent an Personen mit hohem Bildungsabschluss gegenüber. Nur Muslime aus dem Nahen Osten und sonstigen afrikanischen Ländern schneiden mit einem Anteil von 17 beziehungsweise 15 Prozent an Personen ohne Schulabschluss ähnlich schlecht ab“. (Quelle: ebenda)

Foto: ToNic-Pics, CC0, Pixabay

Die Groteske: Für ihr persönliches Scheitern wird häufig genug die Aufnahmegesellschaft und deren vorgeblich fehlende Bereitstellung von Maßnahmen zur Integration verantwortlich gemacht. Integration indes ist eine Bring- und keine Holschuld!

Und für Ausgrenzung sorgt ein Großteil der koranaffinen Muslime gar selbst, da ihnen ihre „Heilige Schrift“ den Umgang mit „Ungläubigen“ nach Möglichkeit verbietet. Woran liegt´s, dass Mohammeds Jünger die großartigen Bildungschancen, die ihnen in unserer Welt geboten werden, überdurchschnittlich weniger wahrnehmen als Zuwandererkinder anderer Religionszugehörigkeiten? Und: Warum wird mangelnde Bildung und fehlende Lernbereitschaft durch Aggression und Wut kompensiert? Ist es die Wut auf sich selbst, die sich in Form von verbalen und tätlichen Angriffen gegen die nichtmuslimische Gesellschaft richtet?

Das mag zudem an frühkindlicher vielfach gewaltorientierter Sozialisation von Muslimen liegen, an Unterordnung unter den übermächtigen Vater (Patriarchat) und an seiner Haltung gegenüber der (den) Ehefrau(en), ihrer Mütter, und nicht zuletzt an koranbedingtem Desrespekt Andersgläubigen und insbesondere Frauen und von daher dem weiblichem Lehrpersonal gegenüber. Frankreichs Lehrer jedenfalls lassen sich diese physische, psychische und verbale Gewalt gegen sie nicht länger bieten – ebenso wenig den Maulkorb, der ihnen verpasst wurde, eine Art mafiöses Schweigegelübde, das im nationalen Bildungswesen gegenüber Kritik an dieser Klientel vorherrscht.

Für Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron ist Gewalt gegen Lehrer inakzeptabel | Foto: Screenshot Twitter

Tausende Lehrer twittern sich laut lesechos.fr derzeit unter dem Hashtag #PasDeVague (keine graue Theorie) ihren Unmut von der Seele. Unmut darüber, als „dreckige Hure“ beschimpft, geschlagen, angespuckt, mit Mord bedroht zu werden. Rodrigo Arenas, Präsident der Föderation der Elternräte (CIPF) von Seine-Saint-Denis in Paris, sieht die Schuld an dieser Misere im Einsparen von Aufsichtspersonen, Psychologen und Schulärzten, wie Le Monde schreibt. Und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lässt sich auf Twitter dazu herab, es sei nicht hinnehmbar, einen Lehrer zu bedrohen.

COMPACT im Mai 2018: Hass auf Deutsche

Gemobbt, geschlagen, gequält – an den Multikulti-Schulen sind deutsche Teenager immer öfter Freiwild.

Gegen Aggressivität, Respektlosigkeit und ein Klima der Angst auf Schulhöfen und vor Lehrerzimmern sowie Beschimpfungen wie „Wichser“, „Hurensohn“ oder „Cracknutte“ durch Migranten und Asylanten wehrte sich bereits im vergangenen Jahr auch das deutsche Bildungspersonal. Das Kollegium der Gemeinschaftsschule Bruchwiese (Saarbrücken) schickte einen Brandbrief ans Bildungsministerium (gekürzt):

Die Zusammensetzung unserer Schüler hat sich in den letzten Jahren dahingehend verändert, dass der Gesamtanteil der Kinder und Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft gestiegen ist und aktuell ca. 86% beträgt. Vorrangig handelt es sich um Schüler mit Migrationshintergrund. Davon werden momentan 61 Flüchtlinge bzw. Zuwanderer ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen in einer eigenen Klasse beschult. Im Zuge der Inklusion stellt sich das Bild von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schuljahr 2016/2017 wie folgt dar: 16 Schüler haben einen Förderbedarf in geistiger Entwicklung. 34 Schüler zeigen unterschiedliche Beeinträchtigungen im sonderpädagogischen Bereich, davon haben 16 Schüler eine Beeinträchtigung im emotionalsozialen Bereich.

Wir stellen seit einigen Monaten eine Zunahme von Respektlosigkeit, Aggressivität und Ignoranz gegenüber dem Lehrpersonal fest. Einige Kollegen wurden und werden z.B. als „Cracknutte“, „Hurensohn“, „Wichser“ und „Bock“ beschimpft, und die Größe der Geschlechtsteile wird in die Beschimpfungen miteinbezogen. Dabei werden auch Beschimpfungen in fremder Sprache gegen uns gerichtet. Viele Kolleginnen haben Angst, bestimmte Schüler zu unterrichten. Es gibt von Schülern sexuell-anzügliche Bemerkungen wie: „Ich habe momentan nichts in der Hand. Wenn ich aber in meine Hose fasse, dann habe ich etwas in meiner Hand, und dann freuen Sie sich.“

Ebenso werden frauenverachtende Bedrohungen ausgesprochen. Ein Schüler sagte zu einer Lehrerin: „Ich rede mit Ihnen, wie ich mit Frauen rede.“ Dieser Spruch erfolgte, nachdem die Kollegin diesen Schüler auf dessen aggressive und freche Ausdrucksweise hinwies. Mittlerweile müssen wir bei unseren pädagogischen Maßnahmen immer unseren Eigenschutz im Auge behalten, da wir im Umfeld dieser hoch gewaltbereiten Jugendlichen auch privat leben. Die Gewaltbereitschaft der Schüler untereinander wächst ebenso wie die gegen das Lehrerkollegium.

Folgende Vorgänge traten während der letzten sechs Monate auf:
– Eine Tür wurde im Bewusstsein, dass dahinter Schüler sind, aufgetreten, sodass das Nasenbein einer Schülerin gebrochen wurde.
– Ein Schüler benutzte während eines eskalierenden Streits sein Handy als Schlagwerkzeug und versetzte dem Gegenüber mit einem Schlag eine Platzwunde am Kopf.
– Durch aggressives Pausenverhalten wurde im vergangenen Monat einem Schüler der Arm gebrochen.
– Innerhalb der Schülerschaft wurden in den letzten zwei Monaten drei aktive Vorfälle bekannt, bei denen Messer benutzt wurden. Einer Schülerin wurde hierbei das Messer an den Hals gedrückt.
– Zur Zeit der Abfassung dieses Briefs musste nach einer Prügelei unter Schülern der 8. Klasse die Polizei gerufen werden.
– Verbale Entgleisungen gibt es täglich.
– Extreme Verunreinigungen der Toiletten führten immer wieder zur Schließung einiger Toilettenanlagen. So wurde wiederholt auf den Boden uriniert und auch das große Geschäft wurde nicht in den Schüsseln verrichtet.
– Vor drei Wochen wurde Pfefferspray vor dem Lehrerzimmer versprüht und machte so ein Unterrichten in diesem Gebäudeteil unmöglich.
– Ein Klassenbuch wurde vor wenigen Tagen durch Schüler verbrannt.
– Eine Mutter bedroht SL und Kollegen und schlägt eine Bilderrahmenscheibe ein, weil sie mit einem Konferenzbeschluss nicht einverstanden ist. Die Polizei musste gerufen werden.

Werden Schüler zur Rede gestellt, schützen sie sich gegenseitig. Besonders in höheren Klassenstufen treffen unsere Bemühungen, die Einhaltung von Regeln durchzusetzen, auf wenig willige Ohren. Eine nicht geringe Anzahl von Schülern erscheint nicht zum Unterrichtsbeginn bzw. gar nicht. Notwendiges Unterrichtsmaterial wird nur von wenigen Schülern mitgebracht. In vielen Unterrichtsstunden wirkt sich das Verhalten einiger Schüler so störend auf den Unterricht aus, dass eine Vermittlung von Fachwissen nicht oder nur unzureichend möglich ist.

Arbeitsverweigerung, Drogenkonsum und Müdigkeit treten bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Schülern vermehrt auf. Im letzten halben Jahr mussten deshalb die Polizei und auch der Rettungsdienst in die Schule gerufen werden. Wiederholt können wir Drogen riechen und an körperlichen Auffälligkeiten auch Drogenkonsum vermuten. Ein Schüler aus der Klassenstufe 8 wurde z.B. hochalkoholisiert in der Pause zur Schulleitung geschickt, ein anderer Schüler übergab sich aufgrund seiner Alkoholisierung im Sekretariat.

Durch ständige Neuzugänge (größtenteils von Schülern, die Schulen verlassen, bevor sie rausgeworfen werden, bzw. Strafversetzungen) ist die Bildung von gesunden Klassengefugen nicht mehr möglich. Diese Klasse ist kein Ausnahmefall an unserer Schule! Was uns auch vor unlösbare Probleme stellt, sind Schüler, die trotz Unterbringung und Behandlung in der Psychiatrie (!) als unberechenbar entlassen wurden und nun in unserer Regelschule sitzen. In der Woche vor Abfassung dieses Briefes gab die Integrationshelferin eines E-Schülers der 7. Klasse auf, da sie sich von dem Schüler bedroht fühlte. Auch ihre Vorgängerin kündigte bereits aus dem gleichen Grund. Hier sind wir Lehrer wieder allein gelassen. Von Eltern bekamen wir bisher wenig oder keine Unterstützung in unserem Bemühen, Normen und Regeln durchzusetzen.

Diese „Bildungsstätte“ ist kein Einzelfall: Extreme Gewalt an der Grundschule in Aue-Fallstein in Sachsen Anhalt (Körperverletzungen, Schlägereien, generelle Gefühlskälte gegenüber Mitschülern) oder Skandalgeschichten rund um Drogenkonsum und Gewaltausbrüchen aus dem Integrationsprojekt Rütlischule in Berlin-Neukölln, wo 80 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund haben und die Schule bundesweit als Symbol für Gewalt und Multikulti-Versagen stand, die Lehrer nur noch mit Polizeischutz arbeiten konnten und die Mädchen „Hurentöchter“ genannt wurden. Berlin nahm extrem viel Geld zwecks Abhilfe dieses Horrors in die Hand: Es soll gelungen sein.

Last but not least die Mittelschule Olching in Oberbayern, wo die Lehrer längst die Kontrolle über den Unterricht verloren haben – so wie die Regierung die über die illegale Zuwanderung von Fremden, die vielfach kein Interesse haben an diesem Land, an seiner Kultur, an seinen Bildungschancen…

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