Ein Leser schickte uns folgenden Augenzeugenbericht von einer Wintersport-Veranstaltung im oberbayrischen Ruhpolding vom 13. Januar. Nicht Deutsche hätten sich dort gegen einen pöbelnden jungen Antideutschen aufgelehnt, sondern unsere europäischen Nachbarn. Wir geben den Bericht im Wortlaut wieder.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Am Samstag befand ich mich als einer von 25.000 Zuschauern bei dem Biathlon-Staffelrennen der Damen in der Ruhpolding-Arena. Mir fiel dabei ein junger Mann auf (Deutscher), der unter seinem offenen Anorak ein schwarzes T-Shirt mit folgender weißer Aufschrift trug: „Ich scheiße auf Deutschland“. Darunter die Deutschlandfahne, auf der ein dampfender Haufen Sch… erkennbar war.

    Nur wenige Schritte von mir entfernt blieb er stehen und zeigte offenbar voller Stolz den Vorbeimarschierenden sein T-Shirt, indem er immer wieder wie ein Exhibitionist seinen Anorak auseinanderzog und mit einem breiten Grinsen die Reaktionen der Menschen abwartete. Vorbeigehende Besucher schüttelten nur den Kopf, zeigten ihm den Mittelfinger oder Scheibenwischer. Darunter viele ausländsiche Zuschauer. Denn, auch wenn man der Deutschen Sprache nicht mächtig war, das Bild darunter war vielsagend genug.

    Als er sich schließlich nach vorne zur Absperrung durchdrängen wollte, um in der ersten Reihe zu stehen (vermutlich hatte er sich diesen Standort ausgesucht, weil genau gegenüber eine Fernsehkamera aufgebaut war, die Livebilder für die Videoleinwände und die Fernsehübertragung aufzeichnete) wurde er mit Gewalt von anderen Zuschauern davon abgehalten und trotz seiner verbalen Proteste nach hinten durchgedrückt. Bei diesem Personenkreis handelte es sich der mitgeführten Flaggen und „Gesichtsbemalung“ nach um Franzosen, Kanadier und Tschechoslowaken. Deutsche Zuschauer standen teilnahmslos daneben. Ihre einzige Reaktion war die des Ignorierens des jungen Mannes.

    Am Abend ist mir dieser junge Mann im Veranstaltungszelt erneut aufgefallen. Wieder marschierte er mit offenem Anorak durch die Reihen. Dabei deutete er mit erhobenem Daumen auf die zahllosen ausländischen Flaggen und deutschen Flaggen zeigte er den Mittelfinger.

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    Schließlich kam er in ein Gespräch mit norwegischen Fans. Was gesprochen wurde, konnte ich nicht hören. Aber immer wieder zeigte er auf sein T-Shirt und tat so, als müsse er sich übergeben. Nach kurzer Zeit forderten die Norweger ihn mit aggressiven Handbewegungen auf, abzuhauen. Dem kam er aber nicht nach. Plötzlich lösten sich vom Norwegertisch und dem daneben liegendem Tisch, an dem sich Franzosen und Schweden aufhielten, mehrere Männer, packten den jungen Mann an den Haaren und an der Kleidung und beförderten ihn unter dem johlendem Applaus der Umstehenden in Richtung Ausgang. Dort gaben sie ihm einen Stoß, dass er im Schnee landete. Als er aufstehen wollte, spuckten sie ihm noch voller Abscheu auf den Körper.

    Warum ich ihnen dies mitteile, ist in kurzen Worten erklärt. Nicht Deutsche lehnten sich gegen den jungen Mann auf, sondern Ausländer verteidigten unsere Flagge. Ein Südtiroler sagte zu mir: „Das ist typisch Deutsch. So einen Hass auf die eigene Nation gibt es ansonsten nirgends.“ Dem ist meiner Meinung nach nichts mehr hinzuzufügen.

    Gegen den Schuldkult, der uns in den kollektiven, biologischen Selbstmord treibt, kämpft COMPACT mit der Reihe COMPACT-Geschichte und unseren Monatsheften. Erobern wir die Deutungshoheit über unsere Vergangenheit zurück! 

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