Correct!v-Chef: Auf Facebook wird nur Alternativpresse auf Fake-News überprüft

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Um Ruf und Propaganda des Establishments zu schützen, gibt es jetzt eine Zentrale für Wahrheitsprüfung namens Correct!v. Dass es dem Komitee gegen Fake News nicht um Wahrheits-Kontrolle, sondern um Gegenpropaganda zu alternativen Erklärungsmodellen geht, war nicht schwer zu ahnen.

Vor allem, wenn man die Vita des Geschäftsführers David Schraven liest. Eine Bilderbuchkarriere bei der Kriecherpresse: von der Süddeutschen Zeitung über die Welt bis hin zu dem linkslastigen Blog der Ruhrbarone hat er alles durch, was einen Günstling des Establishments ausmachen könnte. Dementsprechend kann seine Neo-Stasi ungeschönt die Sau rauslassen. So verkündete Schraven im meedia-Interview sinngemäß: Nicht die Kriecherpresse, sondern nur Alternativmedien würden von Correct!v auf Facebook „kontrolliert“

O-Ton Schraven: „Grundsätzlich kann alles geprüft werden. Gerade bei den klassischen Pressemedien haben wir aber schon eine ziemlich gut wirkende Selbstkontrolle. Da gibt es den Presserat, in den einzelnen Häusern gibt es Ombudsmänner, Leser-Beiräte und sonstige Sachen. Jeder macht mal einen Fehler. Da würde ich grundsätzlich darauf vertrauen, dass diese erprobten Instrumente der Selbstkontrolle funktionieren. Deswegen kann man sich die Arbeit an dieser Stelle wohl sparen. Wenn da einer großen Mist baut, landet das in der Regel beim Presserat.“

Deshalb also keine Kontrolle für die Posts von Bild, Süddeutsche oder Zeit auf Facebook. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Negativ-Zertifikate der neuen Stasi als besonders werbewirksam für die Gescholtenen erweisen. So funktioniert Zensur nämlich stets beim kritischen Publikum: Sie erreicht das Gegenteil vom Beabsichtigten.

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