Die Bundewehr wirbt derzeit deutlich vermehrt gezielt in Schulen. Auch hier geht es letztlich um Kriegstüchtigkeit. Mit der Druschba-Silbermedaille, erhältlich nur bei COMPACT, setzten Sie ein sichtbares Zeichen gegen jede Kriegsvorbereitung und für die Freundschaft mit Russland. Hier mehr erfahren.

    Eine Kleine Anfrage der Bundestag-Linken bringt es an den Tag: Die Bundewehr hat Besuche an Schulen und Hochschulen in den vergangenen Jahren verdoppelt, nämlich von 2.558 Auftritten im Jahr 2021 auf 5.527 in den vergangenen zwölf Monaten.

    Zur Begründung heißt es, man wolle junge Leute über Sicherheitspolitik informieren. Allerdings fällt selbst dem Spiegel auf: „Angesichts der Personalprobleme der Bundeswehr und vor dem Hintergrund des neu gestarteten Wehrdienstes liegt jedoch der Verdacht nahe, dass es sich vor allem um einen Werbefeldzug handelt.“ Nicole Grohlke, Bundestagsabgeordnete der Linken, kritisiert eine „Militarisierung der Bildung“.

    Alles für die Eskalation!

    Gleichzeitig gehen in diesen Tagen die Wehrpflicht-Fragebögen an junge Deutsche des Jahrgangs 2008. Wer 18 Jahre alt ist, erhält Post aus dem Verteidigungsministerium – ein Fragebogen, der offiziell der „Erfassung der Bereitschaft zum Wehrdienst“ dient. Natürlich ist auch dies ein weiterer Schritt hin zu einer Vorbereitung auf militärische Eskalationen.

    Betroffen sind zunächst alle jungen Männer, die jetzt volljährig werden. Für sie ist das Ausfüllen des Fragebogens verpflichtend. Junge Frauen werden ebenfalls angeschrieben, können allerdings freiwillig antworten. Wer als Mann den Fragebogen ignoriert, muss mit einem Bußgeld rechnen. Grundlage dafür ist das neue Wehrdienstgesetz, das kürzlich Bundestag und Bundesrat passiert hat.

    Fragebogen: Was steht drin?

    Der Fragebogen wird digital ausgefüllt. Die Schreiben enthalten einen QR-Code, der direkt zu einem Onlineformular führt. Innerhalb eines Monats müssen die Antworten eingereicht werden. Inhaltlich beginnt es scheinbar harmlos. In zwölf Punkten werden persönliche Daten abgefragt: Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Führerschein, Sprachkenntnisse sowie körperliche Angaben wie Größe, Gewicht und eine Selbsteinschätzung der eigenen Fitness. Auch mögliche Schwerbehinderungen, frühere militärische Erfahrungen oder ein eventueller Wehrdienst in einem anderen Staat werden thematisiert.

    Im zweiten Teil wird es konkreter. Hier sollen die Angeschriebenen angeben, wie groß ihr Interesse an einem Dienst bei der Bundeswehr ist – auf einer Skala von 0 („kein Interesse“) bis 10 („sehr großes Interesse“). Außerdem wird gefragt, wie lange man sich einen Wehrdienst vorstellen kann, welche Teilstreitkraft bevorzugt wird (Heer, Marine oder Luftwaffe) und ab welchem Zeitpunkt ein Einstieg denkbar wäre.

    Offiziell heißt es, der Fragebogen diene lediglich der Datenerhebung. Das Verteidigungsministerium spricht von einem „Lage- und Datenbild“ über die Bereitschaft der jungen Generation. Gleichzeitig soll die Wehrerfassung und -überwachung, die mit dem Ende der Wehrpflicht 2011 faktisch abgeschafft wurde, wieder aufgebaut werden. Geplant sind bundesweit neue Musterungszentren und erweiterte Karrierecenter.

    Der politische Kontext ist eindeutig: Die Bundeswehr soll massiv wachsen. Bis 2035 ist eine Aufstockung der aktiven Truppe auf bis zu 270.000 Soldatinnen und Soldaten vorgesehen, hinzu kommen rund 200.000 Reservisten. Begründet wird dies mit der „veränderten Sicherheitslage“.

    Militärische Erziehung schreitet voran

    Dass bundesweit zuletzt tausende Schüler gegen die Wehrpflicht protestiert haben, zeigt, dass viele junge Menschen diese Entwicklung nicht als neutrale Verwaltungsmaßnahme wahrnehmen. Der Fragebogen steht symbolisch für eine Politik, die auf militärische Aufrüstung und Vorbereitung setzt und junge Menschen frühzeitig in dieses Denken einbindet.

    Wer jede Form von Kriegsvorbereitung ablehnt, muss diesen Schritt als Warnsignal verstehen. Mit der Druschba-Silbermedaille, erhältlich nur bei COMPACT, setzten Sie ein sichtbares Zeichen. Hier bestellen.

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