Linksfaschisten fordern Gewalt gegen Trauernde von Köthen

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Gestern demonstrierten Linksfaschisten in Köthen gegen den Trauermarsch für Markus. Dabei forderten sie „Prügelstrafe für Nazis“. Politik und Medien schweigen wieder.

Es war ein friedlicher Trauermarsch: Gestern Abend zogen 2500 Personen durch die kleine Ortschaft Köthen in Sachsen-Anhalt, um ihr Mitgefühl mit dem verstorbenen Markus (22) kundzutun (COMPACT berichtete).

Dem gegenüber stand vor dem Bahnhof eine Demonstration linker „Aktivisten“, wie das ZDF sie verharmlosend nannte. Die hatten sich seit Mittag über soziale Netzwerke verabredet. Ein frontales Transparent-Motto lautete: „Prügelstrafe für Nazis“. Dazu eine Grafik, die einen Tritt in die Magengrube zeigt (s. Foto). Das heißt: Ein Marsch von Trauernden, die keine Parolen brüllen, niemanden angriffen oder beschimpfen, werden per se als „Nazis“ denunziert und der Prügelstrafe für würdig befunden. Gerne auch mit Tritt in den Magen.

Dieses Transparent ist ein direkter Aufruf zur Gewalt. Zum Terror gegenüber gewaltlosen Teilnehmern. Außerdem verstoßen die Linksradikalen mit dieser Forderung eindeutig gegen das Grundgesetz, das körperliche Strafen ausdrücklich untersagt. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit zählt nämlich zu den Grundrechten:

Art 2 (2): „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“

Dadurch, dass sie eine Menschengruppe als „Nazis“ bezeichnen, versuchen Linke und Antifa die Mißachtung von Persönlichkeitsrrechten zu „rechtfertigen“: Der „Nazi“-Begriff wird – wie einst das Unwort „Untermensch“ – zur Legimitation, Mitbürger zu Freiwild zu erklären. Wie gesagt: Politik und Medien schweigen, zeigen damit ihr Einverständnis zum faschistoiden Terror, zur Aberkennung von Grundrechten.

Noch einen Schritt weiter geht freilich der Spiegel: Der schweigt nicht nur, der fordert sogar solches verhalten. Dort verkündet eine Kolumnistin kürzlich: „Widerstand gegen rechts – Es kann nicht genug Antifa geben“. In dem Text werden Konservative als verkleidete „Nazis“ denunziert, womit sie das – wörtlich – „Handwerk“ der Antifa für wünschenswert erklärt. Denn die verkappten Nazis warten angeblich nur auf Vorwände, um Linke gewaltsam zu traktieren. So legimiert der Artikel jede Antifa-Brutalität als Präentivschlag.

Haarsträubender Höhepunkt: „Die Antifa leistet in Deutschland einen ganzen Haufen Bildungs-, Informations- und Mobilisierungsarbeit, die dazu beiträgt, dass es in diesem Land nicht noch düsterer wird“. Bildungsarbeit? So wie den Augsburger Reiseführer zur AfD-Konferenz, wo über Angriffsziele (mit Adress-Leaking) und Techniken zur Zerstörung und Körperverletzung informiert wurde?

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