Pop-Titan Dieter Bohlen hat sich grundsätzlich mit Demonstranten unter dem Motto «Gen Z regelt» solidarisiert. Insbesondere in der Wehrpflicht-Frage kennt er keine Kompromisse. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang unbedingt unsere Spezialausgabe „Krieg gegen Russland“; gerade jetzt unverzichtbar! Hier mehr erfahren.

    Über die Krawalle in verschiedenen Städten am Wochenende versuchen Mainstream-Medien die durchaus gerechtfertigten Ansätze der Demonstranten zu verschleiern. Dieter Bohlen macht da nicht mit. Die lebende Pop-Legende hat eigens ein Video aufgenommen, das via Instagram rasende Verbreitung gefunden hat. Darin wendet er sich an junge Demo-Teilnehmer: „Ja, meine Freunde, es ist richtig, wenn euch der Kragen platzt und wenn ihr demonstrieren geht.“

    Leidenschaftlich gegen Krieg

    Unmissverständlich stärkt er ihnen vor allem beim Thema Wehrpflicht den Rücken: „Ich bin auch total gegen eine neue Wehrpflicht. Warum? Ich habe sechs Kinder, die würde ich niemals in den Krieg schicken.“ Sein eigener Vater sei als 18-Jähriger in den Krieg gezogen worden. Wenig später habe er dann Kriegsgefangenschaft durchleiden gemusst. Er sei „fast gestorben“, berichtet der erfolgreiche Produzent. Die Erlebnisse seines Vaters hätten auch ihn geprägt. Und beinahe flehentlich schiebt Bohlen in seinem Video nach: „Wofür sind diese Kriege gut? Für nichts!“

    Auch darüber hinaus kann der heute 72-Jährige den jungen Menschen folgen: „Natürlich habt ihr Angst um eure Zukunft. Mit Recht!“, so Bohlen. Die Politik setze Steuergelder falsch ein. Die verantwortlichen Politiker verfügten über genug Geld, „aber wofür benutzen sie das?“ Bohlen: „Nicht, um es in die Schulen zu stecken. Nicht, um es in unsere Infrastruktur zu stecken.“ Unlängst sei er über die alte Rheinbrücke an der A1 bei Leverkusen gefahren. Weil die Brücke seit Jahren marode ist, habe er mit seinem Fahrzeug auf eine Waage gemusst. „Das ist doch in einem Land wie Deutschland unmöglich“, echauffiert er sich zurecht.

    Das Video hat bereits massive Verbreitung gefunden. Bohlen hat sich damit einmal mehr als Klar- und Querdenker erwiesen. Unlängst hatte er in einer Folge des Podcast Hopf & Kettner über die eigenschränkte Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik kritisiert: „Die Freiheit des Gedankens wird im Keim erstickt.“ Und zum Ukrainekrieg wurde er auch seinerzeit schon sehr deutlich: „Ich kriege zunehmend Angst, wenn ich lese, dass die Bundeswehr bereit sei, heute Nacht zu kämpfen und jeden Zentimeter NATO-Territorium zu verteidigen (…) Wir wollen Frieden, verdammte Scheiße!“

    Bohlen weiter: „Ich stehe doch gar nicht auf Putin, ich sag ja nicht, dass der irgendwie was richtig macht. Aber ich hab viele Fans in Russland. Du magst das Land vielleicht, weil du dort mal warst. Die Russen waren zu mir immer supernett, muss ich echt sagen. Also da gibt es, genau wie in Deutschland, Arschlöcher und ganz tolle Menschen. Dass wir Künstler jetzt quasi nicht mehr nach Russland dürfen, um da aufzutreten, das ist einfach ein Diktat.“

    Die Grünen verraten auch sich selbst

    Für Säbelrasseln gegen Russland hat Bohlen kein Verständnis. Er meint vielmehr, dass wir uns immer mehr in eine gefährliche Situation hineinbugsierten. „Wo sind die Grünen geblieben, die früher immer nur von Frieden und Friedenspartei geredet haben? Wo ist das alles geblieben? Da ging es nur um Frieden, das Wort Frieden. Und jetzt geht’s nur noch um das Wort Krieg! Wir brauchen zehn Milliarden für neue Bunker. Hey, warum müssen jetzt Bunker gebaut werden? Was haben die da vor? Da kriege ich doch Angst. Ich baue doch keine Bunker einfach nur aus Jux, sondern ich baue Bunker, wenn ich antizipiere, dass die irgendwie Krieg wollen. Ich meine, haben die Leute alle keine Geschichte mitbekommen?“

    Die Russen, so Bohlen, hätten ein „Arsenal von etlichen hunderten von Atombomben, wo fast jede Atombombe fast ganz Deutschland ausrotten könnte, und sie glauben: Nee, die machen das nicht, Putin geht einfach so unter und unterwirft sich der Ukraine. Ich meine, das ist doch Quatsch.“

    Bohlen will Frieden und keinen „Krieg gegen Russland“. So lautet der Titel unserer Spezialausgabe, die wichtige und im Mainstream verschwiegene Hintergründe zu diesem Thema liefert. Hier bestellen.

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