Nach dem Drohnen-Märchen gibt es jetzt den nächsten Aufreger: In der Nacht zu Sonntag raste angeblich ein Auto durch die Absperrungen des Frankfurter Flughafens. Die ersten Medien vermuten bereits einen Bezug nach Russland. Nur: Bisher fehlt sowohl von dem Wagen, als auch von den Insassen, jede Spur. Dubios. Und durchschaubar. Doch wir halten dagegen: Mit unserer Druschba-Silbermedaille als Zeichen für den Frieden und einem Bekenntnis zur deutsch-russischen Verständigung. Hier mehr erfahren.

    Gegen 23.00 Uhr entdeckten Sicherheitsmitarbeiter im Bereich der Polygraphstraße, nahe der Ortschaft Freiroda (Schkeuditz, Landkreis Nordsachsen) ein Loch im Flughafenzaun. Sofort wurde Großalarm ausgegeben. Die Vermutung: Ein Fahrzeug könnte auf das Rollfeld gelangt sein. Möglicherweise sei es in Richtung der drei russischen Antonow-Flugzeuge gefahren, die seit Verhängung der Russland-Sanktionen im Februar 2022 den Flughafen Leipzig / Halle nicht mehr verlassen können.

    Doch abgesehen von der Frage, was für ein Interesse jemand hätte, zu diesen nun über vier Jahre geparkten Flugzeugen zu rasen, wird der gesamte Vorfall noch dubioser: Denn obwohl unverzüglich hunderte Polizisten mobilisiert wurden, die das gesamte Flughafen-Gelände unter die Lupe nahmen, im Nord-Teil wurde sogar der Flugverkehr unterbrochen, konnte bisher nichts gefunden werden. Kein illegal eingedrungenes Fahrzeug und auch keine Personen.

    Ähnlichkeiten zu dubiosem Drohnen-Vorfall

    Zwar wollen die Behörden am heutigen Sonntag die Suche fortsetzen, doch nach dem merkwürdigen Vorfall Anfang August 2026, bei dem ein Busfahrer eine angeblich vom russischen Geheimdienst gesteuerte Sprengstoff-Drohne per Fußkick stoppen konnte, scheint auch die neue Geschichte ein Baustein zu sein, um – obwohl keinerlei Motiv erkennbar wäre – weiter an der Story der russischen Sabotage zu basteln. Unterschwellig versuchen die Mainstream-Medien bereits, beim angeblichen Flughafenzaun-Durchbruch einen Bezug nach Moskau herzustellen. In den nächsten Tagen werden dann wohl erneut Politiker das Ergebnis der Untersuchungen mitteilen und eine Spur nach Russland konstruieren.

    Tatsächlich herrscht mittlerweile eine beispiellose Hysterie: Sobald irgendwo ein Zwischenfall an einem Flughafen stattfindet, solche Vorfälle hat es in den letzten Jahrzehnten regelmäßig gegeben, wird Terrorismus-Alarm ausgerufen und reflexartig der Zeigefinger gen Osten gestreckt. Ein zwar durchschaubares, aber brandgefährliches Treiben, was jederzeit zu weiteren Eskalationen führen kann. Insbesondere durch die unverantwortliche Aggressions- und Sanktionspolitik der Bundesregierung.


    Russland-Panik und Kriegstreiberei? Wir halten dagegen: Mit unserer Druschba-Silbermedaille als Zeichen für den Frieden und einem Bekenntnis zur deutsch-russischen Verständigung. Hier mehr erfahren.

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