O’zapft is! Auf der Wiesn wollen die «Bedienungen gegen Rechts» die Gesinnung ihrer Gäste prüfen. So wird den Leuten das Feiern vermiest! Lieber auf Blau setzen: Der Patrioten-Schmuckrahmen mit den Silbermedaillen Weidel, Höcke, Chrupalla und Siegmund ist fast ausverkauft. Hier noch ein Exemplar sichern.

    Noch bis zum 4. Oktober feiern Millionen auf dem Münchner Oktoberfest. Auf der Wiesn, dem größten deutschen Volksfest, herrscht ausgelassenen Stimmung – mit Fahrgeschäften, Trachten, allerlei Schmankerln und natürlich viel Bier in den Zelten der Münchner Brauereien. Dort sind politische Einstellungen erst mal egal – Hauptsache, die Stimmung ist gut.

    Doch ein paar Kellnerinnen und Kellnern scheint diese Lockerheit nicht zu passen. «Wir erleben seit Jahren, dass Dinge wieder sagbarer werden», beschwert sich eine Kellnerin gegenüber der Münchner TZ. Was genau sie damit meint, sagt sie nicht. Vielleicht, weil sie es selbst nicht genau weiß. Kontextlos ist ihre jedoch Aussage nicht. Die Dame gehört nämlich zur Initiative «Bedienungen gegen Rechts».

    Attentat als Anlass

    Diese Truppe steht laut Instagram gegen «Rassismus, Menschenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit und rechte Hetze» . Mehr als 100 Bedienungen sollen sich der Dirndl- und Trachten-Antifa bereits angeschlossen haben. Anlass zur Gründung war das Oktoberfestattentat vom 26. September 1980, das angeblich von dem 21-jährigen Studenten Gundolf Köhler, der in der rechten Szene verkehrte, begangen worden sein soll und ihn selbst sowie 13 weitere Menschen in den Tod riss, 221 wurden verletzt.

    Die Bundesanwaltschaft stufte die Tat 2020 nach erneuten Ermittlungen als rechtsextremistisch motiviert ein. Wie fragwürdig die offizielle Theorie ist und welche sonstigen Spuren, die in eine ganz andere Richtung führen, es noch gibt, haben wir in COMPACT-Spezial «Attentate des Tiefen Staates» ausführlich dargelegt.

    Einen Bombenanschlag mit jedem provokanten Gespräch oder frechen Spruch in Verbindung zu bringen, ist schon ziemlich abenteuerlich – zumal Alkohol bekanntermaßen die Zunge löst. Dabei fehlt es auf der Wiesn nicht einmal an Verboten. Die Oktoberfestverordnung untersagt ausdrücklich «rassistische, fremdenfeindliche, queerfeindliche, sexistische und extremistische» Parolen. Wer Gäste belästigt, fliegt. Wer zupackt, macht sich strafbar. Das Hausrecht der Wirte gilt.

    Die Wiesn ist trotzdem derb – damit muss sich jeder Besucher abfinden. Wenn den Gästen jetzt auch noch «Antifaschisten» in Dirndl und Tracht im Festzelt auf den Keks gehen, geht die Partystimmung komplett flöten.

    Jetzt auf Blau setzen: Der Patrioten-Schmuckrahmen mit den Silbermedaillen Weidel, Höcke, Chrupalla und Siegmund ist fast ausverkauft. Hier noch ein Exemplar sichern.

    Kommentare sind deaktiviert.