Es wird immer enger für die Altparteien, die AfD zieht davon. Wenige Tage nach dem Paukenschlag von Sachsen-Anhalt kommt nun der nächste Kracher: Im Osten ziehen die Blauen endgültig davon. Es ist Zeit für eine Wende. Wir liefern die Alice-Weidel-Kanzlermedaille in feinstem Silber. Nur erhältlich bei COMPACT! Hier mehr erfahren.

    Die politische Stimmung in Deutschen verschiebt sich weiter und weiter zugunsten der AfD. Besonders deutlich zeigt sich das im Osten der Republik: Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage käme die blaue Partei dort bei einer Bundestagswahl auf atemberauende 45 Prozent. Damit liegt sie weit vor allen anderen politischen Kräften. Das heißt: Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt war keineswegs ein „Ausrutscher“, sondern diese Zahlen sind in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Brandenburg ebenso möglich.

    Auf Platz zwei folgt die Linke mit 15 Prozent. Noch vor Jahren war sie die Ostpartei. Auch diese Zeiten sind vorbei. Die CDU erreicht lediglich zwölf Prozent. SPD und Grüne liegen jeweils bei neun Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kommt auf fünf Prozent.

    Blau auf Siegeszug

    Auch bundesweit kann die AfD zulegen. Sie erreicht 29 Prozent und liegt damit meilenweit vor der Union, die jetzt erstmals unter die 20-Prozent-Marke gerutscht ist.

    Die neue Befragung gibt auch Aufschluss über die Motive der AfD-Wähler. Für 34 Prozent steht die Überzeugung im Vordergrund, dass die Partei die Interessen der deutschen Bevölkerung am besten vertrete. Für weitere 22 Prozent ist vor allem die grundsätzliche Unzufriedenheit mit dem gegenwärtigen politischen System ausschlaggebend. 21 Prozent nennen ihre Unzufriedenheit mit der Bundesregierung als wichtigsten Grund für ihre Wahlentscheidung.

    Die Zahlen belegen damit auch eine breite inhaltliche Zustimmung zur AfD. Ein erheblicher Teil ihrer Anhängerschaft verbindet die Wahl der Partei aber auch mit Protest und Unzufriedenheit gegenüber dem politischen Establishment.

    Merz: 85 Prozent sind unzufrieden

    Besonders schlecht fällt das Urteil über Bundeskanzler Friedrich Merz aus. Lediglich 13 Prozent der Befragten äußern sich zufrieden mit seiner bisherigen Arbeit. Dem stehen 85 Prozent gegenüber, die mit seiner Amtsführung unzufrieden sind. In den ostdeutschen Bundesländern bewerten nur sieben Prozent die Arbeit des Kanzlers positiv. Im Westen der BRD sind es  noch 15 Prozent. Gleichzeitig äußern sich im Osten 91 Prozent unzufrieden mit Merz, im Westen liegt dieser Anteil bei 83 Prozent.

    Mehr als die Hälfte der Deutschen sieht derzeit keine politische Kraft, der sie die Lösung der wichtigsten Probleme des Landes zutraut. 55 Prozent geben an, keiner Partei entsprechende Fähigkeiten zuzuschreiben. Unter den Parteien liegt die AfD mit 13 Prozent an der Spitze.

    Das Ergebnis macht deutlich, wie groß die politische Distanz vieler Bürger inzwischen ist. Selbst die Parteien mit den höheren Zustimmungswerten können nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Bevölkerung davon überzeugen, die anstehenden Probleme tatsächlich lösen zu können.

    Forsa führte seine Erhebung zwischen dem 1. und dem 7. September durch. Die Meinungsumfrage dürfte den Altparteien nochmals einen Panikschub verschaffen. Sie haben ihn sich redlich verdient.

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