Für Didi sind Andersdenkende Ungeziefer. Der Mann, der einst vor der SED floh, stellt sich heute auf die Seite jener, die das Volk bekämpfen. Mit der Meinungsfreiheit sieht es eher trüb aus. Wir von COMPACT freuen uns über eine erste AfD-Regierung. Im Comic «Uli rettet Deutschland» zeigen wir, wie wir uns das vorstellen. Hier mehr erfahren.
Didi Hallervorden sieht sich schon seit ein paar Jahren als großer Widerstandskämpfer und gibt jetzt auch Tipps zur Wahl. In einem TikTok-Video gab er folgenden Ratschlag:
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COMPACT unterstützen«Leute, ich bin ja sehr erfolgreich in der Schädlingsbekämpfung. Wie ich das mache? Ja, ich wähle einfach nicht AfD. Ja, versucht’s auch mal. Das hilft.»
Der einstige DDR-Flüchtling und heutige System-Komiker macht sich also zum Kammerjäger der Elite. AfD-Wähler sind für ihn demzufolge keine Bürger mehr, sondern Ungeziefer, das man ausrotten muss.
In einem anderen Video tönte er:
«Kleiner Tipp für Leute, die manchmal ihren Denkapparat benutzen. Einfach die rechte AfD mal links liegen lassen. Und der Gewinner? Deutschland.»
Und: «Keiner sollte so tief sinken, von dem Kakao, durch den die AfD uns zieht, auch noch zu trinken.»
Keine Reklame für Fritze
Solche Ausfälle sind mittlerweile keine Überraschung mehr. Schließlich hat sich Hallervorden im sachsen-anhaltinischen Wahlkampf bereitwillig Sven Schulze angedient – dem derzeitigen CDU-Ministerpräsidenten und direkten Gegner von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund.
Und das obwohl er von Kanzler Merz kein besonderer Fan ist und ihn sogar anzeigte. Insbesondere deswegen, weil der Umgang des Kanzlers mit Israel ihm nicht zusagt. Bei einem seiner Wahlkampfauftritte verkündete er:
«Ich würde, wenn das hier Bundesebene wäre, für Friedrich Merz keine Reklame machen, das ist hier bei Sven anders.»

Dabei könnte Hallervorden eigentlich wissen, wie es sich anfühlt, wenn der Staat den Bürger zum Feind erklärt. 1935 in Dessau geboren, Sohn eines Flugzeugkonstrukteurs, studierte er in Ost-Berlin Romanistik und verdiente sich als Dolmetscher und Touristenführer etwas dazu. Weil er ausländischen Gästen freimütig die Wahrheit über die DDR erzählte, lauschte die Stasi mit. Die Mikros waren in den Blumengestecken versteckt.
1958 flüchtete er schließlich über die damals noch offene Grenze, wurde allerdings nach seiner Flucht immer noch ausspioniert. Die Stasi hielt ihn für einen Agenten des französischen Geheimdienstes – vermutlich weil er vor seiner Flucht in den Westen als französischer Dolmetscher tätig war.
Aus dem frechen Antikommunisten wurde anschließend der Slapstick-König «Didi» der 70er und 80er und später der selbsternannte Querkopf und Friedenskämpfer. Doch wenn es gegen die AfD geht, wirft der Mann, der einst vor dem SED-Regime floh, alle Prinzipien über Bord.
Mit «Uli rettet Deutschland» legt COMPACT als erstes Medium einen Comic vor, der die erste AfD-Regierung vorstellt – konkret: die ersten Wochen eines Ministerpräsidenten Uli Siegmund in Sachsen-Anhalt. Witzig, satirisch, aber auch mit knallharten Informationen. Und: Dem Comic beigelegt ist ein A3-Poster, auf dem Uli den Sieg feiert. Passt auch in Ihre Lieblingskneipe, in den Pausenraum, ins Klassenzimmer! Hier bestellen.




