Rund 20 Personen aus zwei Großfamilien gingen jetzt mit Waffen mitten in der Innenstadt von Düren in Nordrhein-Westfalen brutal aufeinander los. Solange harte Strafen ausbleiben, regiert hier das Gesetz der Straße. Sollen wir uns an solche Straßenschlachten gewöhnen? Nicht mit uns! Das COMPACT-Spezialheft «Mädchen. Messer. Morde» zeigt schonungslos auf, was in diesem Lande los ist. Hier mehr erfahren.
Am Sonntagabend, 9. August 2026, kam es am Bonner Platz in der Innenstadt von Düren in Nordrhein-Westfalen zu einer brutalen Massenschlägerei mit rund 20 Beteiligten. Mit Äxten, Hämmern, Baseballschlägern, Stangen und anderen Schlagwerkzeugen gingen die Wahnsinnigen aufeinander los.
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COMPACT unterstützenZeugen riefen gegen 18:50 Uhr den Notruf. Als die Polizei mit einem Großaufgebot eintraf, hatten mutige Unbeteiligte Schlimmeres verhindert. Videos, die Anwohner filmten und die in den sozialen Medien kursieren, zeigen die Brutalität. Mehrere Personen sind bewaffnet, einige liegen am Boden, das Gekreische hört nicht auf. Auch auf am Boden Liegende wird eingeschlagen.
Nur zwei Festnahmen
Acht Menschen wurden verletzt – zwei davon schwer, sechs leicht. Sechs der Verletzten kamen in die umliegenden Krankenhäuser.
Nur zwei der Männer wurden schließlich festgenommen – ein 23-jähriger Mann aus Köln und ein 22-Jähriger aus Düren. Beide sind deutsche Staatsbürger und inzwischen wieder auf freiem Fuß. Ob eine bloße Gefährderansprache in diesem Fall wirklich ausreicht, bleibt fraglich.
Ein Polizeisprecher sagte gegenüber Bild, man ermittle auf Hochtouren, werte jetzt akribisch die Augenzeugen-Videos aus und werde dadurch sicher weitere Tatverdächtige ermitteln können. Man gehe davon aus, dass sich Personen aus zwei Großfamilien offenbar verabredet hatten und ein möglicherweise länger schwelender Streit brutal eskaliert sei.
Der Streit nahm seinen Anfang bei einer Geburtstagsfeier am Freitag. In der Nacht von Samstag auf Sonntag gerieten die beiden Gruppen verbal aneinander. Eine Seite zeigte die andere wegen Bedrohung an. Am Sonntagabend kochte der Streit dann endgültig über und endete in der brutalen Schlägerei.
Ein aufgebrachter Beteiligter schimpfte gegenüber SAT.1 wortreich auf die gegnerische Familie. Er gab an, schon seit dreißig Jahren in Deutschland zu leben. Nach seiner Auffassung gehörten die Angreifer allesamt abgeschoben.
Das passiert, wenn Großfamilien ihre Konflikte mit archaischen Methoden mitten in deutschen Städten austragen. Solange nicht eingegriffen wird und keine harten Strafen drohen, regiert hier das Gesetz der Straße. Die Polizei Düren sucht weiterhin Zeugen unter 02421/9490.
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