Die hochgradig bedenkliche Entwicklung der Meinungsfreiheit in Deutschland sorgt inzwischen auch international für Aufmerksamkeit. Besonders kritisch setzte sich jetzt die britische Traditionszeitung The Telegraph mit der Situation in unserem Land auseinander. Aufklärung ist wesentlich. Unser Paket „1.000 Seiten BRD-Diktatur“ (19,99 Euro statt 79,75 Euro) ist diesbezüglich besonders wichtig. Hier mehr erfahren.
In einem ausführlichen Beitrag zeichnet die britische Tageszeitung The Telegraph das Bild einer BRD, das von Ermittlungen wegen Äußerungen, Hausdurchsuchungen und zunehmenden staatlichen Eingriffen geprägt ist. Unter der Überschrift „Einblick in die dystopische Welt von Deutschlands hartem Vorgehen gegen die Meinungsfreiheit“ beschreibt der Telegraph zahlreiche Fälle, die erheblichen Zweifel am Zustand der freien Rede wecken. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Strafverfahren wegen Äußerungsdelikten, polizeiliche Maßnahmen sowie ein gesellschaftliches Klima, in dem Denunziation eine immer größere Rolle spielten. Da sollte man hellhörig werden…
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COMPACT unterstützenVerurteilungen wegen Nichtigkeiten
Zu Wort kommt beispielsweise der Historiker Dr. Dr. Rainer Zitelmann. Er berichtet, selbst ins Visier der Ermittlungsbehörden geraten zu sein, und zwar wegen eines läppischen Memes in sozialen Medien. Der Bericht verweist darauf, dass in den vergangenen Jahren Tausende Menschen allein wegen Meinungsäußerungen mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafen konfrontiert worden seien. Als weiteres Beispiel schildert der Telegraph den Fall des inzwischen verstorbenen Rentners Stefan Niehoff, der den früheren Vizekanzler Robert Habeck in einem sozialen Netzwerk als „Schwachkopf“ bezeichnet hatte und dafür zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
Der Bericht verweist außerdem auf einen deutlichen Anstieg von Verfahren nach den Paragrafen 86a und 188 des Strafgesetzbuches. Diese Entwicklung habe schließlich auch auf internationaler Ebene Aufmerksamkeit erregt. So leitete die UNO eine Untersuchung möglicher Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Deutschland ein. Die im Juli veröffentlichte Analyse der UN-Sonderberichterstatterin Irene Khan übte Kritik an deutschen Behörden und setzte sich insbesondere mit der Rolle des Bundesamtes für Verfassungsschutz auseinander.
Als weiteres Beispiel führt der Telegraph die Aktivistin Naomi Seibt an, die inzwischen in den Vereinigten Staaten lebt. Nach Angaben der Zeitung soll der Verfassungsschutz mehr als 1.000 Dokumente über sie gesammelt haben. Seibt führt dies auf ihre politische Nähe zur AfD sowie auf Kontakte zu Elon Musk zurück. „Offenbar hatten sie Angst davor, dass ich so etwas wie eine Brücke zwischen den AfD-Anhängern in Deutschland und der amerikanischen MAGA-Bewegung werden könnte“, sagte sie dem Telegraph.
Die Sache mit den Meldeportalen
Nach Auffassung der britischen Zeitung trägt auch die zunehmende Verbreitung staatlicher Meldeportale zur Entwicklung bei. Über diese Plattformen könnten Bürger mutmaßlich strafbare Online-Äußerungen melden. Zitelmann kritisierte diese Praxis gegenüber dem Blatt mit den Worten: „Wir haben mittlerweile Dutzende solcher Portale, auf denen man Leute für etwas denunzieren kann, das sie gesagt haben.“
Auch die AfD findet im Bericht Erwähnung. Der Telegraph schreibt, die Partei habe die steigende Zahl von Ermittlungen wegen Äußerungsdelikten politisch nutzen können. Gleichzeitig wertet das Blatt diese Entwicklung als Ausdruck einer tiefergehenden Debatte über den Zustand der Meinungsfreiheit und der demokratischen Kultur in Deutschland.
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