Stade! Kugeln! Tote! Sechs Mitarbeiter einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade wurden von einem Mann mit Migrationshintergrund erschossen. Motiv: Ein Sorgerechtsstreit. Indizien deuten auf eine Verbindung zum Miri-Clan hin. In COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde» dokumentieren wir ähnliche Fälle von Merkels Grenzöffnung bis heute. Hier mehr erfahren.

    Im niedersächsischen Stade, westlich von Hamburg, fielen am Montagmittag in einer Mutter-Kind-Wohngruppe mehrere Schüsse. Sechs Mitarbeiter – vier Frauen und zwei Männer – wurden kaltblütig erschossen. Täter Fatih G. ist ein 45-jähriger deutscher Staatsbürger türkischer Herkunft aus dem Raum Hannover. Besonders übel: Der Mann ist selbst Vater eines dreimonatigen Babys. Hintergrund der Tat ist ein Sorgerechtsstreit

    G. erschien zu einem sogenannten Hilfeplangespräch, das bewusst in großer Runde stattfinden sollte, weil er bereits polizeibekannt war und den Behörden als «auffällig» galt – vor allem wegen früherer Bedrohungen. Im Mittelpunkt stand ein erbitterter Sorgerechtsstreit. Zuvor war das Kind aus der Familie genommen worden und wurde nur unter strengen Auflagen der Mutter zurückgegeben.

    Mitglied des Miri-Clans?

    Allerdings sollte das Baby nicht in ihre Wohnung zurückkehren. Mutter und Kind wurden in besagter Jugendhilfeeinrichtung in Stade untergebracht. Kurz nach der Bluttat floh der 45-Jährige mit einem Auto. Die Polizei jagte den Wagen und stoppte die Flucht mit Schüssen auf die Reifen. Am Steuer saß eine 55-jährige Frau aus dem engen familiären Umfeld des Täters. Sie wurde ebenfalls festgenommen.

    Die Polizei fand am Tatort vier Leichen. Eine weitere schwer verletzte Person starb trotz verzweifelter Wiederbelebungsversuche noch vor Ort. Das sechste Opfer erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

    Der Täter soll in der Nähe von Hannover wohnen und zum berüchtigten Miri-Clan gehören, einer der bekanntesten arabisch-türkischen Großfamilien. Auf der Pressekonferenz stritten Polizei und Innenministerium allerdings jegliche Clan-Verbindung ab. Fest steht, dass Fatih G. keine Erlaubnis zum Mitführen einer Waffe hatte. Wie er an diese gelangte, ist bislang unklar. Welcher Art die Schusswaffe war, teilte die Polizei ebenfalls nicht mit. Das dreimonatige Baby und die Ex-Partnerin des Deutsch-Türken blieben unverletzt. Die Mutter wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.

    Dieser Vorfall ist erneuter Beleg dafür, dass in Teilen bestimmter Zuwanderergruppen aus dem arabischen oder türkischen Milieu keine Integration oder gar Assimilation stattgefunden hat. Trotz deutscher Staatsbürgerschaft bleiben Verhaltensmuster bestehen, die in unserem Land nichts zu suchen haben.

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