Linken-Politiker fordern ernsthaft, Körpergewicht ins Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz aufzunehmen. Als wäre Fettleibigkeit immer ein unveränderliches Schicksal, das man nicht beeinflussen könne. Die Erfindung neuer Opfergruppen geht immer weiter. Wenn Ihnen die Woken auch so auf den Zeiger gehen: Das Wörterbuch «Links – Deutsch / Deutsch – Links» entlarvt den ganzen Schmu. Hier mehr erfahren.

    Die Linke will das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) weiter aufblasen und Körpergewicht als neues geschütztes Merkmal einführen. Es reicht nicht, dass bereits Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Alter und sexuelle Identität geschützt sind. Nein, jetzt wird es noch verrückter.

    Sozialer Status, chronische Erkrankung, Elternschaft, Sprache und geschlechtliche Identität sollen ebenfalls aufgenommen werden, wenn es nach den Roten geht. Wie irre ist das? In der Bundestagsdebatte am 11. Juni 2026 hat Maik Brückner (Die Linke) dies bekräftigt: „Armut, Sprache, Elternschaft, geschlechtliche Identität oder Körpergewicht sind bislang keine geschützten Merkmale. Sie müssen endlich im AGG ergänzt werden“.

    „Körpergewicht“ als eigenes Merkmal?

    Ähnliche Forderungen gibt es schon länger von Verbänden wie der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung (GgG), die „Körpergewicht“ als eigenes Merkmal ins AGG aufnehmen wollen. In einer Stellungnahme auf ihrer Seite heißt es:

    „Das Merkmal „Körpergewicht“ muss daher – ggf. auch als Regelbeispiel für ein Merkmal
„körperliches Erscheinungsbild“

    Ausdrücklich im Gesetzestext genannt werden: Dies sendet ein Signal an Betroffene, sorgt für eine Verbreitung des Wissens über die Mechanismen von Gewichtsdiskriminierung in Verwaltung und Gerichten und bildet die Grundlage für eine entsprechende Beratungskompetenz in Antidiskriminierungsberatungsstellen.“

    In der Stellungnahme wird weiter ausgeführt, dass es inkonsequent sei, Hochgewicht trotz seiner engen Nähe zum von Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG geschützten Merkmal der Behinderung rechtlich vollkommen schutzlos zu lassen. Dies widerspreche nicht nur der Historie des Merkmals, sondern auch der starken sozialen Hierarchisierungskraft, die es entfalte, sowie der gesellschaftlichen Unterdrückung, der hochgewichtige Menschen tagtäglich ausgesetzt seien.

    Das heißt im Klartext: Dicke Menschen werden unterdrückt. Als wäre Fettleibigkeit immer ein unveränderliches Schicksal, das man nicht beeinflussen könne, und als würden Übergewichtige generell wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Ist das jetzt die nächste Stufe der Opferhierarchie? Wer am meisten isst, soll am meisten geschützt werden?

    Die AfD zieht die einzig konsequente Konsequenz und stellt das gesamte AGG in Frage. Stephan Brandner forderte in derselben Sitzung die komplette Abschaffung des Gesetzes und der Antidiskriminierungsstelle:

    „Schaffen wir das AGG und die Antidiskriminierungsstelle ab.“

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