Henry Nowak verblutet auf dem Asphalt von Southampton, während die Beamten ihm Handschellen anlegen. Jetzt kommt heraus: Die Polizei versuchte, öffentliche Kritik als «Desinformation» zu diffamieren und hatte das Opfer zum Aggressor erklärt. In COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde» analysieren wir, wie es so weit kommen konnte. Eine verheerende Bilanz der Politik der offenen Grenzen! Hier mehr erfahren.

    Der Fall Henry Nowak ( 18) hält Großbritannien seit Monaten in Atem. Der 18-jährige polnisch-britische Student wurde in der Nacht auf den 4. Dezember 2025 auf der Belmont Road in Southampton von Vickrum Digwa fünfmal mit einem 21 Zentimeter langen Sikh-Ritualmesser niedergestochen. Als die Polizei eintraf, legte sie nicht den Täter in Handschellen, sondern das sterbende Opfer. Digwas Familie hatte den Notruf getätigt und Nowak als Aggressor denunziert. Nowaks letzte Worte:

    «Ich kann nicht atmen.»

    Am 28. Mai 2026 verurteilte ein Geschworenengericht Digwa wegen Mordes zu lebenslanger Haft, Mindeststrafe 21 Jahre. Nun kommt ans Licht, was hinter den Kulissen geschah.

    Die Lügen der Polizei

    Die Sunday Times enthüllte am Wochenende: Hampshire Constabulary, die für Southampton zuständige Polizeibehörde, plante während des laufenden Prozesses eine öffentliche Erklärung gegen angebliche «Desinformation» im Internet herauszugeben.

    Die Polizei hatte nach eigenen Angaben «erhebliche» Mengen an Falschinformationen online festgestellt, darunter Aufrufe, prozessrelevante Informationen zu teilen, bevor sie vor Gericht geprüft worden waren. Die geplante Erklärung sollte die Öffentlichkeit daran erinnern, wie ein Gerichtsverfahren funktioniert, und ankündigen, dass die Polizei Fragen erst nach Abschluss des Prozesses beantworten werde.

    Mord: Wird diese Migranten-Familie verschont?

    Der Crown Prosecution Service (Staatsanwaltschaft) stoppte die Aktion. Er warnte die Polizei schriftlich: Jede Intervention könnte die «Integrität» des laufenden Verfahrens gefährden und den Prozess zum Kollaps bringen. Die Polizei gab nach. Eine Sprecherin erklärte später: «Die Absicht der Erklärung war, die Öffentlichkeit daran zu erinnern, dass laufende Gerichtsverfahren existieren und dass das Gesetz klar ist, dass nichts veröffentlicht werden darf, das den Prozess gefährden könnte.»

    Doch damit nicht genug: Bereits am Tag nach dem Mord veröffentlichte die Hampshire-Polizei eine offizielle Pressemitteilung, kein interner Einsatzbericht, sondern eine nach außen gerichtete Erklärung, die unkritisch Digwas Version übernahm:

    «Es wurde berichtet, dass zwei Männer von einem unbekannten Mann angegriffen wurden.»

    Ein späterer Entwurf ging noch weiter und implizierte, Nowak habe sowohl Digwa als auch dessen Bruder angegriffen. Das zu einem Zeitpunkt, als die Beamten bereits wussten, dass Digwas Darstellung eine Lüge war: Zwei Tage nach der Tat hatten Ermittler Digwa heimlich in einem Polizeiwagen belauscht, wie er seinem Bruder auf Punjabi gestand, Nowak gestochen zu haben, von rassistischen Beleidigungen kein Wort. Erst nach dem vehementen Protest der Familie Nowak änderte die Polizei die Formulierung.

    Keine Konsequenzen

    Das Independent Office for Police Conduct, die unabhängige Beschwerde- und Kontrollbehörde für die Polizei in England und Wales, untersucht derzeit das Verhalten der Beamten, insbesondere die Entscheidung, Nowak in Handschellen zu legen, während er verblutet. Bis heute wurden keine der beteiligten Beamten suspendiert oder disziplinarisch zur Rechenschaft gezogen. Der Attorney General prüft zudem, ob Digwas Mindeststrafe von 21 Jahren zu gering ist.

    Der Attorney General ist der oberste Staatsanwalt der britischen Regierung, vergleichbar mit dem deutschen Generalbundesanwalt, aber mit weitergehenden Befugnissen. Er kann Urteile, die er für zu milde hält, zur Überprüfung an den Court of Appeal (vergleichbar mit deutschem Oberlandesgericht) verweisen. Derzeit ist das Patricia Ferguson von der Labour-Regierung unter Keir Starmer.

    Die etablierten Parteien haben diesen Zuständen durch ihre Politik der offenen Grenzen auch bei uns den Nährboden bereitet. In COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde» analysieren wir die Gewalt und ziehen eine verheerende Bilanz der letzten zehn Jahre. Hier bestellen.

     

     

     

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