Tino Chrupalla hat sich schützend vor alternative Medien gestellt und deren Rolle als Korrektiv gegenüber öffentlich-rechtlichen Formaten unterstrichen. Sichern Sie sich jetzt die Friedensmedaille „Tino Chrupalla“ in Silber, nur erhältlich bei COMPACT. Hier mehr erfahren.
In einem sehr interessanten Interview hat der Youtuber Deniz Karabag, ehemaliger Fallschirmjäger der Bundeswehr mit Auslandserfahrung sowie höchst erfolgreich auf Tictoc, den AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla zu wesentlichen Themen unserer Zeit befragt. Dabei ging es auch um die Rolle alternativer Medien in der Bundesrepublik Deutschland.
„Lachhaftes Schauspiel“
Tino Chrupalla führte in diesem Zusammenhang aus: „Die Rezepte der Medien gegen die AfD haben bislang nicht gegriffen, das ist erkennbar. Nazi-Keule, Rassismusvorwurf – so etwas nutzt sich immer ab. Das habe ich immer schon gesagt. Deswegen hatte ich ja auch an die Medien appelliert: Macht genau so bitte weiter mit uns!“
Chrupalla dann: „Mein Eindruck ist: Die öffentlich-rechtlichen Medien suchen gerade nach einem neuen Weg. Die Keulen funktionieren nicht mehr, man versucht dennoch, uns möglichst wenig einzuladen. Es ist ja auch bezeichnend, was man in diesen Talk-Shows so erlebt: Man bestätigt sich selbst und lädt etwa gleichgesinnte Journalisten ein, um sich gegenseitig zu bestätigen. Es ist ein Schauspiel, das lachhaft ist. Und das durchschauen auch immer mehr Bürger.“
Für alternative Medien findet Tino Chrupalla durchweg positive Worte: „Sie haben die interessanteren Gäste, auch wesentlich interessantere politische Diskussionen, und das ist für die Öffentlich-Rechtlichen ein Riesenproblem.“ Ob er vor seinen Auftritten bei Lanz, Illner, Maischberger und Co. wegen der zu erwartenden Anfeindungen außergewöhnlich angespannt wäre?
Chrupalla: „Das alles ist ein Training und auch ein Schauspiel. Um so länger man das macht, desto ruhiger ist man. Natürlich habe ich immer auch ein bisschen Lampenfieber, aber das ist auch gut so. Man sollte nicht mit Hochmut in so eine Sendung gehen, sondern immer auch mit einer gewissen Demut und immer auch seine Freundlichkeit bewahren.“
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Karabag fragt den AfD-Chef im weiteren Verlauf: „COMPACT hat man versucht, zu verbieten, auch anderen Medien hat man angegriffen, etwa RT.de. Würde die AfD auch so vorgehen?“
Tino Chrualla: „Wir sehen, dass die alternativen Medien einen absoluten Nutzen haben – und zwar nicht einen Nutzen für eine bestimmte Partei, sondern als Korrektiv zu den Staatsmedien, die ja eigentlich – siehe Staatsvetrag – für eine objektive Berichterstattung zu sorgen hätten. Das passiert aber ja nicht. Und deswegen ist die Korrektiv-Rolle der alternativen Medien so wichtig. Es geht uns ja auch gar nicht darum, dass wir Medien haben wollen, die uns lobhudeln. Im Gegenteil: Um besser zu werden, brauchen wir auch Kritik, konstruktive Kritik.“
Und dann: „Sie haben COMPACT abgesprochen, Sie haben RT angesprochen. Es ist ein Unding, dass man solche Formate verbietet, noch dazu mit Unterstellungen, die nicht gerechtfertigt sind.“
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