Die erneuten Boykott- und Ausgrenzungsattacken des Chefs der Rossmann-Kette gegen Björn Höcke und die AfD lassen tief blicken. Es ist zu empfehlen, genau hinzusehen, welche Firmen hier auf Zensur und Bekämpfung anderer Meinungen setzen. Es gilt auch, Solidarität zu zeigen. Unser Höcke-Taler im feinsten Silber steht dafür. Hier mehr erfahren.

    Nicht zum ersten Mal mischt sich Raoul Roßmann, Erbe und Chef der Drogeriekette Rossmann, lautstark in gesellschaftliche Debatten ein und attackiert dabei erneut die AfD. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung hat er sein Verständnis von UnsereDemokratie nochmals zugespitzt: Mit Björn Höcke würde er sich nicht an einen Tisch setzen. Und:

    „Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen.“

    Rossmann gefällt sich in der Position der dicken Hose und gibt sich als Brandmauer-Hardliner. In der Vergangenheit boykottierte sein Unternehmen Tesla, weil ihm Elon Musk nicht in den Kram passt. Das ist die typische Mischung aus moralischer Überheblichkeit und politischer Einmischung, die man bei manchen Großunternehmern immer öfter sieht: Man boykottiert politisch missliebige Firmen, man verweigert den Dialog, und man setzt auf Belehrungen.

    Wer Kunden mit Boykott-Aufrufen und Lagerdenken bekämpft, nur weil sie eine andere Partei wählen als man selbst, der betreibt genau die Spaltung, die er kritisiert. Das Problem ist die unerträgliche Arroganz einer kleinen Elite, die glaubt, sie dürfe den Bürgern und gewählten Vertretern vorschreiben, was noch sagbar und erlaubt ist. Rossmann zeigt einmal mehr: Die Brandmauer ist kein Schutz der Demokratie – sie ist ein Instrument, um Andersdenkende aus dem öffentlichen Raum auszuschließen. Und genau diese Anmaßung stößt bei immer mehr Menschen auf Ablehnung.

    Die Gratismutigen

    Mehrere Unternehmen verteidigen die Brandmauer bis zur letzten Patrone. Offensichtlich wollen sie keine AfD-Wähler als Kunden haben. Einige Firmen waren Ende November 2025 mit großem Getöse aus dem Verband Die Familienunternehmer ausgetreten, weil dieser – kurzzeitig – auch die AfD zu Gesprächen einladen wollte.

    ◼️ Melitta: Der Kaffeehersteller reagierte im November 2025 «betroffen» auf die zeitweise Gesprächsbereitschaft des Verbandes gegenüber der AfD und trat aus.

    ◼️ Bahlsen: Seit über 130 Jahren stellt das Familienunternehmen mit Sitz in Hannover Gebäck her. Im Sommer 2024 schloss sich Bahlsen zusammen mit rund 50 anderen Firmen der Anti-AfD-Kampagne «Made by Vielfalt» an.

    ◼️ Vorwerk: Der Haushaltsgerätehersteller verließ den Verband und erklärte: «Für uns gilt unverändert: Die Positionierung von Unternehmen muss jederzeit klar auf demokratischen Grundwerten basieren.»

    ◼️ Fritz-Kola: Der Limonadenanbieter aus Hamburg beteiligte sich 2021 mit anderen lokalen Firmen, etwa dem FC Sankt Pauli, an der Kampagne «No hate – gemeinsam gegen Rechts» und warb Spenden für eine Aussteigerinitiative ein.

    ◼️ Deutsche Bank: Das größte deutsche Geldhaus kündigte dem Familienunternehmer-Verband nach dem kurzzeitigen AfD-Flirt die Räumlichkeiten. Schon Anfang 2024 positionierte man sich ausdrücklich gegen die AfD und unterstellte, sie bringe den «wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands».

    ◼️ BASF: Der deutsche Chemiegigant engagierte sich im Mai 2024 im Rahmen der Unternehmerallianz «Wir stehen für Werte» für «Vielfalt, Offenheit und Toleranz». Er forderte auf, bei Wahlen „ein Zeichen gegen Extremismus und Rassismus zu setzen».

    ◼️ Bayer: Der Pharma- und Agrarchemie-Riese macht sich spätestens seit 2018 für die LGBT- und Diversity-Ideologie stark. Unter dem Motto «Be You. Be Bayer» schrieb er «Vielfalt» als Unternehmenswert fest und bekannte sich in jüngster Zeit trotz Gegenwinds aus den USA dazu, «queerfreundlich» zu bleiben.

    ◼️ Deutsche Bahn: Finanzvorstand Levin Holle orakelte im Februar 2024: «Der Aufstieg der extremen Rechten stellt eine ernste Gefahr für unser Land dar.» Immer wieder werden ganze ICE-Garnituren in Regenbogenfarben bepinselt. Die linke Unternehmensberatung Unicepta zeichnete die DB dafür aus, dass sie sich schon früher als andere «gegen Rechts» positioniert hatte.

    ◼️ Deutsche Telekom: Im Januar 2024 trumpfte der Konzern mit der Kampagne «Licht an! Gegen Hass im Netz» auf, im Juni 2025 folgte das Videoprojekt «Augen auf!»

    ◼️ EDEKA: Der Lebensmittelhändler machte Anfang 2024 mit einer Anzeigenkampagne, die bei vielen Filialleitern nicht gut ankam, explizit gegen die AfD mobil. Motto: «Blau ist keine gute Wahl».

    ◼️ REWE: Im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 malte der Vorstand eine «große Gefahr von Rechts» an die Wand. Kurze Zeit später erneuerte Rewe sein Bekenntnis zu «Diversität» als «Teil der Unternehmenskultur».

    ◼️ Volkswagen: Im Februar 2024 war VW-Chef Oliver Blume prominentester Sprecher auf einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Wolfsburg. «Die Ziele der AfD stehen unseren Werten und Kerninteressen fundamental entgegen.»

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