Wieder wird die junge Journalistin Julia Ruhs für ihre Arbeit attackiert. Ihr Format Klar hatte sich zuletzt mit Islamismus in Deutschland befasst, Linke drehen seither am Rad. Sichern Sie sich ihr Buch „Links-grüne Meinungsmacht“, ehe auch dies noch ins Visier gerät. Hier mehr erfahren.

    In der vergangenen Woche lief im Bayerischen Rundfunk eine neue Folge der Sendereihe Klar, die sich in der Vergangenheit auch an Themen gewagt hatte, die ansonsten im Mainstream verbissen ausgeklammert werden. Nach kritischen Tönen zu Migration und Ausländer-Kriminalität wurde die junge Journalistin Julia Ruhs kurzerhand vom NDR gecancelt. Beim BR ist sie noch im Spiel. Noch! Denn um die neue Klar-Folge, die am Mittwoch vergangener Woche im dritten Programm des Bayerischen Fernsehens ausgestrahlt wurde, gibt es schon wieder reichlich Wirbel.

    „Für uns gilt die Scharia“

    Ruhs war für die Sendung mit dem Titel „Wo Islamisten Deutschland unterwandern“ in Berlin-Neukölln unterwegs und fing dabei höchst entlarvende Originaltöne ein. Ein junger Migrant sagte beispielsweise offen in ihr Mikro: „Für uns gilt die Scharia, deutsche Gesetze interessieren uns nicht.“ Die 32-jährige Ruhs sprach auch mit einer zwangsverheirateten Muslima und einem Pädagogen, der in Neukölln um Toleranz geworben hatte, aber doch drastisch scheiterte und anschließend bedroht worden ist („Auch Dich kriegt der IS!“).

    Um einige der Männer in Neukölln auch auf Arabisch befragen zu können, hatte die meinungsstrake Blondine ihren Kollegen Sami Alkomi dabei. Er wollte von einem Typen wissen: „Wenn etwas kollidiert, die deutschen Gesetze mit der Scharia, welche Seite wählst Du?“ Die Antwort erfolgt prompt: „Ich folge meiner Scharia, dem Koran. Deutschland interessiert mich da nicht. Nur meine Religion.“ Ein weiterer Mann mit dunklen Haaren mischt sich ein: „Natürlich gilt die Scharia!“

    Einer der Männer erklärt stolz die Regeln: „Ehebrecher werden gesteinigt bis zum Tod. Unverheiratete werden ausgepeitscht.“ Ein anderer wirft ein: „Nein, man wirft ihn vom höchsten Gebäude.“ Und die Frau? „Ihr Bruder müsste sie töten“, fügt er hinzu.

    Gedreht wurden auch Szenen an einer Grundschule in Neukölln, an der mehr als zwei Drittel der Kinder Migrationshintergrund haben. Die Einrichtung hatte kurz zuvor für Aufsehen gesorgt, weil dort während Ramadan muslimische Kinder nichtfastenden Mitschülern ihr Pausenbrot weggenommen hätten.

    Das Magazin Der Freitag spricht jetzt plötzlich von „Manipulation“ und greift die neue Klar-Sendung frontal in riesiger Aufmachung an. Bezeichnenderweise richtet sich die Kritik aber gar nicht gegen die erwähnten Skandal-Aussagen der aggressiven Typen mit Migrationshintergrund, sondern um die Filmerei in jener Neuköllner Schule. Eltern behaupten nun, eine Woche nach der Ausstrahlung, sie seien mit den Filmszenen so nicht einverstanden. Die jahrelange Integrationsarbeit der Einrichtung würde mit dieser Sendung zunichte gemacht.

    Manipulationsvorwurf läuft ins Leere

    Mittlerweile hat der Bayerische Rundfunk die Kinder verpixelt, sie sind nicht mehr zu sehen, ihre Aussagen allerdings noch zu hören. Ein Sprecher des Senders: „Nachdem einzelne Eltern ihre Zustimmung im Nachgang widerrufen haben, haben wir umgehend reagiert und entsprechende Szenen in unserem Film entfernt oder unkenntlich gemacht.“ Die Klar-Sendung sei nun „nur noch in der bearbeiteten Form abrufbar“.

    Der Bayerische Rundfunk stellt aber gleichzeitig klar, dass er die Eltern vor den Dreharbeiten sehr wohl einbezogen hatte und von einer Manipulation keine Rede sein könne: „Die Redaktion informierte die Schule von Beginn an klar über den Fokus der Dreharbeiten: Fasten im Ramadan als Konfliktthema auf dem Schulhof und die Bedeutung religiöser Toleranz“.

    Man wird hier das Gefühl nicht los, als seien diese Eltern nachträglich von linken Journalisten instrumentalisiert worden, um am Ende die Glaubwürdigkeit der Julia Ruhs zu erschüttern. Dabei sind die Aussagen der Sendung ja ganz und gar unumstritten und gut dokumentiert.

    Sichern Sie sich des Buch der Julia Ruhs „Links-grüne Meinungsmacht“, ehe auch dies noch ins Visier gerät. Hier bestellen.

    Kommentare sind deaktiviert.