„Sushi would be amazing“ – und plötzlich tritt der Chef des Weltwirtschaftsforums zurück. Was Børge Brende wirklich mit Jeffrey Epstein austauschte, geht weit über Davos hinaus. So viele prominente Persönlichkeiten sind in Epsteins dunkle Geschäfte verwickeln. Steigen Sie jetzt tiefer ein und fordern Sie unsere aktuelle März-Ausgabe mit dem Titelthema „Das System Epstein“ an. Es ist schockierend! Hier mehr erfahren.
In den schattigen Ecken von Jeffrey Epsteins mondänem New Yorker Stadthaus kamen einst mächtige Männer bei exquisiten Dinners zusammen – darunter auch der Mann, der seit 2017 als Präsident des World Economic Forum (WEF) amtierte. Sein Name: Børge Brende. Jetzt musste er seinen Hut nehmen – wegen Epstein.
Brende, ehemals norwegischer Außenminister, trat gestern von seinem Amt zurück. Offiziell spricht das WEF von einem Rücktritt „nach sorgfältiger Abwägung“ nach mehr als achteinhalb Jahren im Amt. Dabei hatte der Präsident des Weltwirtschaftsforums noch im November 2025 bestritten, sich mit Epstein getroffen zu haben.
Die Epstein-Akten belegen jedoch das Gegenteil, denn sie zeigen, dass Brende dreimal mit dem verurteilten Sexualstraftäter zum Abendessen verabredet war und Kontakt per E-Mail und SMS zu ihm pflegte. Am 16. September 2018 schrieb Epstein an Brende: „Davos kann die UN ersetzen, Cyber, Kryptogenetik, internationalen Koordination. Wie meine Arbeit bei der Trilateralen [Kommission].“ Also war der Plan, die UN abzuschalten und durch die Macht des Weltwirtschaftsforums weiter auszubauen.
Der Davos-Chef antwortete: „Wir brauchen eine neue globale Architektur. WEF ist einzigartig positioniert, öffentlich, privat.“
Ein bestimmter Typ Sushi?
Doch Brende und Epstein tauschten sich nicht über geschäftliche Ideen aus. Auch „Sushi“ war ein Thema. Und zu vermuten ist, dass es sich hier nicht um kulinarische Vorlieben handelt, sondern um bestimmte Typen junger Mädchen, wie wir in der März-Ausgabe von COMPACT („Das System Epstein“) zeigen.
Brende schrieb: „Sushi would be amazing“ – auf Deutsch: „Sushi wäre toll“; er freue sich auf das Treffen. Ein Assistent von Epstein antwortete, sie würden mit Sushi beginnen und Brende solle es ihn wissen lassen, wenn er einen bestimmten Typ favorisiere …
Aufgrund des großen öffentlichen Drucks gab Brende schließlich zu, Epstein im Jahr 2018 erstmals bei einem Abendessen in New York getroffen zu haben. Die Einladung dazu sei von dem ehemaligen norwegischen Vizepremierminister Terje Rød-Larsen, dem Ehemann von Mona Juul, gekommen.
Die norwegischen Verstrickungen sind eine der dichtesten in Europa: Epstein bedachte Mona Juuls Kinder mit je fünf Millionen Dollar in seinem Testament, was zu ihrer Suspendierung als Botschafterin und laufenden Korruptionsermittlungen führte.
Im Jahr 2019 soll es dann zwei weitere ähnliche Treffen gegeben haben. Auch Brende distanzierte sich natürlich von Epstein: „Hätte ich von seinem Hintergrund gewusst, hätte ich die ursprüngliche Einladung und alle weiteren Einladungen zu Abendessen oder andere Formen der Kommunikation abgelehnt.“
Als Übergangslösung ernannte der Stiftungsrat Alois Zwinggi, den bisherigen Managing Director, zum Interimspräsidenten und CEO des WEF. Das Gremium werde die Suche nach einem langfristigen Nachfolger unverzüglich einleiten, teilten die Co-Vorsitzenden André Hoffmann und Larry Fink mit.
Was bedeuten vermeintlich kulinarische Chiffren wie „Pizza“, „Thunfisch“, „Beef Jerky“ oder „Sushi“ in Epsteins Kommunikation? Diese und viele weitere Fragen rund um den Mega-Skandal beantworten wir in unserer druckfrischen März-Ausgabe mit dem Titelthema „Das System Epstein“. Wir legen offen, was Netzwerke aus Hochfinanz, Geheimdiensten und globalen Eliten im Verborgenen trieben – mit neuen Dokumenten. Hier bestellen.





