Schlottern dem Multimilliardär die Knie? Kurz vor einem der wichtigsten Gipfel zur Künstlichen Intelligenz holt die Vergangenheit den Microsoft-Gründer ein. Je mehr über die digitalen Zukunftsplanungen der globalen Eliten bekannt wird, desto häufiger führt die Spur der Tech-Netzwerke zu einem Namen: Epstein. Licht ins Dunkel, Feuer gegen das Schweigen: Das COMPACT-Sturmfeuerzeug steht für Klarheit und Standhaftigkeit, selbst dann, wenn der Wind stärker weht. Hier mehr erfahren.
Bill Gates sollte eigentlich beim aktuellen KI-Gipfel in Neu-Delhi vom 16. bis 20. Februar sprechen, einem Treffen, das als eines der wichtigsten Foren zur Regulierung und strategischen Nutzung künstlicher Intelligenz gilt. Dabei sind Indiens Premier Narendra Modi, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sowie führende Köpfe der Tech-Branche.
Darunter befindet sich Sam Altman, Chef von OpenAI und damit des Unternehmens hinter ChatGPT. Ebenfalls angekündigt ist Sundar Pichai, Vorstandsvorsitzender von Alphabet und oberster Lenker des Google-Konzerns, der mit eigenen KI-Systemen um die globale Technologieführerschaft konkurriert. Gates hingegen sagt seine Rede kurzfristig ab. Seine Stiftung erklärt, man wolle sicherstellen, dass
„der Fokus auf den zentralen Themen des Gipfels liegt.“
Nähere Gründe werden nicht genannt.
Mail aus dem Jahr 2013
Im Fokus steht eine E-Mail, die im Zuge jüngster Veröffentlichungen aus dem Verfahren gegen Jeffrey Epstein publik wurde. Die Unterlagen stammen aus dem Umfeld des US-Justizministeriums und enthalten Korrespondenz, die offenbar von Epstein an Bill Gates gerichtet war. Der genaue Wortlaut der Mail ist nicht bekannt.
Medienberichten zufolge werden darin Spannungen zwischen Gates und seiner damaligen Ehefrau sowie gescheiterte geschäftliche Kontakte, vor allem in der Tech-Branche, thematisiert.
2013 war für Microsoft eine Phase des strategischen Umbruchs. Der Konzern bewegte sich weg vom klassischen Windows-Geschäft und baute massiv auf Cloud-Infrastruktur, Datenmodelle und Plattformdienste. Azure (Cloud-Plattform von Microsoft) gewann an Bedeutung, die Grundlage für spätere KI-Strategien wurde gelegt.
Gates hatte seine Treffen mit Epstein bereits früher eingeräumt und als „großen Fehler“ bezeichnet. In einem Interview erklärte er: „Es war ein großer Fehler, Zeit mit ihm zu verbringen.“ Zugleich betonte er, es habe keine geschäftliche Partnerschaft gegeben.
Der Pädo und die Tech-Promis
Der Fall Jeffrey Epstein ist längst mehr als eine Sexskandal-Chronik. Die Akten zeigen, wie systematisch er sich in die Kreise hineindrängte, in denen digitale Zukunft, Forschungsgelder und politischer Einfluss ineinandergreifen. Einer der zentralen Knotenpunkte war dabei das MIT Media Lab, das als Brutstätte moderner Digitalforschung gilt und in Feldern wie KI, Robotik oder Datenanalyse seit Jahren Standards setzt.
Das Massachusetts Institute of Technology hat selbst in einem internen Faktenbericht aufgearbeitet, dass Epstein über Jahre als Spender und Besucher auftauchte und dass das Institut zwischen 2002 und 2017 insgesamt zehn Spenden in Höhe von über 850.000 Dollar von ihm erhielt. Zudem wurden hier von Epstein zahlreiche Konferenzen von KI-Forschern und Unternehmern durchgeführt.
Diese „Eintrittskarte“ war für Epstein mehr als Philanthropie, denn sie verschaffte ihm Nähe zu Forschern, Leitungsfiguren und Debatten, in denen die digitale Zukunft entworfen wurde.

Bei Bach bleibt es nicht bei Hörensagen, weil er die finanzielle Unterstützung selbst bestätigt hat. Nach Berichten über die jüngsten Aktenfreigaben handelte es sich nicht nur um projektbezogene Forschungshilfe, sondern um eine jahrelange Vollfinanzierung des Familienalltags, inklusive Miete, Flügen und Schulkosten. Bach wird mit dem Satz zitiert:
„Zwischen 2013 und 2019 finanzierte Epstein unseren Aufenthalt für eine vierköpfige Familie, einschließlich Umzug, Miete, Schulgeld und Krankenhauskosten.“
Gleichzeitig betonte er, es seien keine inhaltlichen Bedingungen an die Förderung geknüpft gewesen. Besonders belastend wirken aber E-Mails aus dem Jahr 2016. Darin diskutieren Bach und Epstein nicht nur über Lernen und Intelligenz, sondern auch über Gesellschaft, Genetik und Bevölkerungspolitik. Bach spekulierte über genetische Eingriffe in Entwicklungsprozesse und schrieb, der Klimawandel könne „eine gute Methode“ im Umgang mit Überbevölkerung sein.
Heute zieht er sich auf Distanz. Es seien, so seine Erklärung, nur „Gedankenexperimente“ gewesen.

In der Berichterstattung zu den „Tech-Elites in the Epstein Files“ werden unter anderem genannt: Reid Hoffman, Mitgründer von LinkedIn, Investor im Silicon Valley und einer der einflussreichsten Netzwerk-Architekten der Tech-Welt. Er finanzierte zahlreiche KI-Startups), Peter Thiel (Mitgründer von PayPal und Palantir sowie Investor bei Facebook), Elon Musk, Unternehmer hinter Tesla, SpaceX und der Plattform X (und Grok).
Weitere Größen aus dem Umfeld großer Plattformkonzerne wie Sergey Brin und Larry Page, beide Mitbegründer von Google. Zusätzlich taucht der frühere Microsoft-Topmanager Steven Sinofsky in diesem Kontext auf.
Auch wenn Elon Musk in der medialen Aufarbeitung der Akten erwähnt wird, liegen derzeit allerdings keine dokumentierten Beweise für eine finanzielle oder geschäftliche Verbindung zu Epstein vor.
Im Bereich KI-naher Forschung ist außerdem Ben Goertzel relevant, weil geleakte E-Mails nahelegen, dass er Epstein über Jahre um Forschungsgelder umwarb und den Kontakt hielt, selbst nachdem Epsteins Verurteilung bekannt war.
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