In Bochum rasteten linke Zuschauer während einer Theatervorstellung komplett aus, weil ihnen der Schlussmonolog nicht passte. Und das, obwohl der Faschist nur gespielt war. In unserer Oktober-Ausgabe mit dem Titelthema „Spaß-Guerilla von Rechts – Eine Frau mit Eiern foppt die Gender-Mafia“ lesen Sie aus welchem Traditionsbestand die Polit-Provokateure schöpfen. Hier mehr erfahren.
Man kann es anscheinend im Jahr 2026 nicht mehr aushalten, einem Faschisten 15 Minuten lang beim Reden zuzusehen – selbst wenn er nur spielt. Bei der Bochumer Premiere von Tiago Rodrigues’ Stück „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ bewies das Publikum unfreiwillig, wie dünn die Haut der Demokratie geworden ist.
Das Stück mit dem makaberen Namen spielt in der Zukunft und handelt von einer portugiesischen Familie, die sich jedes Jahr trifft um der Landarbeiterin Catarina zu gedenken, die 1954 während der Salazar-Diktatur erschossen wurde.
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Seit Generationen entführt diese Familie zu diesem Anlass einen Faschisten, setzt ihn zu sich an den Tisch und exekutiert ihn, sobald das Dessert abgeräumt wurde. Dieses Jahr soll die jüngste Tochter den Faschisten hinrichten, doch sie weigert sich. Ein Umstand – der in dieser Familie große Diskussion auslöst.
So weit, so durchgeknallt. Man könnte meinen, allein die Handlung wäre schon fragwürdig genug. Denn die Frage, die dieses Stück stellen soll ist nicht nur: Wie weit darf man gehen, um die Demokratie zu verteidigen? Die Handlung eröffnet ein mögliches Szenario, in dem es nicht unmoralisch wäre, Rechte einfach zu töten.
Das Publikum rastete aus
Im finalen 15-minütigen Monolog des Faschisten, rastete das Publikum komplett aus. Offenbar haben Teile der Zuschauerschaft komplett vergessen, dass sie sich in einem Theater befinden. Buh und „Halt’s Maul“-Rufe schallten durch die Reihen. Und dabei blieb es nicht. Eine Orange flog und zwei Männer stürmten wutentbrannt auf die Bühne und gingen auf den Schauspieler los, der den Faschisten wohl etwas zu überzeugend gespielt hatte.
Man fragt sich, wie kann man ein so eindeutiges Stück so gezielt missverstehen? Sind diese Leute wirklich so dumm, dass sie sogar bei einem antifaschistischen Stück ihrer eigenen Verbündeten ausrasten?
Beim Schlussapplaus appellierte die Leiterin Angela Obst ans Publikum: Keine der heimlich gedrehten Videos vom Monolog des „Faschisten“ Ole Lagerpusch ins Netz stellen – damit der Schauspieler nicht noch mehr Hass abbekommt.
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