Der Zoff mit seiner Gattin trieb einen Syrer zum IS: Wegen Frauen, die sich Kämpfern an den Hals warfen, lud er Bomben-Anleitungen runter. Ein Anschlag konnte zum Glück verhindert werden. COMPACT-Spezial „Mädchen, Messer, Morde“ legt den Finger in die Wunde und dokumentiert die krassesten Fälle. Hier mehr erfahren.
Heute musste sich ein 28-jähriger Syrer vor dem Landgericht München verantworten. Die Generalstaatsanwaltschaft der bayerischen Landeshauptstadt erhebt schwere Vorwürfe gegen den Mann aus Aleppo. Er soll Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen heruntergeladen und beabsichtigt haben, einen Anschlag auf eine Diskothek oder einen ähnlich stark besuchten öffentlichen Ort durchzuführen.
Neben der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat wird dem Syrer auch der vorsätzliche Besitz verbotener Waffen vorgeworfen. Der Beschuldigte kam im Jahr 2015 gemeinsam mit seiner Familie als Flüchtling nach Deutschland.
Der vorgebrachte Grund für seine Radikalisierung wirkt geradezu grotesk: Der Angeklagte gab an, sich wegen Problemen mit seiner Ehefrau der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zugewandt zu haben. Er gab an, dass sich die Frauen für ihn sogar entblößt hätten. Er erklärte: „Für die Frauen waren IS-Kämpfer wie Popstars, denen sie sich an den Hals werfen wollten.“
Der 28-Jährige soll Material für einen Anschlag in seiner Wohnung gelagert haben: Neun Flaschen Brenngel, potenziell explosives Kaliumchlorat aus Streichholzköpfen, ein Butterflymesser und ein Schlagstock. Vor Gericht räumte er ein, Sympathisant des IS gewesen zu sein und Anleitungen heruntergeladen zu haben, bestritt aber einen konkreten Anschlagsplan. Ein Urteil wurde bislang noch nicht gesprochen.
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