In wenigen Tagen beginnt in der sächsischen Hauptstadt Dresden die wohl brisanteste Woche des Jahres: Rund um den 13. Februar finden zahlreiche Veranstaltungen statt, mit denen der alliierten Terrorangriffe gedacht werden soll. Inklusive erwartetem Gegenprotest. Auch wir vergessen nicht: Mit COMPACT-Geschichte „Dresden 1945. Die Toten, die Täter und die Verharmloser“ treten wir den Lügen und der Hetze entgegen. Hier mehr erfahren.

Es ist ein jährliches Ritual: Über Monate hinweg mobilisiert die linksextreme Szene, um ein würdiges Gedenken an die Opfer der alliierten Luftangriffe vom 12. und 13. Februar 1945 zu stören. Dabei werden über Tage hinweg Demonstrationen angemeldet, um möglichst viele Plätze zu blockieren. Gleichzeitig gibt es „Aktionstrainings“, bei denen etwa Blockadetechniken, aber auch das „wehrhafte“ Verhalten gegenüber Polizisten, an Genossen vermittelt werden. Die entsprechenden Aufrufe, sich den „Nazis“ (das sind im Zweifel alle, die an den verschiedenen Gedenkveranstaltungen teilnehmen) entgegenzustellen, sind deshalb auch alles andere als friedlich. Ein großer Polizeieinsatz droht.
„Flamme der Erinnerung“ leuchtet mehrere Tage
Aus dem konservativen und patriotischen Spektrum wird es auch 2026 wieder verschiedene Gedenkformen geben. Wie in den Vorjahren, wird bereits ab dem 12. Februar 2026 um 18 Uhr die „Flamme der Erinnerung“ vor der Altmarkt-Galerie (Dr. Külz-Ring) erstrahlen. Zurückgehend auf eine Initiative des Bürgernetzwerkes EinProzent, wurde die Flamme im vergangenen Jahr durch Max Schreiber (Freie Sachsen) temporär neu errichtet. Und soll in diesem Jahr zwei Tage und Nächte, bis zum 14. Februar 2026 um 7 Uhr, leuchten. Nachtwachen zum Schutz vor linksextremen Störungen bei erwarteten Minusgraden inklusive.

Am 13. Februar selber findet bereits in den Nachmittagsstunden eine Mahnwache von Querdenken-Aktivist Marcus Fuchs auf dem Neumarkt statt, ehe die Stadt Dresden den Platz am Abend mit ihrer Menschenkette, die eine staatlich gelenkte Form des Gedenkens darstellen soll, in Beschlag nimmt. Während am Vormittag traditionell auf dem Heidefriedhof Gedenkkränze niedergelegt werden, wird es abends auch am Altmarkt – wo eine entsprechende Gedenktafel 2024 skandalöserweise durch den Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert entfernt wurde – wieder entsprechende Versammlungen geben. Mutmaßlich bereits begleitet vom Gegenprotest der Antifa, die selbst vor einer Störung des abendlichen Glockenläutens, einem Moment, an dem fast die ganze Stadt inne hält, nicht zurückschrecken.
Zentrales Dresden-Gedenken am 14. Februar
Für den Samstag ruft die Initiative „Dresden Gedenken“ wieder zu einem Trauerzug auf, an dem wohl erneut mehrere tausend Menschen teilnehmen dürften. Gegen diese Versammlung, die um 14 Uhr an einem noch nicht genannten Ort beginnen soll, richtet sich auch die Hauptmobilisierung der Linksextremisten. Einmal mehr dürfte ein Ausnahmezustand herrschen, bei dem tausende Polizisten verhindern müssen, dass es zu Angriffen oder Straßenblockaden durch die Antifa kommt.
Einen ersten Vorgeschmack auf die Dresdner Gedenkwoche gibt es bereits am Montag (9. Februar 2026): Beim Dresdner Montagsprotest, der von einem breiten Bündnis ausgerichtet wird, sprechen mehrere Organisatoren des Gedenkbündnisses und geben einen Ausblick auf die kommenden Tage.
Mit den verschiedenen Gedenkveranstaltungen wird Hetzern und Geschichtsverfälschern entgegen getreten. Das macht auch COMPACT: Unsere Geschichtsausgabe „Dresden 1945. Die Toten, die Täter und die Verharmloser“ bietet eine fundierte Darstellung der Bombardierung und Fakten zur Zerstörung der Elbmetropole, die in der öffentlichen Debatte unter den Tisch fallen. Wir streiten für die Wahrheit und ehren die Opfer! Hier bestellen.





