Innerhalb nur weniger Tage: Eine 18-jährige Iranerin wird in Hamburg vor die U-Bahn gezerrt, ein Familienvater stirbt nach brutalen Schlägen in der Regionalbahn. Dazu kommen täglich fünf Angriffe auf Bahnpersonal. Der Alltag wird zum Albtraum und die bittere Statistik schockiert. COMPACT hat ein Spezialheft vorgelegt, das es in sich hat: „Mädchen, Messer, Morde“. Gerade jetzt von heraustagender Bedeutung. Hier mehr erfahren.

    In Deutschland wird der tägliche Weg mit Bus und Bahn für viele Menschen zum Horror-Trip. Innerhalb der letzten Tage kam es zu mehreren brutalen Angriffen in Zügen und Bahnen und das mit teils tödlichem Ausgang. Was für Millionen Menschen täglich selbstverständlich ist, wird zunehmend lebensgefährlich: einsteigen, Ticket zeigen und hoffentlich heil ankommen.

    In Hamburg torkelte am Donnerstagabend vor einer Woche ein betrunkener Mann an der U-Bahnhaltestelle Wandsbek-Markt auf die 18-jährige Iranerin Asal zu. Dann ging alles ganz schnell. Augenzeugen berichteten, dass er sie von der Seite packte, sagte „Ich nehm’ dich mit!“ und stürzte mit ihr zusammen vor eine U-Bahn in den Tod.

    Der Südsudanese war bei der Polizei kein Unbekannter. Kurz zuvor randalierte er im Bordell „Paradise Point of Sex“ auf der Reeperbahn, dann verletzte er bei der Festnahme einen Beamten. Der 25-Jährige stand offenbar unter Drogen und Alkohol und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Kurze Zeit später war er wieder auf freiem Fuß. Bei seinen Mitbewohnern in der Containerunterkunft im Stadtteil Wandsbek war er als aggressiv bekannt.

    Die Hamburger Innenbehörde bestätigte am Montag, dass der 25-Jährige 2024 über das UN-Resettlement-Programm nach Deutschland kam. Besonders schutzbedürftige Personen werden dabei direkt aus Krisenregionen oder Lagern aufgenommen – ohne klassisches Asylverfahren. Er erhielt sofort einen Aufenthaltstitel

    Er kämpfte noch Stunden um sein Leben

    Wenige Tage später kam es zu der nächsten brutalen Attacke in einer Regionalbahn. Der 36-jährige Schaffner Serkan C. wurde am Montagabend von einem griechischen Staatsbürger bei der Ticketkontrolle angegriffen, weil er wegen einem ungültigen Fahrschein den Zug verlassen sollte. Der Angreifer schlug Serkan C. zusammen.

    Der zweifache alleinerziehende Familienvater wurde zwar noch vor Ort reanimiert, doch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Im Uniklinikum Homburg kämpfte er noch Stunden um sein Leben bis er seinen Verletzungen erlag. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen des dringenden Verdachts auf Totschlag ermittelt.

    Am Mittwochvormittag erfolgte der nächste Angriff. Erneut griffen zwei Ukrainer im Alter von 26 und 38 Jahren einen Schaffner und einen Lokführer an. Der Ältere der beiden konnte offenbar keine Fahrschein vorzeigen, bei der Kontrolle spukte der 26-Jährige den Schaffner an, der Lokführer versuchte zu helfen und die Situation endete in einer Prügelei.

    Basierend auf einer Anfrage an Bundesinnenministeriums des Linke-Politikers Dietmar Bartsch wurden im Jahr 2025 von Januar bis Oktober Beschäftigte der Deutschen Bahn und der Bundespolizei täglich bedroht oder angegriffen.

    Bei der Deutschen Bahn gab es durchschnittlich fünf körperliche Angriffe pro Tag auf Mitarbeiter im Dienst. Hinzu kamen statistisch vier Bedrohungen täglich. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 2.987 Beschäftigte Opfer von Straftaten.

    Bei der Bundespolizei waren es täglich im Schnitt 30 Beamte, die Opfer einer Straftat. In den zehn Monaten registrierte man 9.329 Opfer.

    Die neuen Zahlen sind ein Alarmsignal – und ein eindringlicher Beweis, dass die Politik dringend handeln muss, bevor noch mehr Menschen zum Opfer werden. COMPACT nennt im neuen Spezialheft die Dinge beim Namen, „Mädchen, Messer, Morde“. Gerade jetzt von heraustagender Bedeutung. Hier bestellen.

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