Vor vier Tagen wurde eine 18-Jährige in Hamburg Opfer eines Südsudanesen, der die junge Frau grundlos vor eine einfahrende U-Bahn schubste. Ein sinnloser Mord, wieder einmal durch einen Asylbewerber. Doch während ähnliche Taten zumindest kurzzeitig mediale Aufmerksamkeit erzielten, ist es jetzt sehr still. Wir brechen das Schweigen: In unserem neuen COMPACT-Spezial „Mädchen. Messer. Morde.“ zeigen wir, wie sich diese Blutspur quer durch die ganze Republik zieht. Ohne, dass die Verantwortlichen handeln. Hier mehr erfahren.

    Ariop P., so heißt der Mann aus dem Südsudan, ist der brutale Killer, der am am Donnerstagabend um 22.07 Uhr an der Bahnstation Wandsbek-Markt zuschlug: Ohne erkennbaren Grund stürzte sich der 25-Jährige aufsein Opfer, die auf eine einfahrende U-Bahn wartete. Der Afrikaner riss die junge Frau mit auf die Gleise, direkt vor die einfahrende Straßenbahn der Linie 1 – Sekunden später waren beide tot.

    Tatort-Szene: Hier fand ein Gewaltverbrechen statt (Symbolbild). Foto: PeopleImages / Shutterstock

    Wenig später stellte sich heraus, dass der Afrikaner durch ein „humanitäres Aufnahmeprogramm“ in die Bundesrepublik gekommen war und bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist. Gerade einmal zwei Tage vor dem U-Bahn-Mord wurde er nach einem Angriff auf Polizeibeamte verhaftet, durfte seinen Weg anschließend aber wieder fortsetzen. Die Kuscheljustiz und vor allem die Weigerung der Staatsanwaltschaft, gegen Migranten, bei denen die Gefahr weiterer schwerer Straftaten besteht, einen Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr zu erwirken, hat tödliche Folgen.

    Mediale Debatte über Einwanderungspolitik bleibt aus

    Obwohl der neue Fall das Versagen der deutschen Einwanderungspolitik einmal mehr vor Augen führt, ist der Hamburger Mord kaum Thema überregionaler Berichterstattung. Ein paar kurze Randnotizen, bei denen in Überschriften sogar eher der Eindruck suggeriert wurde, es hätte sich um einen tragischen Unfall gehandelt, mehr nicht. Kein Wort über das, was Ariop A. im Asylcontainerdorf, in dem er lebte, getrieben hat. Keine Details zu seiner Reise vom Südsudan über Kenia nach Deutschland. Kein Auflistung der Taten, die er seither begangen hat. Es wirkt, wie eine weitere Schweigespirale.

    Es wird immer schlimmer: Opfer eines Messermordes (Symbolbild). Foto: Melnikov Dmitriy / Shutterstock.com

    Das kollektive Schweigen toppt – in negativer Hinsicht – nur noch die Berichterstattung des Nachrichtenportals Focus: „Nach Todessturz in Hamburger U-Bahn: Wieso sind keine Sicherheitstüren da?“ heißt es in der Überschrift eines Artikels, der gleich in zweifacher Hinsicht eine dreiste Realitätsverzerrung ist. Es war schließlich kein „Todessturz“, kein Unglück, sondern ein eiskalter Mord, das bewusste Werfen vor einen Zug. Und nein, auch die Sicherheitstüren sind nicht das Problem, sondern die Frage, weshalb Menschen wie Ariop A. nicht nur aus tausenden Kilometern Entfernung ohne jede Notwendigkeit aus falsch verstandener Humanität in unser Land geholt werden und dann, nachdem sie sogar bereits straffällig in Erscheinung getreten sind, nicht einmal hinaus fliegen. Das ist schlichtweg ein bewusstes und dauerhaftes Polit-Versagen.

    Die Rolle der Tätermedien

    In genau diesem Aspekt ist auch die mediale Schweigespirale begründet: Eine neue Debatte über die – nicht erst, aber seither für jedermann offensichtlich – seit 2015/16 gescheiterte Einwanderungspolitik, wenige Wochen vor den Kommunal- und Landtagswahlen im März 2026, würde vor allem der AfD nützen. Die Mainstream-Journalisten nehmen lieber weitere Taten dieser Art in Kauf, als das Risiko einzugehen, migrationskritische Parteien zu stärken. Das ist bezeichnend und der Begriff „Lügenpresse“, der oft für Schreiberlinge dieser Art verwendet wird, ist wohl noch zu human. Es gibt nämlich nicht nur Täterparteien, sondern auch Tätermedien. Beide stehen auf der gleichen Seite der Geschichte.

    Die etablierten Parteien haben diesen Zuständen, die wir jetzt mitten in Deutschland erleben, den Nährboden bereitet. In unserem neuen COMPACT-Spezial „Mädchen. Messer. Morde.“ haben wir diese Gewalt analysiert und eine verheerende Bilanz der letzten Jahre gezogen. Dieses Heft dürfen Sie nicht verpassen, es soll eine Warnung für die Zukunft sein. Jetzt bestellen!

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