Immer weniger Menschen vertrauen den Mainstream-Medien. Das macht sich seit Jahren auch in deren Auflagenstärke bemerkbar. Jetzt liegt eine neue Statistik vor, die zeigt: Vor allem der BILD und der Süddeutschen Zeitung laufen die Leser davon. Alternative Medienformate, wie etwa auch COMPACT, werden dagegen immer stärker. Sie wollen einen Beweis dafür? Sichern Sie sich unsere aktuelle Ausgabe „2026: Jahr des Goldes“ – wir drucken, was die anderen verschweigen. Hier mehr erfahren.
Diese Zahlen dürften in einigen Redaktionsstuben für regelrechte Panik sorgen: Eine neue Studie der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.“, kurz IVW, belegt einen massiven Absturz der Abonnentenzahlen und Einzelverkaufszahlen bei Tages-, sowie Wochenzeitungen. Im Vergleichszeitraum zwischen dem 4. Quartal 2024 und dem 4. Quartal 2025 verlor alleine die BILD-Zeitung über 110.000 Leser (ein Minus von 16,3 %) und sank auf rund 566.000 tägliche Bezieher der Zeitung. Damit bleibt das Springer-Blatt zwar Marktführer, erreicht aber nur noch einen Bruchteil seiner bis zu 5 Millionen regelmäßigen Druckausgaben-Leser, die vor allem zu Spitzenzeiten Anfang der 90er-Jahre das Blatt bezogen. Im Gegensatz zu anderen Formaten ist es der BILD jedoch gelungen, ein stärkeres Online-Portal aufzubauen, welches den dramatischen Rückgang teilweise kompensiert.

Einen starken Rückgang an Abonnenten verzeichneten etwa auch die Süddeutsche Zeitung und das Handelsblatt. Ganz eingestellt wurde die Tageszeitung taz, die seither nur noch einmal die Woche herausgegeben wird. Relativ konstant hält sich unter den überregionalen Tageszeitungen lediglich die Welt, deren Abo-Rückgang bei 3,5 % lag.
Auch Spiegel verliert Leser
Während es der Zeit sogar gelang, als Wochenzeitschrift ein leichtes Leser-Plus zu erzielen (1,3 %), sind auch beim Spiegel sinkende Zahlen zu verzeichnen, die verkaufte Auflage (Abo und Kioskverkäufe) sank um 7,4 % auf noch verbleibende rund 519.000 Leser.
Kein Wunder, dass angesichts solcher Zahlen seitens der etablierten Parteien immer wieder Finanzspritzen für „angeschlagene Verlage“ in Erwägung gezogen werden. Wenn die Leser mit ihrer Kaufkraft den entsprechenden Formaten eine Absage erteilen, versucht der Staat, künstlich in den Markt einzugreifen. Doch auch solche Schritte werden das Aussterben der Mainstream-Zeitungen nicht aufhalten können, sondern wohl nur noch hinauszögern.
Die alternative Gegenöffentlichkeit wird immer stärker. Kein Wunder, dass COMPACT und Co bei jeder Möglichkeit bekämpft werden. Wir lassen uns davon jedoch nicht unterkriegen – sichern Sie sich unsere aktuelle Ausgabe „2026: Jahr des Goldes“ und bilden Sie sich ihre eigene Meinung. Jetzt bestellen!





