Diese Mission könnte den desolaten Zustand der europäischen Staatsführungen kaum besser beschreiben: Erst am Freitag erreichte die 15-köpfige Bundeswehr-Erkundungsmission die derzeit umkämpfte Insel Grönland. Am Sonntagmorgen kam der Rückzugsbefehl, so schnell es geht. Besteht in direkter Zusammenhang mit Trumps neuen Zöllen? In unserer Januar-Ausgabe „2026 – Jahr des Goldes“ analysieren wir, ,wie verzweifelt Trump und Co den Dollar-Crash verhindern sollen. Und weshalb die Flucht in Edelmetalle längst begonnen hat. Hier mehr erfahren.
Selbst die für gewöhnlich gut informierte BILD-Zeitung kennt die genauen Hintergründe nicht und kann nur Mutmaßungen anstellen. Fest steht jedoch, dass am Sonntagmorgen aus dem – von Boris Pistorius geführten – Bundesverteidigungsministerium der Rückzugsbefehl für die deutsche Erkundungsmission, die erst vor zwei Tagen auf Grönland eingetroffen ist, erteilt wurde. Zufällig wurden die Soldaten am Flughafen der grönländischen Hauptstadt Nuuk gesehen, wie sie eine Boeing 737 der Fluggesellschaft Icelandair bestiegen haben. Die Presse wurde vorab nicht informiert. Später hieß es dann relativierend, der Einsatz sei ohnehin nur bis Montag (18. Januar 2026) geplant gewesen und wetterbedingt um einen Tag verkürzt worden. Eine Behauptung, die Fragen aufwirft.
Brisant: Erst gestern hatte Flottillenadmiral Stefan Pauly erklärt, es würde sich mit Dänemark über den weiteren Einsatz ausgetauscht und die nächsten Schritte geplant. Jetzt hat diesem Vorhaben die deutsche Politik jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Bundeswehr zurückgezogen. Ein Verdacht zu Trumps neuen Strafzöllen liegt nahe, möglicherweise gibt es sogar weitere Drohungen Washingtons.
Neue US-Sanktionen gegen mehrere EU-Staaten
Am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump Strafzölle in Höhe von 10 Prozent gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angekündigt, die ab Anfang Februar 2026 gelten. Sollte es bis zum 1. Juni 2026 kein Abkommen geben, welches es den USA ermöglicht, die Grönland zu kaufen, sollen die Zölle sogar bis auf 25 Prozent erhöht werden. Möglich, dass diese Drohkulisse bereits Wirkung zeigt und der europäische Wille zur Verteidigung der Arktisinsel schon gebrochen ist.
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