Ein trauriger Wendepunkt in der Alpenmetropole: Erstmals verfügt mehr als die Hälfte der Schulanfänger über unzureichende Deutschkenntnisse. Trotz Geburt in Österreich und jahrelangem Kindergartenbesuch startet eine wachsende Zahl von Kindern sprachlich ungefestigt in die erste Klasse. Kein Scherz: Bei unserem Nachbarn werden sie formell als ,,außerordentliche Schüler“ betitelt. Die Lehrer verzweifeln. Um die Frage, wie eine patriotische Wende strategisch umgesetzt werden kann, dreht sich das neuen Sellner-Buch „Regimechange von rechts”. So schaffen wir die politische Wende! Hier bestellen.

    Konkret dürfen sich in Wiens öffentlichen Volksschulen 50,9 Prozent der Erstklässler als ,,außerordentlich“ bezeichnen: Mehr als jedes zweite Kind versteht zu wenig Deutsch, um dem Unterricht regulär folgen zu können. Noch im Jahr 2020 lag dieser Anteil bei 41 Prozent, der rasante Anstieg innerhalb weniger Jahre markiert eine bildungspolitische Zäsur.

    Kaum Unterricht möglich

    Die Zahlen stammen aus Antworten der Wiener Bildungsstadträtin Bettina Emmerling sowie aus Erhebungen nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Über Jahre hinweg zusammengetragen wurden sie vom Wiener ÖVP-Bildungssprecher Harald Zierfuß, der angesichts dieser Entwicklung von einem ,,offenen Integrationsversagen“ spricht.

    Besonders brisant ist dabei, wer von diesem Befund betroffen ist. Denn entgegen gängiger Beschwichtigungen handelt es sich keineswegs überwiegend um neu zugewanderte Kinder. Fast 60 Prozent jener Schulanfänger mit unzureichenden Deutschkenntnissen sind in Österreich geboren, viele weitere kamen im frühesten Kindesalter ins Land. Ein erheblicher Teil besitzt mittlerweile sogar die österreichische Staatsbürgerschaft. Das Argument des „Ankommens“ greift hier nicht mehr, es ist längst ein Bleiben ohne sprachliche und kulturelle Integration.

    In Bezirken mit besonders hohem Migrantenanteil kracht die Realität ungebremst ins Klassenzimmer: In Margareten, Favoriten, Brigittenau und Ottakring liegt der Anteil ,,außerordentlicher Schüler“ teils bei über 70 Prozent.

    Der schulische Alltag gerät dort zunehmend zur Farce: Christine M., Lehrerin an einer Volksschule im Wiener Stadtteil Favoriten, berichtete im November 2025, dass sie rund 100 Kinder betreue, von denen nur ein einziges Deutsch als Muttersprache spricht.

    Eine andere erfahrene Pädagogin (anonym) schilderte in Wien Heute, wie viele Schüler zu Hause kaum ein deutschsprachiges Wort hörten, weil dort „nur arabisches oder türkisches Fernsehen“ laufe. Gemeinsamer Unterricht, gleiche Lernziele, faire Leistungsbewertung? All das wird zur Illusion.

    Problem beginnt schon im Elternhaus

    Die Defizite zeigen sich dabei nicht erst mit dem Schuleintritt. Bereits im Kindergarten offenbart sich das Ausmaß der sprachlichen Verweigerung. Im Kindergartenjahr 2024/25 wurde bei mehr als 16.800 Kindern ein Deutschförderbedarf festgestellt. Sprachförderung existiert zwar, wird jedoch von Teilen der Elternschaft weder eingefordert noch ernsthaft unterstützt. Zierfuß stellte im Rahmen der parlamentarischen Anfrage klar:

    „Deutschförderung kann nur funktionieren, wenn sie auch im Elternhaus mitgetragen wird. Wer jahrelang in Österreich lebt, aber zu Hause kein Deutsch zulässt, darf sich über massive Sprachdefizite seiner Kinder nicht wundern.“

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