Leipzig steht vor der nächsten Eskalation, ein Marsch auf Connewitz ist geplant. Doch nicht etwa von Rechten, sondern von linken Gruppen, die genug von der örtlichen Antifa-Szene haben. Hauptstreitpunkt: Die Haltung zur Ukraine und Israel. In unserer Ausgabe mit dem Titelthema „Der Brandstifter – Wie Netanjahu die Welt anzündet“ liefern wir alle wichtigen Hintergründe zum Nahost-Konflikt, die der Mainstream verschweigt und die auch im Antifa-Zentrum Conne Island niemand aussprechen darf. Hier mehr erfahren.
Sie mobilisieren zum Hausbesuch bei der Linkspartei-Politikerin Juliane Nagel und ihrem Zentrum „Linxxnet“, machen gegen „Antideutsche“ Stimmung – in Leipzig haben die Streitigkeiten zwischen verschiedenen linksextremen Stoßrichtungen einen neuen Höhepunkt erreicht. Schon in den vergangenen Monaten kam es mehrfach zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern, immer wieder griff die Connewitzer Szene Objekte der sog. Antiimperialisten an. Diese wollen jetzt zum Gegenschlag ausholen und den Antideutschen in ihrer Hochburg entgegen treten – mit einer Demonstration am 17. Januar 2026.

Foto: Screenshot Youtube
Während bei der Einwanderungspolitik kaum Streit innerhalb des linken Lagers herrscht, der grenzenlosen Masseneinwanderung sollen weiter Tür und Tor geöffnet werden, Migration wird sogar zum Menschenrecht deklariert, sind die außenpolitischen Fronten verhärtet: Die „Antideutschen“ beziehen sich positiv auf den „Wertewesten“, unterstützen deshalb nicht nur grundsätzlich die USA (wobei ihnen Präsident Trump freilich nicht gefällt), sondern auch das ukrainische Selenskyj-Regime. Und die israelische Aggressionspolitik gegen die Menschen in Gaza. Letzteres ist der Hauptstreitpunkt mit den „Antiimperialisten“, die regelmäßig Veranstaltungen durchführen, um über Israels Kriegsverbrechen, die immerhin dazu geführt haben, dass Präsident Benjamin Netanjahu per internationalem Haftbefehl gesucht wird, zu informieren und sich mit den ausgebombten Menschen in Gaza zu solidarisieren. Rein außenpolitisch betrachtet, vertritt dieser Teil des linken Spektrums, ganz im Gegensatz zu den „Antideutschen“, einen vernünftigen und multipolaren Kurs. Kein Wunder, dass auch sie regelmäßigen Attacken ausgesetzt sind.
Connewitzer Szene schäumt vor Wut
Diese Spaltung der Linken verläuft nicht nur entlang politischer Linien, sondern auch geographisch: Connewitz als Hochburg der Autonomen ist fest in der Hand der „Antideutschen“, der klassischen „Autonomen Antifa“, zu der Treffpunkte wie das Zentrum Conne Island zählen. Auch die Hammerbande entstammte diesem Milieu, ihr Chef Johann Guntermann provozierte zum Prozessauftakt Ende November 2025 sogar mit einem pro-israelischen Shirt. Mutmaßlich, um aus der Haft heraus in den Leipziger Szene-Krieg einzuwirken.
Durch die nun geplante Demonstration eskaliert der schwelende Konflikt endgültig, insbesondere den Protest gegen Antifa-Ikone Juliane Nagel nehmen die antideutschen Linksautonomen persönlichen und rufen in sozialen Netzwerken bereits dazu auf, die geplante Demonstration zu verhindern. Während das antiimperialistische Lager weiter die Werbetrommel rührt und umso entschlossener scheint, nach Connewitz, wo es auch in der Neujahrsnacht wieder einmal zu schweren Krawallen kam, zu marschieren. Der Messestadt stehen wohl stürmische Wochen und ein großer Polizeieinsatz bevor.
Israel setzt den Nahen Osten in Flammen: In unserer Ausgabe mit dem Titelthema „Der Brandstifter – Wie Netanjahu die Welt anzündet“ liefern wir die Fakten zum Thema. Hier mehr erfahren.





