Dieser Tag hätte ein Wendepunkt in der Einwanderungspolitik unseres Landes sein müssen, doch Konsequenzen blieben aus: Heute jährt sich die Kölner Silvesternacht von 2015 / 16, in der mitten vor dem Kölner Dom Jagd auf unsere Frauen gemacht wurde, zum 10. Mal. Ein guter Anlass, um dem Vergessen entgegen zu wirken, denn die Probleme sind noch größer geworden. In unserem neuen COMPACT-Spezial „Mädchen. Messer. Morde.“ haben wir analysiert, wie es soweit kommen konnte und eine verheerende Bilanz gezogen. Hier mehr erfahren.

    Erst versuchte die Polizei noch, das Ausmaß jener Nacht zu vertuschen, doch innerhalb kürzester Zeit brach sich die Wahrheit durch die – damals noch in ihren Anfängen befindlichen – Alternativmedien Bahn, so dass wenig später auch die Mainstreampresse nachziehen musste. Noch im Rausch der „Willkommenskultur“, bei der die selbsternannten Toleranten im Herbst 2015 an den Bahnhöfen klatschend und mit Kuscheltieren werfend hunderttausende Einwanderer aus der arabischen Welt begrüßten, wurde für jedermann sichtbar: Diese Politik ist gescheitert, wir steuern auf eine Katastrophe zu.

    Der Kölner Hauptbahnhof wurde nach der Silvesternacht 2015 zum Symbol des Migrantenterrors. Foto: Screenshot Youtube

    Ab 21 Uhr begannen an jenem Silvesterabend junge Männer aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum, vor dem Kölner Hauptbahnhof Feuerwerkskörper abzuschießen, auch der Alkohol floss in Strömen. Von zunächst etwa 500 Personen wuchs die Menge bis kurz vor Mitternacht auf über 1000 an, eine aggressive Stimmung lag in der Luft, immer wieder wurden einzelne Menschen angegriffen. Irgendwann eskalierte die Situation völlig, aus dem Mob heraus kommt es zu massenhaften Übergriffen, vor allem auf Frauen. Wer rund um Hauptbahnhof und Dom verkehrt, wird zum Freiwild. In einer bis dato unbekannten Dimension. Die 150 Polizisten, welche nachts eilig zusammengezogen werden, eine vorausschauende Planung der Behörde gab es in jener Nacht nicht, konnten kaum etwas ausrichten, verfolgten die schrecklichen Ereignisse als Zuschauer von der Seitenlinie.

    1200 Anzeigen, aber nur 33 Verurteilungen

    In der Folge überschlugen sich die etablierten Politiker mit neunmalklugen Stellungnahmen, etwa durch die damalige Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Frauen anriet, doch einfach „eine Armlänge Abstand“ zu halten, suggerierend, die Opfer der Belästigungen hätten durch ihr Verhalten zumindest Anlass für die Übergriffe gegeben. Überschaubar blieb damals jedoch der Protest aus patriotischen Kreisen, die sicherlich noch nicht die Vernetzung von heute erreicht hatten, jedoch mobilisierte u.a. die neu aufgekommene PEGIDA-Bewegung wenige Tage nach der Silvesternacht zu einer Großdemonstration, der jedoch – gemessen an der Dimension des Ereignisses – nur relativ überschaubare 3000 Demonstranten folgten. Die nach Polizeischikanen kurz nach Beginn der Versammlung gestoppt wurden, der Druck von der Straße zerbrach somit noch, bevor er begonnen hatte. Auch sonst scheinen die Kölner in großer Mehrzahl mit diesen Zuständen zufrieden zu sein: Während die AfD, deren Abschneiden ein Indikator für die Zufriedenheit der Bevölkerung darstellt, bundesweit bei 25 % und mehr steht, erreichte sie im September 2025 bei der Kommunalwahl in der Domstadt gerade einmal 10 %.

    Ernüchternd ist auch die juristische Bilanz: Auf 1200 Straftaten, die in der Silvesternacht 2015 / 16 registriert wurden, folgten gerade einmal 46 Gerichtsverfahren, an deren Ende 33 Verurteilungen standen. Ausnahmslos Geld- und Bewährungsstrafen, kein einziger der Silvestertäter musste ins Gefängnis. Es war eine Kapitulation des Rechtsstaates und ein fatales Signal für die Einwanderungspolitik der folgenden Jahre.

    Köln kann sich jederzeit wiederholen

    Bis heute kommt es immer wieder zu ähnlichen Gewalteskalationen, deren Austragungsorte sich quer über die Republik verteilen. Gerade die Silvesternacht wird für die Polizei zum Großeinsatz, in manchen Großstädten herrschen bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen. Die Frage, ob jene Ereignisse der Kölner Silvesternacht wieder geschehen könnten, kann wohl deshalb leider nur mit einem „Ja“ beantwortet werden. Jederzeit möglich.


    Die etablierten Parteien haben diesen Zuständen, die wir jetzt mitten in Deutschland erleben, den Nährboden bereitet. In unserem neuen COMPACT-Spezial „Mädchen. Messer. Morde.“ haben wir diese Gewalt analysiert und eine verheerende Bilanz der letzten zehn Jahre gezogen. Dieses Heft dürfen Sie nicht verpassen, es soll eine Warnung für die Zukunft sein. Jetzt bestellen!

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