Schulstreiks, Großdemo: Wir erleben den Aktionstag gegen die Wehrpflicht. Für die AfD hat Chefin Alice Weidel in dieser Woche die Position der eignen Partei klar dargestellt. Wir dokumentierten die Aussagen. Gerade heute wichtig: Unsere Druschba-Silbermedaille für Frieden und Freundschaft mit Russland. Hier mehr erfahren.

    In einem Pressestatement im Deutschen Bundestag hat AfD-Chefin mit deutlichen Worten gegen die Wehrpflicht zum jetzigen Zeitpunkt Stellung bezogen. Sie sagt:

    „Solange die Situation in der Ukraine nicht befriedet ist, werden wir dem nicht zustimmen. Keine deutschen Soldaten, kein Wehrdienst, keine wehrpflichtpflichtigen Männer und Soldaten auf ukrainischem Gebiet! Wir werden auch nicht einspringen für einen etwaigen Bündnisfall. Das können die mal schön selbst machen. Und im Übrigen, bevor unsere Soldaten eingezogen würden, müsste man hier diese ganzen Ukrainer auf Staatskosten, die im wehrdienstfähigen Alter sind, alle mal zurückschicken.”

    Die versammelte Pressemeute schrieb eifrig mit. Gerade beim Thema Wehrpflicht sehen viele die Möglichkeit, die neue Linie voranzubringen, nämlich „Streit in die AfD hineinzutragen”. Umso wichtiger war es, dass die AfD-Chefin deutliche Wort fand:

    „Solange diese Situation nicht befriedet ist und wir als Deutsche für unser Land zur Landesverteidigung nicht fähig sind, wird es keine Zustimmung zu irgendeinem Wehrpflichtantrag geben.”

    Weidel weiter: „Ich verstehe überhaupt gar nicht, was in der SPD los ist. Sie haben diesen Kriegsminister, das Kriegsministerium von Pistorius. Und der sagt jetzt den Wehrdienstverweigerern bei den Jusos und sonstwo: So, ihr könnt jetzt per Losverfahren irgendwie Wehrdienst schaffen und dann möglicherweise in den Schützengraben rein für eine andere Nation.” Dann tippt sie sich gegen die Stirn, zeigte also den Verantwortlichen den Vogel.

    Zu Inhalt führte Weidel ferner aus: „Das ganze Ding ist so unausgereift. Wir halten das für hochgradig unseriös. Das ist schlecht umsetzbar, und wir sind auf jeden Fall nicht dabei. Erst Frieden in der Ukraine, dann können wir weiterreden. Und weiterreden können wir genau dann, wenn wir in der Regierung sitzen, vorher sowieso nicht. Wenn wir keinen Daumen drauf haben auf die Entscheidung, werden wir überhaupt gar nichts tun in der Sache.”

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