Sie haben es tatsächlich getan. Zwei Wochen nach der Wahl der AfD-Politikerin zur stellvertretenden Bürgermeisterin von Bad Salzuflen hat die ganz große Fraktion der Altparteien Sabine Reinknecht wieder abgewählt. Sie kennen keine Scham mehr. Jetzt aufklären mit dem COMPACT-Paket „1.000 Seiten BRD-Diktatur“ (nur 14,99 Euro statt 75, 79 Euro. Hier mehr erfahren.

    Vor exakt 14 Tage war im ostwesfälischen Bad Salzuflen überraschend eine AfD-Vertreterin zur stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt worden. Die Vertreter der Täterparteien hatten sich das eigentlich anders vorgestellt, doch die undemokratische Brandmauer hielt in diesem Falle nicht. Die AfD-Frau Sabine Reinknecht erhielt drei Stimmen aus dem Lager der Versagerfront zusätzlich, das reichte aus!

    Klar, das wurmte CDU, SPD, Grüne, Linke und eine lokale Formation! Nach tagelangem Gejammer hatte man einen perfiden Plan ausgetüftelt, nämlich einen Antrag auf Abberufung Reinknechts gemäß Paragraf 67 Absatz 5 der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung. Diese Vorschrift erlaubt eine Abberufung mit Zweidrittelmehrheit, ohne dass Gründe angegeben werden müssten.

    Die Initiatoren rechtfertigen den Schritt auf Nachfrage damit, dass Bad Salzuflen ein weltoffenes Image pflegen wolle und Reinknechts Wahl dieses beschädige sowie die „demokratische Kultur“ angreife. Auf ihrer Facebook-Seite soll sie in der Vergangenheit schon Beiträge von Tim Kellner geteilt haben. Die AfD-Fraktion reagierte empört über das Vorgehen der Etablierten: Damit greife man „nicht nur Sabine Reinknecht an, sondern den Willen der Bürgerinnen und Bürger“.

    Gestern stimmte nun tatsächlich eine große Mehrheit für die Abwahl. Ohne Aussprache! Augenzeugen haben nicht den Eindruck, als hätten sich diese Akteure für ihr Vorgehen geschämt. Das Ergebnis lautete 57:13 für die Abwahl, damit war auch die Zweitdrittelmehrheit erreicht.

    Vor zwei Wochen hatte Reinknecht noch 16 Stimmen erhalten, obwohl die Blauen nur 13 Sitze im Rat besaßen. Die anderen Fraktionen hatten sich, wie mittlerweile üblich, im Vorfeld auf gemeinsame Kandidaten geeinigt. Aber dieses Mal war die Rechnung dann nicht aufgegangen. Nicht die Grünen-Politikerin setzte sich durch, sondern die Kandidaten der Blauen. Woher die zusätzlichen Stimmen kamen, ist weiterhin ungeklärt.

    Reinknecht selbst äußerte sich überrascht, aber erfreut: „Wir sehen es als Ergebnis unserer Arbeit in der Stadt.“ Sogar AfD-Bundeschefin Alice Weidel gratulierte telefonisch und lobte es auf X als Beweis, dass sich „die Demokratie nicht von Brandmauern aufhalten lässt“.

    Und jetzt kam es zu diesem skandalösen Vorgehen! Reinknecht reagierte enttäuscht auf ihre Abwahl. „Die Demokratie wurde heute zu Grabe getragen“, formulierte sie gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Man habe „gegen den Wählerwillen verstoßen, nur weil die AfD keinen stellvertretenden Bürgermeister stellen sollte“.

    Bei der Kommunalwahl im September 2025 hatte die AfD mit 19,02 Prozent der Stimmen beeindruckende 13 Sitze im 70-köpfigen Stadtrat geholt und wurde damit zur drittstärksten Fraktion – deutlich vor den Grünen und weit vor der Linken mit ihren mageren 5,38 Prozent.

    Wahlen verdienen Respekt, unabhängig vom Ergebnis. Das unterstrichen gestern in Bad Salzuflen auch knapp 100 Demonstranten für demokratische Prozesse. Wer dem nicht zu folgen vermag, führt nichts Gutes im Schilde. Jetzt aufklären mit dem COMPACT-Paket „1.000 Seiten BRD-Diktatur“ (nur 14,99 Euro statt 75, 79 Euro. Hier mehr erfahren.

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