Kanzler Friedrich Merz ist unbeliebter als jeder Amtsinhaber vor ihm. Sogar im weltweiten Vergleich liegt er ganz am Ende. In einem Land aber mag man ihn: In der Ukraine! Im September könnte in Deutschland das politische Ende des CDU-Chefs eingeläutet werden. „Die Entscheidung“ steht an. Das ist der Titel unseres aktuellen COMPACT-Magazins. Ab sofort erhältlich. Hier mehr erfahren.
Kanzler Merz? Die Deutschen winken ab. Seine Zustimmungswerte sind im Keller, nur noch 13 Prozent vertrauen ihm. Das ist der schlechteste Wert, den jemals ein deutscher Kanzler vorzuweisen hatte. Kaum aus seinem Sommerurlaub zurück, wurde er bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Nordrhein-Westfalen denn auch gleich wieder von wütenden Bürgern niedergepfiffen.
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COMPACT unterstützen„Slava Ukraini“
Aber es gibt sie noch, die Landstriche, in denen Merz gemocht und geschätzt wird. Allerdings findet man diese Gebiete nicht in Deutschland, sondern in der Ukraine. Laut einer Umfrage der Rating Group bewerten sage und schreibe 64 Prozent der befragten Ukrainer Merz positiv! Da kullern sicherlich die Freudentränchen, und das nächste „Slava Ukraini“ aus dem Kanzleramt dürfte bald erklingen.
Olaf Scholz kam bei der vorherigen Befragung in der Ukraine nur auf magere 57 Prozent Zustimmung. Da liegt dann Merz also endlich mal besser im Rennen als sein Vorgänger; er hat sich aber ja auch wirklich jede Mühe gegeben! Der bedingungslose Gehorsam, den der gegenwärtige deutsche Regierungschef gegenüber Kiew an den Tag legt, zahlt sich also aus. Es dürfte ein Novum sein, dass ein Bundeskanzler nur in einem anderen Land gefeiert wird, eine absurde Situation.

In wenigen Tagen beginnt der September, der für Merz zum Schicksalsmonat werden dürfte. Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und die Abgeordnetenhaus-Wahl in der deutschen Hauptstadt werfen ihre Schatten voraus. Es drohen desaströse Ergebnisse für die Merz-CDU.
Die CDU wird zerrieben
Egal, wie es am Ende dann ausgeht: Die politische Landschaft der Bundesrepublik wird durch Sachsen-Anhalt nachhaltig verändert, vor allem mit Blick auf die Union. Entweder die Merz-Partei muss ihre Macht erstmals an eine AfD-Regierung abgeben – oder sie koaliert zum ersten Mal mit der Linkspartei, zu der offiziell genauso eine Brandmauer wie zu den Blauen besteht. Doch gerade im Osten dürfte dies die Christdemokraten förmlich zerreißen.
Genau dies sagte unlängst auch der Historiker und CDU-Vordenker Andreas Rödder voraus: „Ich halte ein Zerbrechen der CDU in diesem Herbst für ein durchaus realistisches Szenario.“ Und er prophezeit: „Die Brandmauer wird den Herbst nicht überleben. Aber wir werden keinen kontrollierten Abbruch, keine kontrollierte Sprengung, sondern offenkundig eine unkontrollierte Sprengung erleben.» Die CDU kann also nur verlieren. Das ist die gute Nachricht – unabhängig davon, ob Uli Siegmund die erste AfD-Regierung anführen wird.“
Im September dürfte in das politische Ende des CDU-Chefs eingeläutet werden. „Die Entscheidung“ steht an. Das ist der Titel unseres aktuellen COMPACT-Magazins. Hier bestellen.




