1999: Der erste Antifa-Krieg – Wie die Grünen Deutschland in den Krieg gegen Jugoslawien trieben

13

Auszug aus Jürgen Elsässer, „Der Krieg der Grünen.Bomben für den Islam“. Der Autor stellt diese COMPACT-Spezialausgabe am Samstag, 6. April, in Berlin vor: 19 Uhr, „Staatsreparatur“, Jungfernstieg 4b, 12207 Berlin (Lichterfelde). Hier kann man sich für die Veranstaltung anmelden.

Hier ein Auszug aus Jürgen Elsässers, „Der Krieg der Grünen.Bomben für den Islam“ (COMPACT-Spezial 21)

„Neue Art der Auschwitz-Lüge“

Joschka Fischer revolutionierte die Kriegspropaganda: Indem er nicht mehr den Antikommunismus, sondern den Antifaschismus als Kriegsrechtfertigung bemühte, machte er Kritiker mit der Moralkeule mundtot. Wer wollte schon den neuen Hitler Milosevic unterstützen? Einige prominente Juden widersprachen dem grünen Außenminister.

Srebrenica bescherte dem grünen Antimilitarismus sein Waterloo. “Seit Srebrenica habe ich meine Position verändert”, sagt Fischer im Rückblick. Gegen die Teilnahme deutscher Kampfflugzeuge an dem NATO-Bombardement auf die bosnischen Serben ab 30. August 1995 gab es keinerlei Friedensdemonstrationen – das war nicht verwunderlich, da die Grünen als bisherige Hauptpartei der Ökopaxe urplötzlich den Krieg als Ultima Ratio entdeckt hatten. Auf ihrem Parteitag im Dezember 1995 erhielten Anträge, die sich in unterschiedlicher Radikalität für ein Eingreifen gegen die Serben aussprachen, erstmals mehr Stimmen als die der Interventionsgegner und Pazifisten.

Joschka Fischer Bild: COMPACT

Der große Bluff

Diesen vollständigen Bruch mit ihren gewaltfreien Gründungsprinzipien versüßten die Fischermen ihren Parteifreunden mit einer Zusatzportion Antifaschismus. Die grüne Avantgarde vollzog in Deutschland ab 1995 eine ideologische Revolutionierung der Kriegspropaganda, die 1992 in den USA ihren Anfang genommen hatte, und zwar bei der PR-Firma Ruder Finn, die während des bosnischen Bürgerkrieges die Öffentlichkeitsarbeit für die Moslems dirigierte. Deren damaliger Direktor James Harff sagte auf die Frage, auf welche seiner Kampagnen er besonders stolz sei: „Darauf, dass es uns gelungen ist, die jüdischen Kreise für uns zu gewinnen. Das war eine wirklich schwere Partie, und von daher war die Aufgabe auch besonders gefährlich. [Der kroatische] Präsident Tudjman hatte sich in seinem Buch „Irrwege der Geschichte“ unvorsichtig gezeigt, denn man konnte ihn aufgrund dessen, was er geschrieben hatte, des Antisemitismus bezichtigen. Auch auf der bosnischen Seite waren die Dinge nicht einfacher, denn [der muslimische]Präsident Izetbegovic hatte sich in seiner (…) $Islamischen Deklaration$ zu offen für einen fundamentalistischen islamischen Staat ausgesprochen. Außerdem war die Vergangenheit Kroatiens und Bosniens von einem realen und grausamen Antisemitismus gekennzeichnet. Mehrere zehntausend Juden sind in kroatischen Lagern liquidiert worden. Es bestanden also alle Voraussetzungen dafür, dass die jüdischen Intellektuellen und Organisationen gegenüber den Kroaten und [muslimischen]Bosniern feindlich gesinnt sein würden. Wir standen vor der Herausforderung, diese Situation umzukehren. Das ist uns auch gelungen, und zwar meisterhaft. Zwischen dem 2. und 5. August 1992, als „New York Newsday“ die Sache mit den [serbischen]Lagern veröffentlichte. Da haben wir im Flug zugegriffen und drei jüdische Organisationen überlistet – die Bnai B’rith Anti-Defamation-League, das American Jewish Committee und den American Jewish Congress und so weiter. Wir haben ihnen vorgeschlagen, einen Beitrag in der $New York Times$ zu veröffentlichen und eine Protestkundgebung vor dem Sitz der Vereinten Nationen zu organisieren. Das hat hervorragend funktioniert; die jüdischen Organisationen auf Seiten der [muslimischen]Bosnier ins Spiel zu bringen, war ein großartiger Bluff. In der öffentlichen Meinung konnten wir auf einen Schlag die Serben mit den Nazis gleichsetzen.“

Jahrzehntelang hatten die NATO-Strategen ihre Rüstungsanstrengungen immer mit der roten Gefahr begründet – noch 1991 warnte der „Spiegel“ vor den „serbischen Panzerkommunisten“, und in der FAZ wurde der „serbische militär-bolschewistische Komplex“ beschworen. Doch mit der Auflösung des Warschauer Paktes im Juli 1991 setzte ein Paradigmenwechsel ein, dem Ruder Finn im Folgejahr den Weg bereiteten: Der neue Weltfeind stand jetzt nicht mehr links, sondern rechts: der Faschismus. Die Grünen griffen die Steilvorlage als erste in Deutschland auf – zunächst übrigens nicht Fischer, sondern Claudia Roth. Zu Jahresanfang 1993 schrieb sie in Bezug auf die Serben: „Faschismus muss widerstanden und bekämpft werden. Unter klaren Voraussetzungen, notfalls mit Gewalt.“

In der Neuen Weltordnung werden Kriege nicht mehr antikommunistisch legitimiert, sondern antifaschistisch. Wird irgendwo ein Schurkenstaat ausgemacht, folgt die Nazifizierung von dessen politischer Führung auf dem Fuß: Slobodan Milosevic war ebenso Hitler wie der bosnische Serbenführer Radovan Karadzic, später wurde das Etikett Libyens Muammar al-Gaddafi und Syriens Baschar al-Assad, auf dem Höhepunkt der Krimkrise 2014 auch Wladimir Putin angeheftet.

Zu dieser antifaschistischen Rhetorik waren die Veteranen des Kalten Krieges wie George H.W. Bush oder Helmut Kohl gar nicht fähig – dafür bedurfte es typischer Achtundsechziger wie Bill Clinton oder Joschka Fischer. In einer diabolischen Volte wurde die härteste Moralkeule der politisch Korrekten neu zentriert: Hatten Rote und Grüne vor 1995 immer davor gewarnt, „trotz Auschwitz“ deutsche Soldaten wieder an die Front zu schicken, so verkündeten Fischer und Co. jetzt, gerade „wegen Auschwitz“ müsse Deutschland seine militärische Zurückhaltung überwinden.

Ein Terminator in Aktion. Bild: YouTube, Military & Space Archive

Auschwitz im Kosovo

Im Krieg gegen Jugoslawien 1999 war es der deutsche Verteidigungsminister Rudolf Scharping, der als erster westlicher Politiker einen Genozid im Kosovo festgestellt haben wollte: „Im Kosovo wird Völkermord nicht nur vorbereitet, sondern ist eigentlich schon im Gange“, notierte er am 27. März 1999 in sein Kriegstagebuch. Einige Tage später widersprach

[… Den Text vollständigen in COMPACT-Spezial 21 lesen]

Internationaler Stichwortgeber war Scharping auch in Sachen KZs. Am 28.März 1999 berichtete er in der ARD-Talkshow „Sabine Christiansen“ von einem Konzentrationslager „im Norden von Pristina“. Die deutsche Presse war begeistert und schrieb gleich im Plural. „Scharping enthüllt: ER [Milosevic] baut KZs im Kosovo (…). Wo sind ihre Männer, Väter, Brüder? In den KZs von Milosevic“, titelte das Berliner Boulevardblatt B.Z. am 1. April, „Bild“ erschien am selben Tag mit der Riesenschlagzeile

[… Den Text vollständigen in COMPACT-Spezial 21 lesen]

Scharping sah Anzeichen „für eine systematische Ausrottung, die an das erinnert, was zu Beginn des Zweiten Weltkrieges im deutschen Namen angerichtet worden ist, zum Beispiel in Polen“. Fischer sekundierte Anfang April: „Der Nationalismus wird auf brutalste Art und Weise von Herrn Milosevic betrieben. Man kann fast schon sagen, in einer Art und Weise, wie sie seit den vierziger Jahren, seit den Nazis und seit der Hochzeit des Faschismus in Europa nicht mehr für möglich gehalten wurde.“ Auf die Nachfrage des US-Magazins $Newsweek$, ob er eine direkte Parallele zwischen den Ereignissen im Kosovo und der NS-Zeit sehe, antwortete er: „Ich sehe eine Parallele zu diesem primitiven Faschismus. Es ist offensichtlich: Die 30er Jahre sind wieder da, und das können wir nicht akzeptieren.“

Scharping verstieg sich zu der Aussage: „Die Bundeswehr operiert im Kosovo, um ein neues Auschwitz zu verhindern.“ Fischer hielt Kritikern aus der Friedensbewegung entgegen: „Ich habe nicht nur gelernt: Nie wieder Krieg. Ich habe auch gelernt: Nie wieder Auschwitz.“ Sein Staatssekretär Ludger Volmer beschied kurz und knapp: „Milosevic handelt nicht anders als Hitler.“

Jüdische Proteste

Doch ausgerechnet die führende Zeitschrift der US-Außenpolitik „Foreign Affairs“ wollte den Vergleich nicht stehen lassen:

[… Den Text vollständigen in COMPACT-Spezial 21 lesen]

Zahlreiche bekannte jüdische Persönlichkeiten protestierten ebenfalls gegen die Instrumentalisierung des Holocaust. Noam Chomsky initiierte einen „Appell amerikanischer Juden an die grüne Partei Deutschlands“. Der Auschwitz-Überlebende Elie Wiesel sagte Anfang April: ”Was die Serben im Kosovo machen, stellt keinen Völkermord dar.”

Der Schriftsteller Arno Lustiger nutzte 2007 eine Gedenkveranstaltung des Hessischen Landtages zu geharnischtem Protest: „Die Opfer der Nazis mussten die Parallelisierung Kosovo – Auschwitz als eine neue Art der Auschwitz-Lüge betrachten, denn dies ist die Leugnung der Einmaligkeit des Verbrechens und des mit Auschwitz verbundenen Zivilisationsbruches.“

Infobox

Jüdische Kriegskritiker unerwünscht

Juden kamen während des Krieges 1999 nur dann in den großen deutschen Medien zu Wort, wenn sie die NATO unterstützten. Ein Beispiel dafür war der Umgang mit dem bekannten deutsch-jüdischen Autor Autor Rafael Seligmann. „Damals rief eine große Fernsehgesellschaft bei mir an und wollte mich für eine Talkshow gewinnen. Sinngemäß sagte man mir: Sie sind doch bestimmt, wie Michel Friedman auch, für den Krieg (…). Ich antwortete, dass ich (…) die Bombardierung für das falsche Mittel hielte (…). Da wurde ich wieder ausgeladen.“

Vollständige Inhaltsangabe von Jürgen Elsässer, „Der Krieg der Grünen, Bomben für den Islam“ unter der Abbildung:

Mehr zum NATO-Angriff auf Jugoslawien 1999 in Jürgen Elsääser „Der Krieg der Grünen. Bomben für den Islam“. Hier das komplette Inhaltsverzeichnis:

Der Antifa-Krieg
Vom Steine- zum Bombenwerfer – Die Karriere des Joschka Fischer
In einem Land vor unserer Zeit –
Eine kleine Geschichte Jugoslawiens
Leichen in der Silberstadt – Srebrenica als Wendepunkt grüner Politik
„Neue Art der Auschwitz-Lüge“ – Gespensterjagd auf den serbischen Hitler

Wollt Ihr den totalen Frieden?
Kriegseintritt per Telefon – Rot-Grün an der Macht – der große Verrat
Leichen im Keller – Racak – der konstruierte Kriegsauslöser
Durchgefingert in Rambouillet – Fischer als Erpresser bei den Verhandlungen

Der Mörder ist immer der Serbe
„Ruhmesblatt der Desinformation“ – Die Erfindung eines Vertreibungsplans
Der fiktive Völkermord – Angeblich Hunderttausend getötete Albaner
Die vergessenen Toten – NATO-Kollateralschäden klagen an

Nie wieder Krieg ohne uns
Der grüne Dschihad – Friedensmission bei Kopfabschneidern
Bomben für den Frieden – Die Grünen in Mazedonien, Afghanistan, Libyen, Syrien

Jürgen Elsässer, „Der Krieg der Grünen, Bomben für den Islam“ (COMPACT-Spezial 21) kann man hier bestellen.

 

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

13 Kommentare

  1. Avatar
    Thüringer am

    Noch etwas von mir; geil das dumme Gesicht mit dem Stahlhelm, da fällt mir gerade der Film "Siener, das eiserne Kreuz" ein, vorige Woche im Fernsehen zu sehen, wie der Hauptmann Stransky, gespielt von Maximilian Schell, übrigens sehr super, der unbedingt das Eiseren Kreuz haben wollte und sich vor Angst an der Ostfront fast in die Hosen gesch … hätte.

    Kurzum, der Typ ohne jegliche schulische und berufliche Abschlüsse und in der Position, in der der einst gehoben wurde, ist eine Schande für Westdeutschland ! So eine miese Type hätte im Osten keine Chance gehabt !

  2. Avatar

    Hihi,"Deutschland in den Krieg gegen Jugoslawien trieben…. ." Ja es war ein fuchbares,schicksalhaftes Ringen zwischen Deutschland und Serbien,damals. Komischerweise habe Ich es überhaupt nicht bemerkt und ohne TV und Zeitung hätte Ich nicht mal davon erfahren. Und es ist mir auch heute schnurzegal,Serbien war noch nie ein Freund Deutsch-Österreichs.

  3. Avatar

    Na diese Zeilen lassen aber tief in Elsässer krudes Weltbild blicken

    1. Ursache allen Übels ist natürlich die jüdische Welt Verschwörung….kennt man…

    2. Historische Fakten sind Elsässer völlig egal…die Menschen sowieso .. es gab damals grausame Verbrechen an der Zivilbevölkerung
    . Ich war mit einer der ersten der Bundeswehr Einheiten dabei….Wir hatten das Vergnügen uns mit eigenen Augen zu überzeugen

    Schade dass Herr Elsässer nicht mal vorbei gekommen ist….war er wahrscheinlich gerade bei den anti deutschen noch unterwegs oder hat sonst welchen Blödsinn verzapft

    Wahre Patrioten folgen nicht solchen Spinnern….denn man kann für unser Land nur hoffen….dass sie weiter nur Rand Erscheinung bleiben

    Da bin ich mal gespannt ob ihr dies veröffentlicht…man hört ja ihr akzeptiert nur Meinungen die der eigenen entsprechen….mit zur Wahrheit eben

    • Iris N. Masson
      Iris N. Masson am

      "… man hört ja ihr akzeptiert nur Meinungen die der eigenen entsprechen …". WO haben Sie diesen Bullshit gehört? Beweise? Oder passt der besser in IHR krudes Weltbild, gemalt aus Vorurteilen?

      • Avatar

        Sehen Sie auch dies Frau masson wurde mir sehr oft über Compact berichtet

        Gegen Andersdenkende reagiert man hier entweder mit beschimpfung Zensur oder der rechtschreibe keule

        Elsässer war bei den antideutschen….im Jugoslawien Krieg gab es grausame Verbrechen gegen Zivilisten und die Juden hatten mit alledem nicht viel zu tun

        Versuchen Sie es doch mal mit einen Fakten basierten Diskussion….. aber ich denke es wird wieder was von oben genannten dreien

      • Iris N. Masson
        Iris N. Masson am

        … Was meine Frage an Sie, nämlich: wo sind die Beweise, nicht beantwortet. So, so, es wurde Ihnen berichtet … Das reicht Ihnen offensichtlich für ein solches Statement, wie? WO sind jetzt IHRE Fakten? Zur Klarstellung: Hier ist noch nie ein Andersdenkender beschimpft oder zensiert worden. Im Vergleich zu anderen Foren sind wir sehr, sehr großzügig und haben einen langen Atem, bis wir Kommentatoren ausschließen, die sich hier fast ausschließlich tummeln, um ihren Frust abzulassen, um sich regelmäßig mit Pöbeleien auszutoben und unsere Autoren sowie COMPACT persönlich anzugreifen und zu beschimpfen.

    • Avatar

      @ Bundi: Ihr Punkt 1. ist jedenfalls Quatsch,offenbar haben Sie die pro-zionistischen Propaganda-Artikel in Compact-online nicht gelesen. Herr Elsässer würde einer jüdischen Weltverschwörung weit eher beitreten,als daß er sie denunzieren würde.

      • Iris N. Masson
        Iris N. Masson am

        Ihr Kommentar, sogenannter Sokrates, ist ebenso Bullshit wie der von "Bundi", an den Sie ihn richten! Reißen Sie sich künftig zusammen hinsichtlich Ihrer Unterstellungen!

    • Avatar
      Thüringer am

      Sehen Sie, ich weiß nicht, in welcher ersten Bundeswehreinheit Sie waren und was Sie mit eigenen Augen überzeugt gesehen hatten. Ich war in einer anderen noch richtig deutschen Armee, bin nun auch Rentner, und wenn wir uns damals gegenübergestanden hätten, hätte ich kein Problem damit gehabt etwas gegen Sie zu tun was mich am Leben erhalten hätte.

      • Avatar

        So was könnte man ja glatt als morddrohung auffassen…

        Oder als absoluten Blödsinn….was Wollen sie denn Aussagen

  4. Avatar

    Das Grüne Reich.

    Wer nicht ständig die Suren des Grünen Reichs vor sich hin brabbelt ist ein Nazi.

    Massenmord, Vertreibung und Krieg gehört bei den Pädos nun mal zum guten Ton!

  5. Avatar
    Dan Warszawsky am

    Anlass oder Ausrede?

    Ausgerechnet die Macht, die den größten Völkermord in Nordamerika, Afrika und Asien ausgeführt hat, spielt sich 1999 auf, als retter des "kosowarischen Volkes" – den es gar nicht gibt!
    Jetzt, nach 20 Jahren sieht man genau was die wahren Absichten waren: Destabilisierung Europas, Abwertung der Grundstückpreise auf dem Balkan, Schaffung Gross-Albaniens, Drogenhandel, etc. Jetzt müssen die Anwohners Süd-Slawiens für Hungerlöhne arbeiten oder auswandern, denn die einheimische Wirtschaft ist ruinier durch Embargos und NATO-Bomben. Die anglo-amerikanischen Oligarchen kaufen das Land für ein Appel und Ei auf.
    Mich wunder es nicht, weil ich studiert habe, mit welchen Methoden Kolonialmächt schon seit Jehrhunderten vorgehen. Andere mögen noch an Vorwände (wie Sarajewo-Attentat) oder "selbstverschuldete Hyperinflation" oder "preventive Interventionen" glauben…

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Empfehlen Sie diesen Artikel