Die israelische Armee hält weiterhin Teile des Südlibanons besetzt. Zwar wurde der Vormarsch gestoppt und es existiert eine Art brüchige Waffenruhe, die vor allem von Israel regelmäßig gebrochen wird. Doch in den Gebieten, die das Netanjahu-Regime hält, wird längst eine neue Taktik angewandt: Die verbrannte Erde. Alles über das Agieren Israels liefert COMPACT in der brandneuen Spezialausgabe „Schurkenstaat. Geschichte in Gegenwart Israels“ – ein Heft, was sich kaum jemand sonst trauen würde. Schnell bestellen, bevor die Zensurkeule zuschlägt!
Schon seit Langem wird gegen Israel der Vorwurf erhoben, gezielt besetzte Gebiete durch den Einsatz von Giften unfruchtbar zu machen, um die ortsansässige Bevölkerung zu vertreiben. Meist einhergehend mit Zerstörungsaktionen in besetzten Dörfern, bei denen etwa auch Wohnhäuser systematisch abgerissen werden. Jetzt berichtet sogar die „Süddeutsche Zeitung“, und damit ein Medium, das wohl kaum im Verdacht steht, der „Verschwörungsszene“ anzugehören, über das Vorgehen Israels in den besetzten Gebieten im Südlibanon und auch im syrischen Grenzgebiet, welches ebenfalls seit dem Sturz von Bashar Al-Assad teilweise durch die IDF kontrolliert wird.
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COMPACT unterstützenAm Beispiel eines libanesischen Bauern zeigt die Reportage auf, wie dessen Felder durch israelische Flugzeuge, die eine bis zu 50 Mal erhöhte Menge an Glyphosat versprühen, bewusst verseucht werden. Die Folge: Die gesamte Ernte wird zerstört. Als jene Flugzeuge, die einen großen Schweif Flüssigkeiten hinter sich herzogen, erstmals auftauchten, seien sogar die Tiere intuitiv weggelaufen, so der Landwirt. „Dieses Herbizid zerstört alles, wenn es in so hohen Konzentrationen wie von Israel eingesetzt wird: 30- bis 50-mal so hoch wie die übliche Dosis“, zitiert die Süddeutsche Zeitung den libanesischen Landwirtschaftsminister Nizar Hani, der in seinem Land von etwa 800 Millionen Euro Schaden ausgeht. Auch in Syrien sollen 70 Dörfer betroffen sein, eine Fläche von etwa 700 Fußballfeldern sei durch den israelischen Glyphosat-Terror versucht.
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Libanesischer Präsident wehrt sich, deutsche Politik schweigt
Mit der systematischen Verseuchung ganzer Landstriche versucht Israel, langfristig eine Pufferzone im Südlibanon zu etablierten. Sollte der Druck irgendwann so groß werden, dass Netanjahus Militär tatsächlich abgezogen werden muss, so das dahinter stehende Kalkül, liegen die entsprechenden Gebiete zumindest wirtschaftlich brach und dürften kaum noch bewohnbar sein. Eine Taktik, die aufgehen könnte, denn bisher wird dieser Aspekt der israelischen Kriegsführung international kaum aufgegriffen. Zwar reichte der libanesische Präsident Joseph Aoun im Juni 2026 eine offizielle Beschwerde bei den Vereinten Nationen ein, in der er Umwelt- und Gesundheitsverbrechen geltend machte, doch gestoppt wurde das israelische Vorgehen damit nicht.
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