Die so vielbeschworene Solidarität mit der Ukraine bröckelt. Die Deutschen haben mehrheitlich genug von Geld- und Waffenlieferungen an Kiew. Insofern liegt die Friedensinitiative, die heute im Landtag von Sachsen-Anhalt die Tagesordnung bestimmt, genau richtig. Setzen auch Sie ein Zeichen. Unsere wunderschöne Druschba-Silbermedaille trifft den Nerv der Zeit. Hier mehr erfahren.
Trotz des propagandistischen Dauerfeuers von Mainstream-Medien und etablierter Politik: Eine Mehrheit der Bundesdeutschen spricht sich für eine Kürzung der finanziellen Unterstützung für die Ukraine aus. Gleichzeitig trauen die Befragten vor allem der AfD weitere Zugewinne zu, während Union und SPD mit pessimistischen Zukunftserwartungen konfrontiert sind. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa hervor.
Warum das Ergebnis bemerkenswert ist
Die finanzielle Unterstützung der Ukraine nervt die Deutschen mehrheitlich. Mittlerweile wünschen sich 53 Prozent der Befragten, dass die BRD ihre Zahlungen an Kiew künftig reduziert. Lediglich neun Prozent befürworten höhere finanzielle Hilfen. Angesichts der einseitigen Berichterstattung in Staatsmedien ist dieses Ergebnis bemerkenswert.
Besonders deutlich fällt die Ablehnung unter Anhängern des BSW und der AfD aus. 78 Prozent der BSW-Wähler und 77 Prozent der AfD-Anhänger plädieren für geringere Zahlungen an die Ukraine. Am stärksten ausgeprägt ist die Bereitschaft zu einer Ausweitung der Hilfen bei den Grünen: 18 Prozent ihrer Wähler wünschen sich mehr Geld für die Ukraine. Beim BSW sind es dagegen lediglich zwei Prozent. Unter AfD- und Linkspartei-Anhängern liegt der Anteil jeweils bei sieben Prozent. Damit dürfte der heutige Friedenspakt in Magdeburger Landtag den menschen gerade auch in Sachsen-Anhalt aus dem Herzen sprechen.
Auch bei der sogenannten Sonntagsfrage bleibt die AfD laut Insa die stärkste politische Kraft. Mit 30 Prozent liegt sie deutlich vor der Union, die auf 18,5 Prozent kommt. Die Grünen erreichen 14 Prozent und belegen damit den dritten Platz. Trotz eines Rückgangs um 0,5 Prozentpunkte liegen sie vor der SPD, die auf 13,5 Prozent kommt und einen ganzen Prozentpunkt einbüßt. Die Linkspartei verliert ebenfalls 0,5 Punkte und steht nun bei zehn Prozent.
Für FDP und BSW zeichnet sich weiterhin eine schwierige Lage ab. Mit 4,5 beziehungsweise 3,5 Prozent würden beide Parteien den Einzug in den Bundestag nach diesen Umfragewerten gegenwärtig verfehlen.
Deutsche glauben an weiteren AfD-Aufstieg
Bei der Einschätzung der politischen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten zeigt sich ein klares Bild: 52 Prozent der Befragten rechnen damit, dass die AfD an Stärke gewinnen wird. Damit liegt sie deutlich vor der Linkspartei, der 22 Prozent weitere Zugewinne zutrauen. Für Grüne und BSW erwarten jeweils 14 Prozent eine positive Entwicklung. Bei Union und SPD glauben lediglich acht Prozent an einen Aufwärtstrend. Der FDP trauen sieben Prozent der Befragten ein Wachstum zu.
Besonders skeptisch beurteilen die Befragten die Zukunft der beiden traditionellen Volksparteien. 60 Prozent gehen davon aus, dass die Union innerhalb des nächsten Jahres an Zustimmung verlieren wird. Bei der SPD erwarten 47 Prozent eine negative Entwicklung. Für die AfD fallen die Prognosen deutlich günstiger aus: Nur 15 Prozent rechnen damit, dass die Partei an Rückhalt verliert. Damit weist sie unter allen abgefragten Parteien den niedrigsten Wert bei den negativen Zukunftserwartungen auf.
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