Während sich die EU-Staaten mit ihrer wirtschaftszerstörerischen Sanktionspolitik gegen Russland selber schaden und die Energiekosten weiter explodieren, reagieren die USA. Und importieren jetzt eine größere Menge Diesel aus Russland. Dazu telefonierte US-Präsident Donald Trump mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Passend dazu: Unsere Silbermedaille Patriot Wladimir Putin, das traut sich nur COMPACT. Hier mehr erfahren.

    Vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA wachsen die Sorgen für Donald Trump und seine Republikaner, der Unmut der Bürger wird zunehmend größer. Einer der Gründe: Stark gestiegene Spritpreise, eine direkte Konsequenz des Iran-Abenteuers, welches der US-Präsident, auf Druck der israelischen Lobby, begonnen hat und in dem weiter kein gesichtswahrender Ausweg für die Amerikaner zu erkennen ist. Die Lage ist offenbar so dramatisch, dass Trump jetzt keinen anderen Ausweg mehr sieht, als eine riesige Menge Diesel ausgerechnet bei Russland zu importieren. Obwohl die USA erst vor wenigen Tagen neue Russland-Sanktionen auf den Weg gebracht hatten, mit dem u.a. der Öl- und Gasexport eingeschränkt werden sollte – das Gesetz wurde jetzt jedoch durch eine neue Richtlinie eingeschränkt, die den Import russischen Sprits bis zum 7. April 2027 genehmigt.

    Wie Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social nach einem Telefonat mit Wladimir Putin mitteilt, sollen die Diesel-Lieferungen demnach in mehreren Schritten erfolgen. Unverzüglich würden 300.000 Tonnen Diesel durch Russland zur Verfügung gestellt, im Verlauf des Novembers weitere 500.000 Tonnen, bis Jahresende dann sogar noch eine weitere Million. Anschließend, in einem nicht näher bezifferten Zeitraum, sollen gar drei Millionen Tonnen Diesel folgen, insgesamt demnach 4.800.000 Tonnen russischer Diesel für die USA. Für die sich Trump sogar persönlich bei Putin bedankte.

    USA normalisieren Beziehungen, EU verrennt sich

    Russland und die USA begrüßen das Geschäft, Wladimir Putin bekräftigte die Bereitschaft seiner Seite, Erdöl und Erdölprodukte auch für den Weltmarkt zu liefern. Erwartungsgemäß schäumt jedoch der ukrainische Despot Wladimir Selenski, der die Spritlieferung als „Investition in den Krieg“ gegen die Ukraine bezeichnete.

    Die Flexibilität der Amerikaner angesichts ihrer eigenen Energiekrise straft vor allem die EU-Eliten ab, die eine sichere und günstige Energieversorgung aus Russland gekappt haben. Während ausgerechnet die USA jetzt von günstigem Diesel profitieren und damit die Folgen der Nahost-Eskalation etwas abfedern können, zahlt beispielsweise der Deutsche weiter Rekordpreise. Zunächst ausgelöst durch die antirussische Sanktionspolitik ab 2022 und dann noch einmal seit Anfang 2026 zugespitzt durch den Iran-Krieg und die neuerlichen usraelischen Aggressionen. Auch eine Bundesregierung könnte jedoch mit Russland verhandeln und den Import von Öl und Gas aufnehmen – Merz und Co weigern sich jedoch beharrlich. Und das, obwohl sogar ihr Tongeber aus Übersee aufzeigt, wie einfach ein für beide Seiten profitabler Deal verlaufen könnte. Doch die EU-Länder haben sich längst verrannt und ziehen für ihren Kampf gegen Russland die gesamte Bevölkerung in Mitleidenschaft.

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