Im Osten entsteht derzeit eine politische Bewegung voller politischer Schlagkraft. Dass hier natürlich der Osten der BRD, also Mitteldeutschland, gemeint ist, dürfte jedem klar sein. Oder nicht? Ein Diskussionsbeitrag. Dem Trend trägt auch unsere neue Silbermedaille «Ostdeutschland – Die Hoffnung» Rechnung. Auf 1.000 Stück limitiert. Hier anschauen.
«Ost – Ost – Ostdeutschland!», so tönt es durch die Fußballstadien zwischen Dresden und Magdeburg. Hier schlägt das deutsche Herz, hier leben Patrioten, hier weiß man, was Druschba bedeutet. Die Erinnerung an Sachsens Glanz und Preußens Gloria lebt. Auferstanden aus Ruinen – hier wird Geschichte geschrieben, 1989 und auch jetzt!
Die jüngsten Wahlergebnisse zeigen: Die politische Landkarte zwischen Elbe und Oder ist blau. Nur noch eine kleine, verbitterte Minderheit versucht, die Brandmauer zu verteidigen. Ulrich Siegmund hat alle Chancen, der erste AfD-Ministerpräsident in Deutschland zu werden. Auch in Sachsen und Thüringen liegt die AfD stabil über 40 Prozent – bei den fälligen Neuwahlen wird Björn Höcke Regierungschef im Freistaat werden.
Jetzt muss der Osten der Republik seine Kräfte vereinen, um auch den Wessis Dampf zu machen. Tino Chrupalla schlug zuletzt eine Sonderwirtschaftszone vor, damit der Laden, ohne Bevormundung aus Berlin und Brüssel, wieder brummt.

In der COMPACT-Redaktion, aber auch gelegentlich aus der Leserschaft heraus, wird gelegentlich darüber diskutiert, ob die Region, um die es hier geht, nicht mit Mitteldeutschland korrekt beschrieben wäre. Mit Ostdeutschland sind hingegen Gebiete von Schlesien bis Ostpreußen gut und richtig bezeichnet. Natürlich ist uns dies bewusst, und wir wissen das ganz sicher sogar besser als die Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks…
In einem ähnlichen Zusammenhang hat sich jetzt Benedikt Kaiser, Politikwissenschaftler und Vordenker der Neuen Rechten, in seiner Kolumne für die Traditionszeitschrift Der Eckart eben zu dieser Frage Gedanken gemacht. Er schreibt:
«Fakt ist, dass jene Bevölkerung, die heute zwischen Rostock und Plauen lebt, in nennenswerten Teilen eine eigene Identität entwickelt hat. Und zwar eine explizite ‚Ostidentität‘. Aus dieser speist sich der Selbstbehauptungswille gegenüber dem oftmals moralistisch-belehrend empfundenen Westdeutschland sowie der Stolz, sich nach dem Ausverkauf 1990 ff. eine neue Position im Gesamtgefüge der BRD erkämpft zu haben. ‚Ostdeutschland‘ klingt zudem für jene, die sich real- und metapolitisch jenseits des Mainstreams bewegen, nach Rebellion und Hoffnung, denn ‚im Osten erwacht die Geschichte‘ (Pierre Bourdieu). ‚Ostdeutschland‘ lautet der beherzte Schlachtruf in Fußballstadien, auf Marktplätzen, bei den Montagsspaziergängen. Das ist zu respektieren, alles andere wäre übergriffig.»
So mag jeder seinen Kompromiss finden. In COMPACT-Texten werden die Leser zumeist auf die Formulierung «Osten der Bundesrepublik» stoßen. Doch auch Verfechter des Mitteldeutschland-Begriffes werden das Land zwischen dem Mecklenburger Ostseestrand und den vogtländischen Wäldern meinen. Aber lassen wir den vielen Jugendlichen dort ihre «Ostdeutschland»-Hemden!
Unter dem Begriff Ostdeutschland entsteht eine Widerstandsbewegung, die politische Schlagkraft und Nachhaltigkeit entwickelt. Sie liefert Kult-Wahlergebnisse in Serie und spendet uns allen Hoffnung. Ihr zu Ehren gibt es unsere neue Medaille «Ostdeutschland – Die Hoffnung» aus feinstem Silber. Hier bestellen.




